Donnerstag, 14. Dezember 2017

Goldene Zahlen

Das #World Gold Council hat aktuell die Liebe der Deutschen zum #Gold ins Visier genommen. Ganz offensichtlich sind wir sehr große Anhänger des Edelmetalls.

„In gold we trust“ lautet die Schlagzeile auf der Homepage zum Bericht der Bundesbank über Transparenz, Vertrauen und Sicherheit. Immerhin besitzt die Bundesrepublik Deutschland knapp 3400 Tonnen Gold und ist damit die Nummer zwei weltweit. Die USA kommen auf einen Bestand von gut 8100 Tonnen.

Nicht nur der Staat, auch die Bundesbürger sind große Anhänger von Gold, sie stockten seit dem Ausbruch der Finanzkrise ihre Bestände kräftig auf. Hinter China und Indien sind sie inzwischen der drittgrößte Nachfrager nach Goldbarren und –münzen, wie sich aus den Statistiken des World Gold Council, einer Organisation der Goldminenindustrie, ablesen lässt. In den vergangenen Jahren wurden jeweils mehr als 100 Tonnen Gold in Form von Barren und Münzen verkauft.   

Ob sie Anleger damit richtig liegen? Die Meinungen sind gespalten, selbst die professionellen Investoren weltweit sind sich nicht einig über die Zukunft des edlen Metalls. Während sie bei Aktien oder Anleihenkäufen oft im Gleichtakt agieren, ist das beim Gold seit längerem nicht mehr der Fall.

Laut den Daten des World Gold Council verkauften Investoren aus Nordamerika, Asien und anderen Regionen unter dem Strich im November Gold-ETFs im Wert von rund 230 Millionen Dollar (ca 6,6 Tonnen). Die Europäer hingegen stockten ihre Bestände an börsengehandelten Indexpapieren auf Gold um gut 620 Millionen Dollar (15,8 Tonnen) auf.

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