<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222</id><updated>2012-03-06T09:54:28.029+01:00</updated><category term='Steuern'/><category term='Freitagsfrage'/><category term='Zinsen'/><category term='Fonds'/><category term='ETF'/><category term='Börse'/><category term='Anlegerwissen'/><category term='Zertifikate'/><category term='Emittenten'/><category term='Politik'/><category term='Bank'/><category term='Geldanlage'/><category term='Derivate'/><category term='Ausland'/><category term='Investoren'/><category term='Währungen'/><category term='Warren Buffett'/><category term='Abgeltungsteuer'/><category term='Aktien'/><category term='Private Finanzen'/><category term='Konjunktur'/><title type='text'>finanzjournalisten.blogspot.com</title><subtitle type='html'>Unabhängige, kritische, kompetente Wirtschafts- und Finanzberichterstattung.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>finanzjournalisten.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14461989794249381919</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_7a2xAFkfV08/TLbW0XC_pYI/AAAAAAAAAC0/pMELuI676VU/S220/4Team0387.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>476</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7556046161093097975</id><published>2012-03-05T05:00:00.000+01:00</published><updated>2012-03-05T10:46:17.530+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuern'/><title type='text'>Spenden: Onlineportal Charitywatch wird eingefroren</title><content type='html'>Wer sich in Deutschland darüber informieren will, wie seriös bestimmte Spendenorganisationen arbeiten, hat bald eine Informationsquelle weniger. Das Onlineportal &lt;a href="http://charitywatch.de/"&gt;charitywatch.de&lt;/a&gt; – eine private Initiative, die von dem bekannten Journalisten Stefan Loipfinger betrieben wird – , steht nur vor dem Aus. Die bestehenden Inhalten sollen zwar online bleiben, aber keine neuen mehr hinzukommen. Sehr schade, finde ich.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Das erklärte Ziel von &lt;a href="http://www.charitywatch.de/" target="_blank"&gt;Charitywatch.de &lt;/a&gt;bestand darin, die Spendenkultur in Deutschland zu verbessern, damit Gelder bei seriösen Vereinen und daher auch wirklich bei den Hilfsbedürftigen ankommt. Das Portal bewertete daher Hilfsorganisationen insbesondere hinsichtlich Mittelverwendung und Transparenz für Spender. Neben positiven Bewertungen von förderungswürdigen Vereinigungen lag der Schwerpunkt des Portals in der kritischen Berichterstattung über zweifelhafte Organisationen, die sich ungern in die Karten schauen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit stieß Loipfinger offenbar auf massive Gegenwehr. Im Internet wurden von Usern mit gefälschten Identitäten Verleumdungen und üble Gerüchte über ihn verbreitet. Seine Familie und er wurden bedroht Außerdem geriet er an seine finanzielle Grenzen, da er von zahlreichen Vereinen mit Prozessen überzogen wurde. Als besonders angriffslustig haben sich laut Loipfinger vor allem Organisationen aus dem Tierschutzbereich erwiesen. „Die Spenden-Szene ist viel gefährlicher als der Graue Kapitalmarkt“, lautet sein  Fazit nach vier Jahren Arbeit für charitywatch.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sicher gehen möchte, dass sein Spendengeld bei seriösen Institutionen landet, hat derzeit in Deutschland vor allem drei Anlaufstellen: Bekannt ist das &lt;a href="http://www.dzi.de/spenderberatung" target="_blank"&gt;Deutsche Zentralinstitut  für soziale Fragen in Berlin (DZI)&lt;/a&gt;, das das Spenden-Siegel vergibt; derzeit tragen es rund 260 Organisationen. Doch erst seit Ende 2011 spricht das DZI auch explizite Hinweise und Warnungen vor konkreten Organisationen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere gute Anlaufstelle für Spendenwillige ist die &lt;a href="http://www.add.rlp.de/Startseite/" target="_blank"&gt;Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Rheinland-Pfalz&lt;/a&gt;.

Dieses Bundesland kennt als einziges noch ein Sammlungsgesetz, und die ADD kann daher für dieses Gebiet zweifelhaften Organisationen noch ein Sammlungsverbot aussprechen – im Rest der Republik können sie dann aber weiter ihr Unwesen treiben. Und dann gab es eben charitywatch.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bleibt zu hoffen, dass sich vielleicht doch noch eine Finanzierungsmöglichkeit ergibt, um Charitywatch.de weiterhin mit Inhalten füllen zu können. Das Portal hat schließlich einiges getan für mehr Transparenz im Spendenwesen. Vielleicht sollte sich ein Verein gründen, dessen Vereinszweck der Weiterbetrieb des Portals wäre – gerne finanziert durch Spendenmittel. Dann könnte dieser Verein auch gleich vormachen, wie gute Transparenz in der Praxis aussieht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7556046161093097975?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7556046161093097975/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/03/spenden-onlineportal-charitywatch-wird.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7556046161093097975'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7556046161093097975'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/03/spenden-onlineportal-charitywatch-wird.html' title='Spenden: Onlineportal Charitywatch wird eingefroren'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5480242008867176933</id><published>2012-03-02T16:05:00.000+01:00</published><updated>2012-03-02T16:05:22.396+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Währungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><title type='text'>Freitagsfrage: Was ist eigentlich die Eurogruppe?</title><content type='html'>Jean-Claude Juncker gilt als europäisches Urgestein. Der vielsprachige Premierminister Luxemburgs prägte Europa und vor allem die Währungsunion weit über die Bedeutung seines Zwergenstaates hinaus. Vollkommen unangefochten wurde vor er vor sieben Jahren zum der Chef der "Eurogruppe" ernannt. Doch nun hat er die Nase voll, er wolle "definitv nicht mehr" sagt er und der Job sei "nicht vergnügungssteuerpflichtig". Doch was ist die Eurogruppe überhaupt?&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Das Gremien gibt es seit 1998, als Ergänzung zum Europäischen Rat, in dem die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union tagen und in der Regel die wichtigen Beschlüsse fällen. In der Eurogruppe sind nur die 17 Länder vertreten, die der Währungsunion beigetreten sind. Mit der Krise hat die Eurogruppe zentrale Bedeutung erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie soll die Funktionsfähigkeit der Wirtschafts-und Währungsunion sicherstellen,  soll die  Steuer-, Haushalts- und Wirtschaftspolitik der Euroländer koordinieren und die Einhaltung des Stabilitätspaktes überwachen. In den vergangenen Jahren waren dies Herkulesaufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abgang von Jean-Claude Juncker ist dennoch zeitlich gut gewählt. Schon länger hat sich Juncker dafür stark gemacht, einen hauptamtlichen Chef der Gruppe zu installieren. Nun, nachdem die neue Unterstützung für Griechenland und viele Eckdaten für den Rettungsschirm feststehen, hält er den Zeitpunkt für den Wechsel für richtig. Das kann ein gutes Zeichen sein. Offensichtlich scheint Juncker davon auszugehen, dass die Maßnahmen zumindest eine Verschnaufpause in der Krise  geschaffen haben - und seinem Nachfolger einen guten Moment zum Einstieg bieten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5480242008867176933?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5480242008867176933/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/03/freitagsfrage-was-ist-eigentlich-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5480242008867176933'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5480242008867176933'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/03/freitagsfrage-was-ist-eigentlich-die.html' title='Freitagsfrage: Was ist eigentlich die Eurogruppe?'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2197341485142631295</id><published>2012-03-01T08:56:00.002+01:00</published><updated>2012-03-01T08:56:41.320+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Investoren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Heute wird entschieden, ob die Griechen offiziell pleite sind</title><content type='html'>Die einen nehmen es gelassen, die anderen fürchten Turbulenzen an den Märkten, wenn heute Mittag eine weitreichende Entscheidung fällt: Um elf Uhr britischer Zeit (12 Uhr MEZ) wollen die wichtigsten Akteure am Kapitalmarkt telefonieren und festlegen, ob der Schuldenschnitt Griechendlands einem Kreditausfall gleichkommt. Dabei denken viele an das Chaos und die folgen der Lehman-Pleite.  

