Mittwoch, 18. Januar 2017

Gute Renditen mit guten Nerven – neues Rendite-Dreieck für Aktien liegt vor

Wer sich ein bisschen mit Aktien auskennt, für den dürfte es keine sonderlich neue Erkenntnis sein, dass man mit Aktien oder Aktienfonds langfristig ansehnliche Renditen erzielen kann, kurzfristig aber bisweilen starke Nerven braucht. Die neuen Renditedreiecke des Deutschen Aktieninstituts belegen dies klar und deutlich.

„2016 war ein gutes Jahr für die Aktienanlage im DAX. Mit einer Gesamtrendite von 6,9 Prozent steht 2016 repräsentativ für den langfristigen Durchschnitt unseres Rendite-Dreiecks“, sagte Christine Bortenlänger, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Aktieninstituts. Breit gestreute Aktieninvestments etwa mit Hilfe von Aktienfonds sollten daher für Privatanleger „ein fester Bestandteil bei der Geldanlage sein“, so Bortenlänger weiter.

Das Rendite-Dreieck stellt die Kurs- und Dividendenentwicklung in Aktien des Deutschen Aktienindex DAX über Zeiträume von einem bis zu 50 Jahren da – und zeigt auf, dass bei einem Anlagehorizont von 20 bis 30 Jahren die Rendite in der Vergangenheit zwischen sechs und neun Prozent pro Jahr lag. Bei diesen Renditen verdoppelt sich das eingesetzte Vermögen in etwa zehn Jahren.

Wer also langfristig Vermögensaufbau betreiben möchte, kommt um Aktien nicht herum – angesichts des Nullzinsniveaus schon gar nicht.

Kurzfristig kam es – wie nicht anders zu erwarten – zu teilweise heftigen Kursschwankungen. Aber bei Anlagenzeiträume von 15 Jahren und mehr hatten Anleger über alle Zeiträume keine Verluste zu tragen, bei Zeiträumen von 10 bis 15 Jahren nur sehr vereinzelt, bei kürzeren Zeiträumen von fünf bis 10 Jahren schon in einigen Fällen, auf noch kürzere Sicht vor allem in den Krisenjahren häufiger.

Auch für den Eurostoxx gibt es ein Renditedreieck für den Zeitraum ab 1986. 

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