Mittwoch, 21. Juni 2017

Online-Banking-Sicherheit: Wachsam bleiben – auch bei der guten, alten Briefpost

„Es fehlt mir Ihre IBAN & BIC“, lautete der Betreff der Spam-Mail, der wohl auch den Gutgläubigsten stutzig machen würde, was der Absender wohl im Schilde führe.


Klar, es geht darum, Leser auf Webseiten zu locken, auf denen sie ihre Rechner mit Schadsoftware infizieren. „Social Engineering“ heißt diese Methode, bei der es darum geht, unter einem Vorwand Leute gezielt zu manipulieren. Und dafür werden nicht nur Spam-Mails genutzt, die ja häufig direkt im Spamfilter landen – einen Auszug meiner letzten Spams dieser Art, die ich inzwischen sammle, finden Sie unten.

Auch die Masche, dass ein vermeintlicher Mitarbeiter von Microsoft anruft und mitteilt, der eigene Computer gefährde das Internet, ein Udpate sei nötig, dass er gleich vornehmen könne, hat sich vermutlich inzwischen rumgesprochen, wir haben ebenfalls davor gewarnt.

Zum ersten Male aber habe ich vor kurzem per guter, alter Briefpost ein schlicht aufgemachtes Schreiben ohne Absenderadresse einer „Initiative Sprachenlernen“ bekommen, die mich dazu einlud, eine kostenlose Sprachkurs-Demoversion zu testen.



Nachdem immer mehr Leute auf Spammails aufpassen, könnte die gute, alte Briefpost nun eine Renaissance erleben, um Verbrauchern Schadsoftware unterzujubeln. Ist das passiert, läuft man Gefahr, Opfer von Online-Banking-Abzocke zu werden. Wie Sie das verhindern können, schildere ich übrigens in Börse Online, Ausgabe 24, 2017.

Hier eine Auswahl aus meiner Abzocke-Spam-Sammlung der jüngsten Zeit:


IBAN und BIC gesucht:


Das nächste Mal gibt es gaaaanz billig das neue iphone:



Das nächste Mal bekomme ich die Heizung ausgetauscht - geschenkt und gegen Prämie natürlich!

Und so ließe sich das noch eine Weile fortsetzen. Da hilft nur eines: Ungelesen in den Elektopost-Mülleimer und Mülleimer ausleeren.... Und ich werde Sie regelmäßig am gesammelten Müll teilhaben lassen....

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