&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Denn Kreditderivate auf Lehman-Bonds wurden unter anderem auch für den Zusammenbruch weiterer Marktteilnehmer wie dem Finanzkonzern AIG verantwortlich gemacht. Zudem war zum Zeitpunkt der Pleite von Lehman zunächst unklar, wie viele und welche Marktteilnehmer Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps) besitzen und wie hoch das tatsächlich versicherte Kreditvolumen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat ein Marktteilnehmer einen CDS erworben, ist er im Falle einer Pleite geschützt. Doch vor die Gegenpartei bezahlt, muss ganz offiziell das "Kredit-Ereignis", sprich die Zahlungsunfähigkeit, festgestellt werden. Genau darüber will die International Swaps and Derivatives Association (ISDA)mit ihren wichtigsten Geschäftspartnern heute Mittag entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer geht es um viel Geld: Im Falle von Griechenland kursieren im Markt Zahlen von gut drei Milliarden US-Dollar gehandeltem Nettovolumen. Das bedeutet, dass unter dem Strich, wenn ein Kontrahent kauft und verkauft, nicht die volle Summe gerechnet wird, sondern nur die Nettoposition. Im Vergleich dazu: Griechenland hat den Privalgläubigern ein Angebot für einen Anleihentausch unterbreitet, die Investoren sollen auf 100 Milliarden Euro verzichten. In Relation dazu erscheinen die CDS-Volumen gering.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2197341485142631295?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2197341485142631295/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/03/heute-wird-entschieden-ob-die-griechen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2197341485142631295'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2197341485142631295'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/03/heute-wird-entschieden-ob-die-griechen.html' title='Heute wird entschieden, ob die Griechen offiziell pleite sind'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-4626086486962046909</id><published>2012-02-29T13:27:00.000+01:00</published><updated>2012-02-29T13:27:01.548+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fonds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><title type='text'>Wie heißt die beste Fondsgesellschaft?</title><content type='html'>Mit welcher Fondsgesellschaft haben Sie als Privatanleger in letzter Zeit die besten Erfahrungen gesammelt? Welche bietet die erfolgreichsten aktiv gemanagten Fonds an? Für das Anlegermagazin BÖRSE ONLINE begebe ich mich auf die Suche nach der bei Privatanlegern beliebtesten Fondsgesellschaft - und würde mich freuen, wenn Sie bei unserer Befragung mitmachen.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mit aktiv gemanagten Fonds kann man bekanntlich sein Anlagerisiko breit streuen und nahezu in jeden bekannten Markt investieren. Doch welche Fondsgesellschaft bietet Ihrer Meinung nach derzeit die leistungsstärkste Produktpalette an? Und wie steht es um die Kosten der Fondsverwaltung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Für das &lt;a href="http://www.boerse-online.de/leseraktionen/umfragen/award/:Fondsaward-2012--Bestimmen-Sie-den-Publikumsliebling/634870.html" target="_blank"&gt;Anlegermagazin BÖRSE ONLINE&lt;/a&gt; koordiniere ich die Umfrage zur Wahl der "Fondsgesellschaft des Jahres 2012". Nehmen Sie sich daher nur wenige Minuten Zeit und beteiligen Sie sich an unserer Leserumfrage. Mit etwas Glück können Sie auch einen von zehn attraktiven Preisen gewinnen, die BÖRSE ONLINE auslobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leseraward wird übrigens in diesem Jahr zum vierten Male verliehen. &lt;a href="http://www.boerse-online.de/leseraktionen/umfragen/ergebnis/:Fondsaward-2011--Der-Gewinner-heisst-Blackrock/625188.html" target="_blank"&gt;Im vergangenen Jahr&lt;/a&gt; war mit der US-Gesellschaft Blackrock der größte Vermögensverwalter der Welt erfolgreich - und damit eine Gesellschaft, die in Deutschland insbesondere für ihre börsengehandelten Indexfonds (ETF) der Marke iShares bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;a href="https://d264.keyingress.de/i_ce/?i=10_46dcb85a446691ee3067dd537294f95b&amp;amp;id=boerseonline" target="_blank"&gt;Hier geht es direkt zur Umfrage.&lt;/a&gt; Danke fürs Mitmachen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-4626086486962046909?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/4626086486962046909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/wie-heit-die-beste-fondsgesellschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/4626086486962046909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/4626086486962046909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/wie-heit-die-beste-fondsgesellschaft.html' title='Wie heißt die beste Fondsgesellschaft?'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-860257192859709736</id><published>2012-02-28T11:38:00.000+01:00</published><updated>2012-02-28T11:39:14.597+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><title type='text'>Für die Griechen sind wir die bösen Banken</title><content type='html'>Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Für die Griechen sind wir Deutschen zum Hassobjekt schlechthin geworden, wie eine Umfrage in der vorigen Woche gezeigt hat. Bei den Hellenen haben wir damit die Rolle übernommen, die bei uns und anderswo die Banken einnehmen: die des Buhmanns.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wer anderen Geld leiht und dazu noch die Unverschämtheit besitzt, das irgendwann zurückbekommen zu wollen, ist selten beliebt. Und wer dazu noch so frech ist, den Schuldnern gute Ratschläge zu geben und überhaupt alles besser weiß, wie es die deutschen Politiker ähnlich oberlehrerhaft beherrschen wie Bankmanager, der ist völlig unten durch. Da kann man sich als Schuldner so prima aufregen, dass man die eigenen Fehler ganz verdrängen und die Schuld an der Misere anderen in die Schuhe schieben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist doch ungerecht, tönt es hier zu Lande nicht erst seit dieser Umfrage in Griechenland. Da schicken wir Abermilliarden an Steuergeldern da rüber, unsere Banken, Versicherungen und Privatanleger verzichten "freiwillig" auf zig Milliarden Euro Bondrückzahlung und unsere Notenbank muss einen wahnwitzigen Target-Saldo im Zahlungsverkehr verkraften - und statt des Dankes gibt es nur Wut, brennende deutsche Flaggen und Nazi-Karikaturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden uns aber leider an diese Ungerechtigkeiten gewöhnen müssen. Wenn ein Schuldner nicht mehr zahlen kann oder will, dann sind in den Augen der Öffentlichkeit meistens die Banken und sonstigen Kreditgeber und Anleger dafür verantwortlich, weil sie in ihrer Gier den Marsch in die Verschuldung nicht rechtzeitig bemerkt haben. Früher galt das vor allem, wenn Unternehmen und Privatpersonen Schulden gemacht haben. Jetzt gilt es auch für Europas Problemstaaten. Und weil denen die Banken kein Geld mehr leihen, müssen eben die anderen Staaten einspringen. Damit sind plötzlich wir Steuerzahler in die Rolle der bösen Banken geschlüpft.Und ich fürchte, auch in anderen Ländern wird deshalb die Beliebtheit Deutschlands immer tiefer sinken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-860257192859709736?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/860257192859709736/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/fur-die-griechen-sind-wir-die-bosen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/860257192859709736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/860257192859709736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/fur-die-griechen-sind-wir-die-bosen.html' title='Für die Griechen sind wir die bösen Banken'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2207074874372858832</id><published>2012-02-27T12:21:00.000+01:00</published><updated>2012-02-27T12:21:45.058+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><title type='text'>Die neue gelbe Gefahr</title><content type='html'>Jahrzehntelang galt China als Wachstumsgarant Nummer eins auf der Welt. Und seit einigen Jahren auch als Troubleshooter - sei es, dass das Riesenreich die weltweite Nachfrage nach dem Ausbruch der Finanzkrise stabilisierte, sei es nun, dass die Europäer auf finanzielle Hilfe bei der Bewältigung der Schuldenkrise hoffen. Doch ein Bericht der Weltbank zeigt: Auch die Entwicklung in China birgt Risiken. Das Land könnte schon bald in die Krise rutschen.

