Donnerstag, 7. Juni 2018

Sicheres Online-Banking - diese TAN-Verfahren bieten die Banken an

Ohne eine gültige TAN können Online-Abzocker bekanntlich keine Überweisungen in ihre dunklen Kanäle umleiten. Daher kommt der Sicherheit der von den Banken angebotenen TAN-Verfahren zentrale Bedeutung zu. Doch welche Verfahren sind aktuell im Angebot - und was ändert sich?

Nach einer einer aktuellen Erhebung, die ich für das Anlegermagazin Börse Online erstellt habe, sind durchnummerierte iTAN-Listen auf Papier immer noch bei vielen Direktbanken und Onlinebrokern im Einsatz. Sie gelten zwar als bequem, aber schon seit Jahren nicht mehr als sicher. Sparkassen und Genossenschaftsbanken dagegen setzen schon seit Längerem nur noch auf elektronische Verfahren. Das zeigt meine umfangreicheErhebung für Börse Online. Hier meine Tabelle daraus für Sie im Überblick:


Doch bald wird sich einiges tun: Spätestens 2019 wird es bei den TAN-Verfahren eine Zäsur geben. Ab Herbst 2019 wird es das iTAN-Verfahren im Zahlungsverkehr nicht mehr gebent Auslöser dafür ist die Zweite EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD II. Denn künftig muss für mehr Sicherheit bei Überweisungen der konkrete Vorgang inklusive Überweisungsbetrag in die TAN eincodiert werden – diese so genannte dynamische Verlinkung wird verpflichtend, eine iTAn ist dazu nicht in der Lage. Sehr wahrscheinlich also, dass es bei den Sicherheitsverfahren branchenweit in Richtung Photo-TAN, Security App und E-TAN gehen wird, wie Experten erwarten. Auch die SMS-TAN dürfte dann mehr und mehr zum Auslaufmodell werden.

Aktualisierung: Inzwischen ist auch mein zweiter Serienteil erschienen. Den vollen Textbeitrag finden Sie auf der Website von BÖRSE ONLINE.

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