Donnerstag, 21. Januar 2016

Start-ups erhalten weniger Geld

Das Geld sitzt nicht mehr ganz so locker: Im 4. Quartal 2015 erhielten Start-ups von den Wagniskapitalfinanzierern weltweit rund 30 Prozent weniger Geld als im Vierteljahr zuvor. Die neuesten Statistikauswertungen belegen zudem, dass das Kapital auf deutlich weniger Firmen verteilt wird.

1742 Unternehmen weltweit erhielten in den letzten drei Monaten des Jahres 2015 Geld von Venture-Capital-Firmen - das sind etwa so viele wie vor drei Jahren. Geld floss dagegen bis zum dritten Quartal 2015 reichlich, als die aufstrebenden Gesellschaften noch 38,7 Milliarden Dollar von den Wagniskapitalfinanzierern für ihre Ideen ergattern konnten - eine neue Rekordsumme. Im Klartext: Das Investitionsvolumen in aussichtsreiche Kandidaten nehmen zu, aber das Geld wird auf weniger Start-ups verteilt.

Die jüngste Kurskorrektur an den Aktienmärkten dürfte die Geldgeber weiter vorsichtig agieren lassen, notieren doch eine Reihe ehemaliger Hoffnungsträger wie Twitter, GoPro, Fitbit oder Square unter ihrem Emissionspreis und werden teils sogar unter dem Wert der letzten Finanzierungsrunde gehandelt.

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