&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
China steht laut Aussage von Weltbank Chef Robert B. Zoellick am "Scheidepunkt" auf dem Weg von einem Emerging Market mit mittlerem Einkommen zu einem Hoch-Einkommensland. Um  diesen Schritt erfolgreich zu gehen, seien tiefgreifende Reformen nötig, die zum Beispiel den Privatsektor stärken, den Urheberschutz oder die Chancengleichheit verbessern würden. Schwierig könnten diese Schritte laut Weltbank werden, weil die Weltwirtschaft in den kommenden Jahren nicht unbedingt ein stabiles Umfeld biete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist: Kein Wirtschaftsmodell hält ewig. Und auch Chinas Mix aus wirtschaftlicher Freiheit einerseits, aber schwachem Rechtssystem, Korruption und politischer Unfreiheit andererseits wird seine Grenzen finden. Die Gretchenfrage lautet dabei: Werden die Machthaber aktiv oder werden sie erst reagieren, wenn die Krise da ist? Meine persönliche Prognose: Sie werden jetzt die ersten Schritte tun, aber nicht genug und eine Krise sorgt dann für den Rest. Keine wirklich beruhigenden Aussichten für die Weltwirtschaft.

&lt;b&gt;
&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2207074874372858832?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2207074874372858832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/die-neue-gelbe-gefahr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2207074874372858832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2207074874372858832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/die-neue-gelbe-gefahr.html' title='Die neue gelbe Gefahr'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-533335991228879071</id><published>2012-02-24T10:34:00.000+01:00</published><updated>2012-02-24T19:37:48.569+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><title type='text'>Freitagsfrage: Sollen Privatanleger beim Griechen-Schnitt mitmachen?</title><content type='html'>Drei Experten, vier Meinungen - wer Fachleute fragt, ob Privatanleger, die Griechen-Anleihen besitzen, am Schuldenschnitt teilnehmen sollen, erhält alles andere als eindeutige Antworten. Zu unklar ist die Lage - aber die Anleger, und das scheinen in Deutschland erstaunlich viele zu sein, müssen sich bald entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ich von zwei Bekannten um Rat gefragt wurde, habe ich versucht, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Leider ist das nur bedingt gelungen, denn niemand weiss genau, ob die Regierung in Athen Privatanleger beim so genannten freiwilligen Schuldenschnitt außen vor lässt oder genauso behandelt wie Banken, Versicherungen oder Hedgefonds. Ein Experte sah in dieser Ungewissheit Methode, und das scheint durchaus logisch zu sein: Dadurch, dass Griechenland mit Details sehr sparsam umgeht, schürt es die Unsicherheit und will möglichst viele Gläubiger dazu bewegen, der Vereinbarung zuzustimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Unsicherheit hat die Regierung noch befeuert, indem sie am Donnerstag einen Gesetzentwurf über die rückwirkende Einführung von Collective Action Clauses (CACs) verabschiedet hat. Dadurch können Anleger, die nicht freiwillig Verzicht leisten, gezwungen werden, doch noch am Schuldenschnitt teilzunehmen. Alles hängt jetzt davon ab, ob die angestrebten 90 Prozent des Anleihenvolumens, das sind 107 Milliarden Euro, dem freiwilligen Verzicht und Umtausch zustimmen. Da einige Hedgefonds und Versicherungen bereits betont haben, dass sie sich dem freiwilligen Schnitt verweigern werden, könnte es eng werden. Und dann würden die CACs greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Anteil, den Privatanleger an Hellenen-Bonds halten, gehen die Meinungen auseinander. Bekannt ist nur, dass etwa 11 000 Griechen zu den Besitzern zählen. Auf deutsche Privatanleger sollen nach diversen Schätzungen zwischen einem und drei Prozent des Gesamtvolumens entfallen, also immerhin zwischen zwei und sechs Milliarden Euro. Denn seit Mitte vorigen Jahres kaufen nach den Beobachtungen von Banken und Börsen fast nur noch Privatanleger vor allem kurz laufende Griechen-Anleihen, und das zeitweise massiv. Es steht also viel Geld im Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbraucherschützer wie die DSW haben Privatanlegern geraten, beim freiwilligen Umtausch mitzumachen. Ich bin mir nicht sicher, ob das unbedingt sein muss. Möglicherweise bringt abwarten mehr. Falls die 90-Prozent-Hürde nicht erreicht wird, muss man vermutlich ohnehin erzwungenermaßen teilnehmen. Es sei denn, es gibt dann eine Sonderregelung für Privatanleger. Für die Griechen unter ihnen hat Finanzminister Venizelos bereits eine Ausnahmeregelung bei Summen unter 100 000 Euro in Aussicht gestellt. Allerdings ist fraglich, ob so eine Sonderbehandlung nach den Statuten erlaubt ist und ob sie nur für Anleger gilt, die ihre Papiere schon lange halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Besitzer von Griechen-Bonds geht jedenfalls die nervenaufreibende Zeit noch eine Weile weiter. Vor allem, wenn sie der freiwilligen Vereinbarung, die in den nächsten Tagen von den Depotbanken verschickt wird, nicht zustimmen - was eine durchaus überlegenswerte Option ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-533335991228879071?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/533335991228879071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/freitagsfrage-sollen-privatanleger-beim.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/533335991228879071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/533335991228879071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/freitagsfrage-sollen-privatanleger-beim.html' title='Freitagsfrage: Sollen Privatanleger beim Griechen-Schnitt mitmachen?'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-4002695315953826794</id><published>2012-02-23T09:30:00.000+01:00</published><updated>2012-02-23T09:30:21.282+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Macquarie-Rückzug</title><content type='html'>Spätestens an Aschermittwoch hätten wir uns eine klare Aussage&amp;nbsp;gewünscht, wie es mit dem Zertifikategeschäft von Macquarie weitergeht. Doch die Emittentin hält sich mit klaren Terminen zurück, wann eine finale Entscheidung getroffen wird. Bislang müssen sich die Anleger damit begnügen, was die Macquarie-Sprecherin bei den Recherchen für meinen&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;a href="http://www.ftd.de/finanzen/derivate/:portfolio-macquarie-zieht-sich-zurueck/60169200.html" target="_blank"&gt;FTD&lt;/a&gt;-Beitrag&amp;nbsp;sagte: "Aufgrund des ungünstigen Marktumfelds überprüfen wir die Optionen für das in Frankfurt beheimatete europäische Geschäft mit strukturierten Produkten, inklusive der Möglichkeit, das Geschäft aufzugeben".&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Dabei ist längst klar, dass es keine Neuemissionen mehr gibt und es jetzt mehr oder weniger nur noch um einen geordneten Rückzug geht.