Donnerstag, 9. März 2017

Großanleger auf Einkaufstour rund um die Welt

Die professionellen Investoren sind in Kauflaune und greifen überall zu, egal ob bei Aktien, Anleihen oder Rohstoffen. Erste Wahl bei Aktien waren im Februar - wie schon im Januar - US-Titel. Ebenfalls gefragt: Aktien-ETFs auf Emerging Markets und Japan. In Bezug auf Japan sind sich die Investoren dies- und jenseites des Atlantiks aber nicht einig.

„Beim Blick auf die Zuflüsse in japanische Aktien außerhalb Japans fällt eine interessante Dynamik auf: Europäische Investoren haben den Markt zuletzt gekauft, US-Anleger haben ihn dagegen verkauft.“, berichtet Patrick Mattar aus dem iShares Kapitalmarkt-Team. Der Analyst weiß: „Seit Anfang dieses Jahres hat das Interesse der Europäer stetig zugenommen, nachdem es 2016 eine Periode mit Abflüssen gegeben hatte. Das könnte die Zuversicht in die lockere Geldpolitik der Bank of Japan zeigen. Zudem könnten die Europäer angesichts einer herausragenden Berichtssaison wieder mehr Gefallen an Japan finden.“

Laut der neuesten Statistik von BlackRock investierten die professionellen Investoren im Februar insgesamt 41,5 Milliarden Dollar in Aktien-ETFs. 14,7 Milliarden flossen in Anleihen-ETFs und 4,4 Milliarden in börsengehandelte Rohstoffe-Papiere. Bei den festverzinslichen Papieren griffen die Profis vornehmlich bei Unternehmensanleihen mit Investment Grade zu, also Anleihen von Firmen mit solider Bonität. Und last but not least war Gold wieder gesucht: 2,7 Milliarden Dollar landeten in börsengehandelten Produkten auf das edle Metall.


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