Donnerstag, 21. Juli 2016

Betrug: 5 Tipps, wie man den vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter schnell abwimmelt

2013 war es Sam, gestern war es Alex. In Englisch mit starkem Akzent, vermutlich asiatischen Ursprungs, erklärt mit der Anrufer, dass ich ein Problem mit meinem PC habe und er mir helfen könne. Die Masche ist bekannt und ich bin überrascht, dass sie immer noch kursiert. Doch wie wird man die lästigen Anrufer am schnellsten wieder los - und zwar auf nimmer wiederhören?

Seit Jahren belästigen vermeintliche Windows- oder Microsoft-Mitarbeiter ahnungslose Bürger. Ihr Ziel: Schadsoftware auf PCs installieren und sich so der Daten ermächtigen. Wer mehr über die Betrugsmasche erfahren will, klickt hier. Die Betrüger werden immer findiger, Vertrauen sollte wohl erwecken, dass im Display eine Mobilfunknummer angezeigt wurde. Wer jedoch den Anschluß 0166/774444 wählt, erfährt, dass die Rufnummer gesperrt und der Verbindungsaufbau nicht möglich sei.

Im Alltag sollte man sich nicht lange mit den Betrügern herumschlagen, sondern sie schnell abservieren:

Strategie 1: Auflegen
Mit Sicherheit probieren es die Betrüger erneut. Doch wenn nicht lange diskutiert, sondern immer gleich aufgelegt wird, geben die Anrufer schnell auf.

Strategie 2: Neugierige Fragen stellen und Polizei androhen
Meine Variante. Ich stelle Fragen zu den Hintergründen und mache klar, dass morgens um zehn Uhr deutscher Zeit die Amerikaner noch schlafen. Das verunsichert den Anrufer und wer dann noch mit der Polizei droht, sollte Ruhe haben.

Strategie 3: Software nicht geladen
Erklären, dass man gar keine Windows oder Microsoft-Software nutzt.

Strategie 4: Leben ohne PC
Sagen Sie einfach, sie besitzen gar keinen Computer oder sie nutzen ihn nicht mehr.

Strategie 5: Apple
Auf die Aussage, mit einem Apple-Rechner zu arbeiten, erlischt das Interesse schlagartig. Denn diese sind nur selten mit Software von Microsoft ausgestattet.

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