&amp;nbsp;Doch so einfach ist das nicht: Viele Investoren achten nicht auf den Emittenten oder haben längst vergessen, dass sie Zertifikate von Macquarie oder Sal. Oppenheim (für diese Papiere hatte Macquarie bei der Übernahme 2010 eine Quotierungsverpflichtung übernommen) im Depot liegen haben. Daher muss die Emittentin weiter Preise stellen und kann nicht von heute auf morgen schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emissionen, die demnächst fällig sind, lohnt es auch meist nicht, zu veräußern. Der Rückzahlungswert ist fest definiert, weshalb sich Anleger wenig Sorgen machen müssen. Bei länger laufenden Zertifikaten sollten Investoren jedoch gut abwägen, ob sie die Papiere weiter halten wollen und unter Umständen sogar eine vorzeitige Rückzahlung des Emittenten riskieren, was zum Beispiel aus steuerlichen Gründen möglich ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-4002695315953826794?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/4002695315953826794/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/macquarie-ruckzug.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/4002695315953826794'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/4002695315953826794'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/macquarie-ruckzug.html' title='Macquarie-Rückzug'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7021350831441873498</id><published>2012-02-22T17:10:00.000+01:00</published><updated>2012-02-22T17:10:24.391+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fonds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><title type='text'>Ausgabeaufschlag ade?</title><content type='html'>Ach, das wäre doch mal was. Nie mehr Ausgabeaufschläge auf Fonds bezahlen, nicht mehr gucken müssen, wo es gerade welchen Fonds zum Beispiel in irgendwelchen Aktionen günstig zu kaufen gibt. Zwei Banken machen gerade einen Anlauf, um dem Agio adé zu sagen. Das eine Angebot ist durchaus interessant, beim anderen wurde der Mund doch ein wenig voll genommen.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Beim Onlinebroker Onvista Bank können Anleger die Vokabel Ausgabeaufschlag aus ihrem Wortschatz streichen. Denn der Frankfurter Broker verlangt beim Kauf von Fonds über die Kapitalanlagegesellschaft (KAG) künftig kein Agio mehr.  Stattdessen rechnet er Fondsorders, egal ob über die Börse oder über die KAG, zu den gleichen Konditionen ab wie Aktien. Und unter bestimmten Voraussetzungen heißt das sogar, dass man die Fonds nahezu für lau bekommt: Denn der Broker hat &lt;a href="http://www.boerse-online.de/banken/nachrichten/meldung/630524.html" target="_blank"&gt;zwei Free-Buy-Preismodelle im Angebot.&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet, dass Kunden etwa bei einer bestimmten Anlagesumme auf dem Verrechnungskonto oder einer gewissen Anzahl von Trades im Vormonat Freikäufe zugeteilt erhalten. Fremdspesen der Börsen müssen sie allerdings weiterhin auch beim Fondskauf zahlen. Bislang durften diese Free Trades nicht für Fondskäufe genutzt werden. Damit korrigiert die Onvista Bank eine Ungereimtheit ihres bisherigen Gebührenmodells. Allerdings muss man genau aufpassen, ob man sich in dem Preismodell für die Free Buys qualifiziert, das ist durchaus eine Wissenschaft für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkäufe von Fonds sind allerdings bei der Onvista Bank demzufolge nie umsonst, sondern kosten die normalen Gebühren laut Preisstaffel. Denn schließlich sieht das Free-Buy-Preismodell leider kein Free-Sells vor. Bei anderen Onlinebrokern ist es üblich, dass beim Kauf über die KAG Ausgabeaufschläge anfallen. Die werden allerdings rabattiert – eine Daumenregel lautet um die 50 Prozent. Bei einigen ausgewählten und ins virtuelle Schaufenster gestellten Spitzenfonds entfallen die Ausgabeaufschläge sogar ganz. Rückgaben der Fondsanteile an die KAG sind dagegen kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Kunden, die Depots bei mehreren Banken führen, lohnt es beim Fondskauf daher auch weiterhin zu schauen, ob es das gewünschte Produkt bei einem Anbieter zum Nulltarif gibt. Falls nein, können sie jetzt mit dem Free-Buy-Modell der Onvista Bank oft Geld sparen, speziell, wenn man Free-Buys nutzen kann. Aufpassen muss man allerdings in einem Punkt: No-Load-Fonds ohne Ausgabeaufschlag kosten bei der Onvista Bank wegen der Logik des Preismodells unter Umständen auch beim Einkauf Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Santander Consumer Bank verspricht als erste Filialbank in Deutschland nun &lt;a href="http://www.santanderbank.de/de/Privatkunden/Wertpapiere-Boerse/Fonds/Fonds-Auswahl.html" target="_blank"&gt;"Fonds ohne Kaufgebühren"&lt;/a&gt;. Derzeit sind bei dem Institut, das zur spanischen Unternehmensgruppe Banco Santander gehört, aber gerade mal 20 Fonds im Angebot, die sie eigenen Angaben nach "dauerhaft" ohne Ausgabeaufschlag anbietet. Das Angebot gilt auch bei Fondssparplänen. Ähnliche Aktionen sind aber bereits von Onlinebrokern wie Comdirect Bank, Cortal Consors und anderen sehr gut bekannt. Sie heißen dort "Fondsdiamanten" oder "Fondsstars". Daher ist der Schritt der Santander Bank allenfalls für Filialbanken etwas Neues.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings gibt es Tücken zu beachten, über die man sich als Anleger dann doch ein wenig wundern, wenn nicht ärgern muss: Im Angebot sticht der beliebte Mischfonds Carmignac Patrimoine heraus - allerdings wird nicht die übliche Retailtranche A, sondern die Institutionellentranche E angeboten. Für sie wird aber seit jeher kein Ausgabeaufschlag fällig. Dafür beträgt die Total Expense Ratio (TER), die die wichtigsten Kostenbestandteile umfasst, 2,27 Prozent. Bei der A-Tranche, die regulär vier Prozent, bei Onlinebrokern meist zwei Prozent Ausgabeaufschlag kostet, sind es nur dagegen 1,77 Prozent. Wer den Fonds für also für den langfristigen Vermögensaufbau nutzen will, fährt mit der A-Tranche dauerhaft besser. Die ist aber nicht Bestandteil des Angebots. Außerdem sehen gleich drei der 20 angebotenen Fonds ohnehin keinen Ausgabeaufschlag vor. Dann kann man aber die kühne Ankündigung 'Fonds ohne Kaufgebühren' nicht ganz so ernst nehmen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7021350831441873498?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7021350831441873498/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/ausgabeaufschlag-ade.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7021350831441873498'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7021350831441873498'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/ausgabeaufschlag-ade.html' title='Ausgabeaufschlag ade?'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5096338017797401468</id><published>2012-02-21T09:27:00.001+01:00</published><updated>2012-02-21T09:27:39.239+01:00</updated><title type='text'>Helau und Alaaf!