Donnerstag, 13. Juli 2017

Von Handy zu Handy bezahlen mit paydirekt

Mit Freunden beim Essen gewesen, einer zahlt, die anderen kramen im Geldbeutel, um ihre "Schulden" zu begleichen? Wer für paydirekt registriert ist, kann das jetzt mit dem Handy erledigen.

Seit 6. Juli können Privatpersonen Geldbeträge über die paydirekt-App von Smartphone zu Smartphone senden. Die Funktion wird zunächst für die Kunden der Commerzbank, comdirect, Deutsche Bank, Hypovereinsbank, der Oldenburgischen Landesbank und der Postbank sowie schrittweise für die Kunden der genossenschaftlichen Finanzgruppe freigeschaltet. Mobiles Bezahlen soll damit "praktisch und bequem" werden, "ohne auf die Sicherheit der deutschen Banken zu verzichten“, so Niklas Bartelt, Geschäftsführer paydirekt GmbH.

Um die Erfahrungen der Nutzer in die Weiterentwicklung einfließen zu lassen, startet die Funktion zunächst in eine Beta-Phase. Die Funktionen werden in der Beta-Phase laufend erweitert sowie zusätzliche Angebote und weitere Banken und Sparkassen freigeschaltet. Die Sparkassen waren auch bei der Einführung von paydirekt etwas später am Start.

Und so funktioniert das „Geld senden“ per Smartphone mit paydirekt: Um Geld zu senden, öffnet der Nutzer die App, wählt die E-Mail-Adresse oder Mobilfunknummer des Empfängers aus, gibt den Betrag ein und bestätigt die Zahlung mit „senden“. Eine Eingabe von IBAN oder TAN ist nicht erforderlich. Ist der Empfänger mit diesen Kontaktdaten bereits bei paydirekt registriert, erhält er das Geld direkt auf sein Girokonto.

Vorteil ist, dass die sensiblen Kontodaten nicht an den Empfänger übermittelt werden, sondern im geschützten Bereich des Online-Banking bleiben.

In der paydirekt-App erhält der Absender einen Überblick sowohl über alle Zahlungen an Freunde, als auch über die Online-Einkäufe, die er mit paydirekt getätigt hat. Geld empfangen kann jeder, auch wer nicht für paydirekt registriert ist - ein Girokonto muss aber natürlich haben. Bartelt ergänzt: „Oft ist der passende Geldbetrag nicht zur Hand, das Smartphone dagegen schon. Wir haben die neue Funktion daher so gestaltet, dass sie ohne Barrieren nutzbar ist und unsere Kunden an Jedermann Geld senden können.“ Der Empfänger erhält dann eine E-Mail- oder SMS-Benachrichtigung über die Zahlung, die er in der paydirekt-App ohne Registrierung annehmen kann. Erst dann wird das Geld beim Sender abgebucht.

Nutzen kann man die neue Geld senden-Funktion mit einem Smartphone ab iOS 9.0 oder Android 4.4.

Wie paydirekt funktioniert, haben wir zum Start im Detail beschrieben.

1 Kommentar:

  1. Genau auf diese Funktion habe ich gewartet und wollte mich nun bei paydirekt anmelden.
    Aber ich habe noch ein gut funktionierendes S3 mini mit Android 4.1.
    Wegen dieser App kaufe ich mir aber kein neues Gerät.
    Auch fehlt mir die Kostentransparenz. Was kostet es dem Nutzer?

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