Donnerstag, 24. Februar 2011

Uto Baader rechnet im DAX mit alten Höchstständen

Die aktuelle Korrektur am Aktienmarkt beunruhigen einen der erfahrensten Börsianer nicht: „Nach dem starken Anstieg im DAX war das notwendig“, erklärt Uto Baader, Vorstandsvorsitzender der Baader Bank AG im Gespräch mit finanzjournalisten.de. Er rechnet, dass wir binnen zwölf Monaten die alten Höchststände im DAX wiedersehen.

„Wir erwarten, dass es unter Schwankungen weiter nach oben geht - vorausgesetzt, dass wir keine politischen Querschüsse erleben“, so Baader. Mit Querschüssen meint er eine mögliche Finanzmarkttransaktionssteuer, wie sie in der Politik diskutiert wird oder ein Ausufern der Verschuldungskrise, bei der Deutschland für sämtliche Schulden der EU-Staaten inklusive Frankreich bürgen würde. Baader betont dabei „inklusive Frankreich“. Große französische Banken wären seiner Meinung nach pleite gewesen, wenn Griechenland ausgefallen wäre. Daher habe Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy so stark auf eine Rettung Griechenlands gedrängt.

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