Donnerstag, 23. Dezember 2010

Banken-Apps - Guter Vorsatz für 2011

In fortgeschrittenem Alter muss man nicht sofort jeden Trend mitmachen, finde ich. So habe ich mein Apple-iPhone erst seit 2009 (und nicht schon seit Marktstart 2007). Und so sehr ich das Gerät schätze – noch ist es komplett frei von Apps, den kleinen Anwendungsprogrammen, die das Leben leichter machen sollen. Beruhigend: Erst jeder vierte Deutsche Handynutzer hat bisher mindestens einmal eine mobile Applikation heruntergeladen, weiß der Bundesverband Digitale Wirtschaft. Ich lebe also noch nicht völlig hinter dem Mond.

Meinen Einkaufszettel schreibe ich noch altmodisch auf Papier – mit dem Vorteil, dass ich mir nicht unerbetene Werbung für Fertigfraß auf dem Handy anzeigen lassen muss. Die nächste Tankstelle findet im Zweifelsfall das Navigationssystem meines Autos. Für Spiele habe ich als ständig multitaskende Mutter ohnehin keine Zeit, Zeit vertreiben muss ich mir schon gar nicht.

Aber eines habe ich mir dann doch vorgenommen fürs neue Jahr: Die Banking-App meiner Hausbanken endlich runterzuladen und ausgiebig auszuprobieren. Denn inzwischen haben sehr viele größere Direkt-, Filialbank und Sparkasse mittlerweile eine App im Angebot. Was die Miniprogramme drauf haben, ist allerdings noch ziemlich unterschiedlich: Die einen können Überweisungen ausführen, den nächsten Geldautomaten anzeigen (sofern man die Ortungsdienste aktiviert hat) oder den Kontostand anzeigen, die anderen erlauben den Kauf von Wertpapieren, aber kein Banking. Aber noch die wenigsten können beides gleichzeitig, so aber zum Beispiel die App der Deutschen Bank sowie die erst vor wenigen Tagen neu rausgekommenen Apps von Cortal Consors oder der DAB bank. Sehr beruhigend: Auch die Banken experimentieren eben noch mit den neuen Programmen und welchen Nutzen sie ihren Kunden wirklich bieten.

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