Samstag, 31. Oktober 2015

Die Finanzjournalisten machen Pause




Die kommende Woche müssen wir uns vom Halloweenschreck erholen!



 Ab 9. November gibt es wieder börsentäglich einen Post.

1 Kommentar:

  1. Gab es nur Saures?

    Auch für Anleihegläubiger wird es nach Halloween höchste Zeit zu klagen, es tickt die Verjährungsuhr!

    Es ist schon fast wieder in Vergessenheit geraten, dass im Jahr 2012 griechische Staatsanleihen umgeschuldet wurden – zumindest soweit sie im Besitz von Privatinvestoren waren. Damals sprach die DSW von „Zwangsumtausch“, der zu einer teilweisen Enteignung der Anleger geführt hat, und gründete die Arbeitsgemeinschaft Griechenland Anleihen (AGA), um zusammen mit der Kieler Rechtsanwaltskanzlei Causa-Concilio unter der Leitung des DSW-Landesgeschäftsführers Dirk Unrau eine Klagemöglichkeit für Privatanleger zu entwickeln. Und in der Tat: Mehr als 1.000 Betroffene haben sich der Arbeitsgemeinschaft seither angeschlossen. Weitere Anleihegläubiger kommen regelmäßig hinzu. Doch langsam wird es für die bisher abwartenden Anleger Zeit aktiv zu werden, denn: „Zum 31. Dezember 2015 droht die Verjährung von Schadenersatzansprüchen, die sich aus deutschem Recht ergeben. Wer das verhindern möchte, muss sich nun sputen“, so DSW-Geschäftsführer Thomas Hechtfischer.

    Zur Erinnerung: Im Kern soll mit den Klagen der 2012 durchgeführte sogenannte „freiwillige Zwangsumtausch“ rückgängig gemacht werden, der Besitzer griechischer Staatsanleihen bis zu 90 Prozent ihres Geldes gekostet hat. Die privaten Gläubiger mussten im Rahmen des Schuldenschnitts auf 53,5 Prozent des Nennwertes der von ihnen gezeichneten Staatsanleihen komplett verzichten. Für die restlichen 46,5 Prozent erhielten sie eine Vielzahl neuer Staatsanleihen, Schuldscheine sowie einen Besserungsschein. Eine Chance auf Mitsprache oder Gegenwehr hatten sie bei dem Procedere nicht. „Wirtschaftlich war das für die Anleger äußerst nachteilig, da insbesondere die neuen Staatsanleihen eine Laufzeit von zehn bis 30 Jahren haben. Darüber hinaus sind auch die Zinsen sowie die übrigen Bedingungen für die Anleger im Wesentlichen unakzeptabel“, sagt DSW-Landesgeschäftsführer Dirk Unrau. Die DSW bietet betroffenen Bond-Besitzern, die sich registrieren lassen, weiterhin eine kostenlose Überprüfung an, ob eine Zuordnung zu einer bereits bestehenden Klagegemeinschaft möglich ist und zu welcher Kostenentlastung (in der ersten Instanz) dies auf der Klägerseite führen würde.

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