</title><content type='html'>&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-RuDwPB6Km2I/Tz4ye5qGt9I/AAAAAAAAAE4/mD8Ba-p9Fe4/s1600/Faschingspost.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-RuDwPB6Km2I/Tz4ye5qGt9I/AAAAAAAAAE4/mD8Ba-p9Fe4/s320/Faschingspost.jpg" width="227" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben leider gerade keine Zeit zum Posten und es würde möglicherweise auch nichts nüchternes dabei heraus kommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Aschermittwoch sind wir wieder da&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5096338017797401468?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5096338017797401468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/helau-und-alaaf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5096338017797401468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5096338017797401468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/helau-und-alaaf.html' title='Helau und Alaaf!'/><author><name>finanzjournalisten.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14461989794249381919</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_7a2xAFkfV08/TLbW0XC_pYI/AAAAAAAAAC0/pMELuI676VU/S220/4Team0387.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-RuDwPB6Km2I/Tz4ye5qGt9I/AAAAAAAAAE4/mD8Ba-p9Fe4/s72-c/Faschingspost.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-4759655396912941964</id><published>2012-02-17T09:32:00.004+01:00</published><updated>2012-02-17T09:32:47.178+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><title type='text'>Freitagsfrage: Wer sind eigentlichen "die Stromhändler"</title><content type='html'>Deutschland stand kurz vor dem Blackout. Das Stromnetz der größten Volkswirtschaft Europas wäre in den vergangenen kalten Tagen mehrfach fast kollabiert, melden jetzt die Medien. Und Schuld ist wohl nicht die Energiewende, wegen der bereits einige Atomkraftwerke vom Netz genommen wurden,  sondern die Stromhändler, die eigentlich für mehr Wettbewerb und bessere Preise am Markt sorgen sollten.

&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Stromhändler kaufen überflüssigen Strom von Kraftwerkbetreibern und verkaufen ihn an andere Anbieter oder Endkunden. Doch Strom kann man nicht in Päckchen verschicken, Strom fließt immer über das Netz. Dass heißt, wenn jemand eine gewisse Menge an Strom kauft, erwirbt er das Recht, diese Menge irgendwo aus dem Netz zu nehmen, während der Verkäufer dieselbe Menge an anderer Stelle in das Netz einspeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem an einer Stelle trifft also immer alle Stromanbieter und Kunden. Schwierigkeiten entstehen in den Netz immer dann, wenn mehr entnommen als eingespeist wird. Damit das Netz nicht zusammenbricht, weil zum Beispiel mehrere Versorger gleichzeitig technische Probleme haben, gibt es die Reserve.

Gehandelt wird unter anderem an der &lt;a href="http://www.eex.com/de/"&gt;EEX &lt;/a&gt;, einer länderübergreifenden Strombörse in Leipzig. Hier können Händler Strom für ihre Kunden auf dem Terminmarkt kaufen und Bedarfspitzen auf dem Spotmarkt ausgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Preise am Spotmarkt in den kalten Tagen in den Himmel geschossen sind, haben einige Händler offensichtlich mehr oder weniger bewusst zu wenig eingekauft. Zwar kostet eine Versorgung aus den Reseren extra, doch das war immer noch billiger als der reguläre Kauf am Spottmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit so gut (oder schlecht), doch wer sind eigentlich "die Stromhändler"? Die Teilnehmerliste der EEX hat mehr als 200 Namen, darunter natürlich viele Versorger, aber auch die großen Namen des Investmentbankings: Goldman Sachs, die Deutsche Bank, Merill Lynch und selbst die Bayerische Landesbank spielen mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben sich sicher aus ihrer Sicht rational verhalten. Doch wie so oft an den Finanzmärkten sind die Anreize falsch gesetzt. Nicht der, der mithilft, die optimale Versorgung sicherzustellen, verdient am meisten, sondern der, der diese Versorgung gefährdet. Das Problem hier ist allerdings relativ leicht zu lösen. Reservestrom zu verbrauchen sollte in Zukunft nicht mehr einen festen Betrag, sondern schlicht stets einen Aufschlag auf den Spotpreis kosten. Dann hätten die Händler lieber von vornherein genug bestellt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-4759655396912941964?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/4759655396912941964/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/freitagsfrage-wer-sind-eigentlichen-die.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/4759655396912941964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/4759655396912941964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/freitagsfrage-wer-sind-eigentlichen-die.html' title='Freitagsfrage: Wer sind eigentlichen &quot;die Stromhändler&quot;'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7496164897373153829</id><published>2012-02-16T13:39:00.001+01:00</published><updated>2012-02-16T13:39:19.669+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ETF'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Investoren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Wer Gold kauft und verkauft</title><content type='html'>Zu Gold häufen sich derzeit interessante Daten und Informationen: Das World Gold Council legt die neuesten Zahlen vor. Sie zeigen ein hohes Interesse der Finanzinvestoren und relativieren die Nachrichten um die Gold-Verkäufe des amerikanischen Star-Hedgefonds-Managers John Paulson.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gold im Volumen von 330.000 Feinunzen hat Paulson laut den Statistiken der US-Börsenaufsicht SEC im vierten Quartal verkauft. Das klingt auf den ersten Blick nach sehr viel, ist aber gar nicht so dramatisch: Umgerechnet sind es rund 430 Mio. Euro, die Paulson damit erlöst hat. Mit den Verkäufen soll er Investoren ausgezahlt haben, die verkaufen wollten. Zudem sei er andere Goldengagements eingegangen. Unter dem Strich hatten Investoren wie Hedgefonds-Guru George Soros, der Vermögensverwalter Pimco und große US-Pensionsfonds dagegen gekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beinahe beängstigend erscheinen die Rekordzahlen des World Gold Council. Die weltweite Nachfrage ist den Statistiken zufolge 2011 auf 4067 Tonnen gestiegen, was 205,5 Milliarden Dollar Gegenwert entspricht. Erstmals wurde damit die 200-Milliarden-Dollar-Marke genommen. Das ist natürlich auch auf den hohen Goldpreis zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Nachfrage kommt unverändert aus dem Investmentbereich mit 1641 Tonnen. Das bedeutet eine Nachfragesteigerung um fünf Prozent gegenüber 2010. Die umfangreichsten Käufe kommen aus Indien, China und Europa. Auch die Zentralbanken sind weiterhin Netto-Käufer. Solange dieser Trend anhält, wird der Goldpreis wohl weiter hoch bleiben.
