Mittwoch, 14. Dezember 2016

Buchtipp: „Silicon Germany“

Noch auf der Suche nach einem sinnvollen Weihnachtsgeschenk? Das Buch von Christoph Keese „Silicon Germany“ ist möglicherweise passend. Eine Pflichtlektüre für Unternehmer, Manager, Arbeitnehmer und auch für Investoren, die sich Gedanken darüber machen, ob sie ihr Geld in der „richtigen“ Firma – oder im richtigen  Land – investiert haben.

Die Lektüre – mit dem Wirtschaftsbuchpreis 2016 ausgezeichnet - ist kurzweilig, gut geschrieben und mit vielen Beispielen unterlegt. Aber auch ernüchternd. Keese lässt keinen Zweifel daran, dass Unternehmen, die nicht auf den digitalen Wandel vorbereitet sind, über kurz oder lang ein Schattendasein fristen oder ganz untergehen.

Knaus Verlag, 368 S., 22,99 €

Der Autor hat 2013 sechs Monate im Silicon Valley verbracht. Zurück in der Heimat sorgt er sich um die Zukunft der deutschen Wirtschaft. „Dominiert werden die Industrien des 21. Jahrhunderts von Asien, Israel und den USA“, folgert Keese.

Er verweist in unterschiedlichen Beispielen auf den mangelhaften Ist-Zustand Deutschlands beim Thema Digitalisierung und zeigt Schwachstellen in den Unternehmen sowie der Politik auf. Zu Recht fordert er ein Umdenken in der Wirtschaft sowie der Politik und liefert Ideen dafür „Wie wir die digitale Transformation schaffen“. 


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