Montag, 1. September 2014

Wie nervös sind die Börsianer im September?

Nach den Turbulenzen im August lohnt ein Blick auf die implizite Volatilität. Sie gilt als Gradmesser für die Nervosität der Marktteilnehmer und zeigt, wie diese künftig die Schwankungsbreite an den Börsen einschätzen.

Der kurze Rückschlag auf 9000 Punkte, ausgelöst durch die Eskalation in der Ukraine, erhöhte die Spannung an den Märkten signifikant, und katapultierte die implizite Volatilität kurzzeitig auf gut 20 Prozentpunkte. Inzwischen zeigen sich die Akteure aber bereits wieder sehr entspannt: Der VDAX-New, der die erwarteten Schwankungsbreite für DAX-Optionen am Terminmarkt misst, notiert mit aktuell 18 Prozentpunkten in etwa wieder auf dem Niveau des Vormonats. Allerdings liegt er damit deutlich über dem Jahrestief von zwölf Prozent, das Anfang Juli erreicht wurde.

Die höchsten erwarteten Schwankungsbreiten bei den Einzelwerten weisen momentan Commerzbank mit rund 31 Prozent und Deutsche Lufthansa mit rund 27 Prozent auf, die niedrigsten mit 15 und 16 Prozent hingegen die beiden Versicherer Allianz und Münchener Rück.

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