 
Doch Investoren dürfen sich nie auf der sicheren Seite wiegen. Sobald sich die Unsicherheit um das weltweite Finanzsystem legt, kann der Trend aufgrund der starken Stellung der Großanleger ganz schnell drehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7496164897373153829?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7496164897373153829/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/wer-gold-kauft-und-verkauft.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7496164897373153829'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7496164897373153829'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/wer-gold-kauft-und-verkauft.html' title='Wer Gold kauft und verkauft'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2032795324804470327</id><published>2012-02-15T11:53:00.000+01:00</published><updated>2012-02-15T11:53:46.359+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><title type='text'>Aus IBAN, der Schrecklichen, wird IBAN die Harmlose</title><content type='html'>Nichts wird bekanntlich so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Das gilt auch für den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA und die internationale Kontonummer IBAN. Das Europäische Parlament hat jetzt eine verbraucherfreundliche SEPA-Regelung auf den Weg gebracht und damit jahrelangen Streit um „IBAN, die Schreckliche“ beendet.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Irre lange Kontonummern und Bankleitzahlen muss man künftig in Deutschland nicht auswendig lernen. 

Zwar hat die neue Kontonummer nach EU-Format (IBAN) hierzulande 22 Stellen, in anderen EU-Ländern kann sie länger oder kürzer sein. Doch die Zusammensetzung hierzulande ist simpel: Eine deutsche IBAN beginnt demzufolge mit „DE“, außerdem setzt sie sich in der Regel aus einer zweistelligen Prüfziffer sowie der alten Bankleitzahl mit acht Ziffern und der alten Kontonummer, bestehend aus zehn Ziffern, zusammen. Hat die eigene Kontonummer weniger als zehn Stellen, wird sie vorne mit Nullen aufgefüllt. (Das soll jetzt kein politischer Kommentar sein ;-)) Auf jeden Fall kann man sich  das vermutlich ganz gut merken. Ein Vorteil von SEPA: Künftig wird auf Druck des EU-Parlaments keine gesonderte Bankleitzahl mehr nötig sein, wenn man in Europa Überweisungen tätigt, denn schließlich ist die Bankleitzahl ja in der IBAN schon enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IBAN ist eines der wichtigsten Neuerung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (Single Euro Payments Area, kurz SEPA). Er umfasst übrigens nicht nur die 27 EU-Länder und deren assoziierten Gebiete, sondern auch die Länder des Europäischen Wirtschaftsraums wie die Schweiz und Norwegen, Liechtenstein und Island. Bis zum 1. Februar 2014 muss die Umstellung der Zahlungssysteme für Überweisungen und Lastschriften vollzogen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel von SEPA ist es, den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr in der EU „billiger, schneller und sicherer“ zu machen, so das &lt;a href="http://www.europarl.europa.eu/news/en/pressroom/content/20111219IPR34547/html/Cheaper-faster-and-safer-cross-border-payment-services"&gt;Europäische Parlament&lt;/a&gt;. Dank SEPA könnten Haushalte, Unternehmen und Banken innerhalb von sechs Jahren bis zu 123 Milliarden Euro sparen, etwa weil Überweisungsgebühren wegfallen, hoffen die Parlamentarier. Ob es dazu tatsächlich kommt, wird sich erst zeigen. Sie als Verbraucher sind jedenfalls gut beraten, künftig vermehrt auch Konditionen von internationalen Banken zu vergleichen – vor allem dann, wenn sie häufig Transaktionen über Landesgrenzen hinweg abwickeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2032795324804470327?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2032795324804470327/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/aus-iban-der-schrecklichen-wird-iban.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2032795324804470327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2032795324804470327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/aus-iban-der-schrecklichen-wird-iban.html' title='Aus IBAN, der Schrecklichen, wird IBAN die Harmlose'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2565668399733538398</id><published>2012-02-14T08:30:00.000+01:00</published><updated>2012-02-15T11:55:12.168+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fonds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Alles auf Aktien</title><content type='html'>Das ist eine wahrlich mutige Empfehlung: Laurence D. Fink, Chef des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, rät zu einer Aktienquote von sage und schreibe 100 Prozent. Er führt zwar gute Gründe dafür an – aber trotzdem sollte ihm nicht jeder Anleger blind folgen.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Fink, einer der Gründer von BlackRock, galt lange Zeit nicht gerade als Aktienfan. Er machte sich vielmehr einen guten Namen als Anleihenexperte. Deshalb hat sein radikaler Rat viele verblüfft. Seine Begründungen für Aktien sind allerdings stimmig. Er setzt an den extrem niedrigen Zinsen für Cash und Bonds an, die Amerikas Notenbank noch bis mindestens Ende 2014 auf rekordtiefem Level halten will. Dadurch werden Bondanleger auf der Suche nach angeblicher Sicherheit seiner Meinung nach noch jahrelang mit minimalen Zinsen leben müssen, die weit unterhalb der Inflationsraten liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu sieht Fink, dessen Unternehmen etwa 3,5 Billionen Dollar Anlagegelder überwiegend in Fonds verwaltet, große Chancen bei Aktien. Die Bewertung sei sehr günstig und zu viele Anleger seien untergewichtet. Sie wüssten gar nicht, welche Chancen sie auslassen, wenn sie auf Bonds und Cash setzen. Fink,  der als möglicher US-Finanzminister gilt, falls Barrack Obama die Wahl gewinnen sollte, führt auch noch einen volkswirtschaftlichen Grund an: "Es ist wichtig, das viele Geld von der Seitenlinie zurück in die Märkte zu bringen. Das hilft den Anlegern, weil sie die Erträge verdienen, die sie brauchen, und der Wirtschaft, weil wir sie dadurch wieder ins Laufen bringen." &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich: 100 Prozent Aktienanteil am Kapitalvermögen sind trotzdem nicht jedermanns Sache. Selbst in diesen Phasen wie derzeit, in denen sehr viel für Aktien und wenig für Anleihen spricht, sollten Anleger nicht alles auf eine Karte setzen. Ich plädiere deshalb zwar auch für eine deutliche Übergewichtung von Aktien – aber keinesfalls von 100 Prozent. Denn in dieser gefährlichen Welt, das haben die letzten Jahre gezeigt, kommen negative Überraschungen leider oft viel schneller als man denken und handeln kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2565668399733538398?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2565668399733538398/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/alles-auf-aktien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2565668399733538398'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2565668399733538398'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/alles-auf-aktien.html' title='Alles auf Aktien'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-559040374458728771</id><published>2012-02-13T11:41:00.001+01:00</published><updated>2012-02-13T13:17:06.201+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Warren Buffett'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Warren Buffett hält von Gold...</title><content type='html'>... nichts und von Anleihen wenig. Der einzige Weg zu Wohlstand - so schreibt er jetzt deutlich in einem &lt;a href="http://finance.fortune.cnn.com/2012/02/09/warren-buffett-berkshire-shareholder-letter/"&gt;Artikel für Fortune&lt;/a&gt; - sind Unternehmen und Aktien. Und er begründet das wieder einmal sehr eingängig und unterhaltsam.

