Mittwoch, 2. August 2017

Kredit- und Girocard weg? Sperrnotruf merken

Deutschlands Süden schwitzt, wie gut, dass nun Ferien sind. Wer jetzt in den Urlaub fährt, sollte nicht nur die Koffer packen, sondern auch an seine Reisekasse denken. Mit ins Gepäck gehört auch die Nummerfür den Sperrnotruf, falls die Karten abhanden kommen.

Nur so viel Bargeld wie nötig, so wenig wie möglich dabei haben, lautet die Devise. Denn gestohlenes Bargeld ist nicht ersetzbar. Bank- und Kreditkarten können (und sollten) Sie bei Diebstahl oder Verlust sofort sperren lassen und so den Schaden in engen Grenzen halten. Notieren Sie sich Ihre Sperrnummern am besten zusammen mit Ihren Kontodaten auf einen Extra-Zettel, den Sie separat aufbewahren. Mit einem Mix aus Bargeld und Bank- oder Kreditkarte sind Sie unterwegs immer gut gerüstet.

Geld abheben und bezahlen können Sie mit einer girocard mit maestro-Logo oder einer Kreditkarte fast überall auf der Welt. Bankkarten mit V-Pay-Logo sind innerhalb Europas einsetzbar (und in Israel sowie einigen Regionen der Türkei). Vor Reiseantritt sollten Sie bei Ihrer Bank nachfragen, ob Sie in Ihrem Urlaubsland ein Auslandslimit für Bargeldauszahlungen haben – aus Sicherheitsgründen kann das der Fall sein. Dann sollten Sie ihre Karte für die Dauer Ihres Auslandsaufenthaltes freischalten lassen, empfiehlt der Bankenverband.

Die kostenlose Smartphone-App „Reise+Geld“ des Bankenverbandes enthält die gängigsten Sperr-Notrufe als Click-to-Call, wie zum Beispiel die zentrale Sperrhotline (+49) 116 116 und den automatisierten Sperrdienst für Debitkarten (01805 021021). Für Kreditkarten gelten zum Teil abweichende Sperrnummern und auch bei girocards sollten Sie bevorzugt die Sperrnummer Ihrer Bank nutzen, die auf der Rückseite Ihrer Karte oder im Kartenvertrag angegeben ist. In der App können Sie diese Nummern abspeichern.

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