&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Würde alles Gold, das derzeit auf der Welt gehandelt wird, eingeschmolzen, hätte man laut Buffett einen Würfel mit gut 20 Meter Seitenlänge, den man "bequem auf einem Baseballfeld abstellen könnte". Bezahlen müsste ein Anleger dafür ungefähr 9,6 Billionen Dollar.
Der Goldwürfel bleibt über die Jahre unverändert: "Sie können den Würfel steicheln, aber er wird nicht reagieren".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das selbe Geld könnte man das komplette Ackerland der USA kaufen und 16 mal Exxon Mobil - eine Firma, die rund 40 Milliarden im Jahr erwirtschaftet, rechnet Buffett vor. Goldinvestments sind also eine reine Spekulation auf Preissteigerungen und hier sieht Buffett eine Blase: "Wenn viele Investoren auf einen Zug aufspringen, schaffen sie ihre eigenen Wahrheiten – für eine Weile".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anleger sollten also etwas suchen, das Erträge bringt. Und hier rechnet Buffett erst einmal mit Anleihen ab: Nach Steuern und Inflation seien sie eine Geldvernichtung. "Derzeit sollten Anleihen mit einem Warnhinweis versehen sein." Auch den Status "risikolos" hält Warren Buffett für falsch: Risiko ist für ihn nicht das Beta einer Anlage (also die Empfindlichkeit für Preischwankungen eines Wertes gegenüber dem Gesamtmarkt) sondern die Wahrscheinlichkeiten für Erträge und Ausfälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt: "Produktive Anlagen": Unternehmen, egal ob als Aktien oder ganze Firmen, Farmen und Immoblilien. Denn sie werfen nicht nur Erträge ab, ihr Wert ist von jeder Geldpolitik unabhängig und wird nur von ihrer Ertragskraft bestimmt. Deshalb sind sie in Buffetts Augen das sichereste Investment überhaupt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/warren-buffett-ganz-nah.html"&gt;Die Dokumentation mit Warren Buffett demnächst auf ARTE!&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-559040374458728771?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/559040374458728771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/warren-buffett-halt-von-gold.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/559040374458728771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/559040374458728771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/warren-buffett-halt-von-gold.html' title='Warren Buffett hält von Gold...'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-1137735123660971852</id><published>2012-02-10T15:19:00.000+01:00</published><updated>2012-02-10T15:19:00.852+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Freitagsfrage: Was ist COSI?</title><content type='html'>Zertifikate - Nein danke, sagen viele Investoren, die das Emittentenrisiko bei Zertifikaten scheuen. Ja, sagen dagegen professionelle Investoren oft und greifen bei besicherten Zertifikaten zu. Denn damit schalten sie das Emittentenrisiko aus und können trotzdem die Chancen der renditestarken Strukturen nutzen. Besonders beliebt ist das schweizerische Cosi-Modell, das in Deutschland groß im Kommen ist. Doch wie funktioniert Cosi, wer steckt dahinter und was kostet das?&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Bei Collateral Secured Instruments (Cosi) müssen die Emittenten bei einer Tochtergesellschaft der Schweizer Börse (SIX) Bargeld oder liquide Wertpapiere als Sicherheiten hinterlegen. Die Höhe dieser Sicherheiten richtet sich nach dem ausstehenden Volumen in den Zertifikaten. Sollte der Emittent zahlungsunfähig
werden, verkauft die SIX-Tochter dieses Pfand, um die Anleger auszuzahlen. Die Schweizer Börse hat die Idee als Reaktion auf die Lehman-Pleite entwickelt und setzt sie seither auch in die Praxis um. &lt;a href="http://www.six-swiss-exchange.com/issuers/services/cosi_de.html"&gt;Detaillierte Informationen zum Cosi-Modell gibt es hier bei der SIX Group.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus rechtlichen Gründen müssen alle Cosi-Zertifikate an der Schweizer Börse gelistet sein, wobei zusätzliche Notierungen an anderen Börsen möglich sind. Zudem können bislang nur Schweizer Emittenten Cosi-besichterte Zertifikate anbieten. In der Schweiz haben Vontobel, Julius Bär, EFG Financial Products, Clariden Leu und Bank of America Merrill Lynch Cosis im Angebot. In Deutschland ist Vontobel der zweite Emittent solcher Produkte.
EFG Financial Products war Ende 2010 am deutschen Markt damit gestartet und bietet momentan nach eigenen Angaben rund 120 entsprechende Zertifikate an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland sind Cosis bislang vor allem bei institutionellen Investoren beliebt. Privatanleger scheuen die höheren Kosten, die das Sicherungssystem mit sich bringt.
Dadurch bringen Cosis Vontobel zufolge pro Jahr im Schnitt rund 0,6 Prozent weniger Rendite als vergleichbare Zertifikate ohne Absicherungen. Die Absicherungskosten sind jedoch nicht starr, sondern von den Risiken an den Kapitalmärkten abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Informationen der Schweizer Börse waren per Ende Januar insgesamt 2,29 Milliarden Schweizer Franken (rund 1,9 Milliarden Euro) in Cosi-besicherten Zertifikaten investiert. Der Anteil der Cosi-besicherten Papiere am gesamten Schweizer Derivatemarkt beträgt damit rund ein Prozent. In Deutschland sind bislang rund 300 Millionen Schweizer Franken (rund 250 Millionen Euro) in Cosis&amp;nbsp; angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besicherte Zertifikate gab es in Deutschland schon, bevor die ersten Cosis kamen. 2008 startete DWS Go hierzulande mit der Emission besicherter Zertifikate. Später folgten die Commerzbank und Morgan Stanley. Im Unterschied zu den Cosi-besicherten Papieren entscheiden bei diesen Zertifikaten jedoch die Emittenten nach ihren eigenen, festen Kriterien darüber, welche Vermögenswerte als Pfand infrage kamen und keine Börse als unabhängige Instanz. Diese Modelle haben sich jedoch nicht etabliert und auch die Emissionen in Cosi-Papieren werden keine Massengeschäft. Doch sie sind eine sinnvolle Ergänzung und attraktiv für Anleger, die das Emittentenrisiko ausschalten wollen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-1137735123660971852?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/1137735123660971852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/freitagsfrage-was-ist-cosi.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1137735123660971852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1137735123660971852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/freitagsfrage-was-ist-cosi.html' title='Freitagsfrage: Was ist COSI?'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-3035956186096489739</id><published>2012-02-09T23:17:00.001+01:00</published><updated>2012-02-09T23:17:49.036+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><title type='text'>Angstbarometer signalisiert ruhige Zeiten</title><content type='html'>Der rasante Kursanstieg im DAX ist ein wenig beunruhigend. Wer mit Investoren spricht, spürt hier und dort leichte Skepsis, ob der schnelle Anstieg wirklich von Dauer ist. Doch der Blick in die Zahlen belehrt uns eines Besseren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Zunächst ein Blick auf den Volatilitäts-DAX, gern auch "Angstbarometer" genannt. Er zeigt die erwartete Schwankungsbreite der Märkte. Berechnet wird das Barometer anhand der Preise für DAX-Optionen mit 30 Tagen Restlaufzeit. Daraus wird sichtbar, wie die Erwartungen der Profis sind, sprich zu welchen Preisen sie Calls und Puts handeln. Aus den Kursen wiederum wird die Höhe der erwarteten Schwankungsbreite ermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig für die Interpretation: Je höher die implizite Volatilität, desto nervöser die Marktteilnehmer - und vice versa. Wie die jüngste Entwicklung zeigt, blicken die Akteure im Moment ganz entspannt in die Zukunft. Von seinem Rekordstand im November ist das Volatilitätsbarometer &lt;a href="http://www.finanzen.net/index/VDAX_NEW@pkZeit_0"&gt;VDAX-New &lt;/a&gt;um mehr als die Hälfte eingebrochen und notiert derzeit bei knapp 25 Prozentpunkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutlich entspannt hat sich die Lage auch am langen Ende, hier sind die Volatilitäten ebenfalls stark eingebrochen. Für Optionen mit einem Jahr Laufzeit liegen sie bei rund 23 Prozentpunkten. Ganz langfristig betrachtet, liegen die Werte zwar noch über dem langjährigen Durchschnitt, sind aber auf dem besten Wege noch weiter zu fallen, wenn an den Märkten kein Störfeuer aufflammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Derivateanleger hat der Volatilitätseinbruch weitreichende Folgen: Optionen sind jetzt wieder deutlich preiswerter, während Strukturen wie Bonus- oder Discountzertifikate durch den Volatilitätseinbruch an Wert zugelegt haben. Wer einsteigen will, muss daher mit deutlich geringeren Renditen rechnen. Bei den Einzelwerten war der Einbruch meist nicht ganz so extrem wie im DAX. Die Rangliste der Einzelwerte mit den höchsten impliziten Volatilitäten im DAX führen derzeit Commerzbank, Deutsche Bank, Heidelberg Cement, ThyssenKrupp und Daimler an.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-3035956186096489739?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/3035956186096489739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/angstbarometer-signalisiert-ruhige.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3035956186096489739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3035956186096489739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/angstbarometer-signalisiert-ruhige.html' title='Angstbarometer signalisiert ruhige Zeiten'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-3197528989049178312</id><published>2012-02-08T19:46:00.002+01:00</published><updated>2012-02-08T19:47:33.770+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuern'/><title type='text'>Steuerstraftäter müssen in den Bau</title><content type='html'>Deutschlands oberstes Zivilgericht hat es klargestellt: Wer siebenstellige Summen am Fiskus vorbeischleust, muss künftig damit rechnen, nicht mehr mit einer Bewährungsstrafe davon zu kommen, sondern wandert in den Knast.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wer Steuern hinterzieht, sollte künftig die Millionen-Marke im Blick haben – bei hinterzogenen Summen darüber darf man davon ausgehen, beim Erwischtwerden ins Gefängnis zu wandern. Prominente Hinterzieher wie Ex-Post-Chef Klaus Zumwinkel, der eine knappe Million vor dem Fiskus verschwiegen hatte (insgesamt war es mehr, aber einiges davon bereits verjährt) konnten bisher mit gewisser Nachsicht der Gerichte rechnen und kamen mit zwei Jahren auf Bewährung davon, vor allem, wenn sie Reue zeigten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=pm&amp;amp;Datum=2012&amp;amp;Sort=3&amp;amp;nr=59128&amp;amp;pos=1&amp;amp;anz=21"&gt;Bundesgerichtshof &lt;/a&gt;&amp;nbsp;hat nun noch klargemacht, dass mit ihm im Fall von gravierender Steuerhinterziehung nicht zu spaßen ist und damit seine harte Linie bestätigt, die er seit gut drei Jahren verfolgt und auch im &lt;a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=pm&amp;amp;Datum=2010&amp;amp;Seite=4&amp;amp;nr=52137&amp;amp;pos=138&amp;amp;anz=249"&gt;Urteil zur strafbefreienden Selbstanzeige&lt;/a&gt; klar gemacht hat. Da hieß es nämlich: Wer Straffreiheit will, muss auch wirklich reinen Tisch machen – und nicht scheibchenweise zugeben, was ohnehin bald entdeckt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Hinterziehungen in Millionensumme  kommt also künftig nur beim Vorliegen „besonders gewichtiger Milderungsgründe“ noch in Betracht, die Haftstrafe auf Bewährung auszusetzen.  Ein Geständnis jedenfalls, um auf den letzten Drücker doch noch das Gericht umzustimmen, wird künftig nicht als Milderungsgrund gewertet. Ehrliche Steuerzahler dürfen sich über diese Haltung des BGH jedenfalls freuen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-3197528989049178312?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/3197528989049178312/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/steuerstraftater-mussen-in-den-bau.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3197528989049178312'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3197528989049178312'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/steuerstraftater-mussen-in-den-bau.html' title='Steuerstraftäter müssen in den Bau'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-6692879084528380678</id><published>2012-02-07T11:08:00.000+01:00</published><updated>2012-02-07T11:08:51.107+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Gute Gründe für starke Euroland-Aktien</title><content type='html'>Als vorige Woche die Aktienkurse nochmals einen kräftigen Schub nach oben machten, begleiteten viele Börsenkommentatoren das entweder mit Unverständnis oder begründeten es mit Hoffnungen auf eine baldige Griechenland-Einigung. Hinter der Rallye steht jedoch ein ganz anderer Faktor: Die immer klarer werdende Konjunkturwende.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Immer um die Monatswende müssen Anleger derzeit besonders wachsam sein. Dann werden rund um die Welt die Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht. Und die fielen vorige Woche in nahezu allen Ländern und Regionen - sogar in Euroland - besser aus als erwartet und bestätigten den Aufwärtstrend der Vormonate. Nach meinen Beobachtungen sind vor allem die Indizes der USA und Chinas inzwischen die besten Frühindikatoren für die Konjunktur weltweit - mit einem Vorlauf von rund einem halben Jahr. Und da die Börsen im Idealfall ebenfalls in etwa diesen Vorlauf vor der Wirtschaftsentwicklung aufweisen, reagieren sie natürlich umgehend. Das war so, als die Einkaufsmanager pessimistischer wurden, und das ist jetzt so, wenn ihr Optimismus wieder zunimmt. So wie vorige Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Finanzmärkten wird also das Ende der Weltrezessionsfurcht und die Perspektive eines neuen Konjunkturaufschwungs gefeiert. Dass diese Hoffnung durchaus berechtigt ist, zeigen inzwischen ja auch harte Konjunkturdaten wie die US-Arbeitsmarktzahlen und die Auftragseingänge in Deutschland. Die Geldschwemme der Notenbanken beginnt also offensichtlich zu wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles sind gute Nachrichten vor allem für Euroland. Denn das ist nun einmal der Schwachpunkt der Weltkonjunktur, und deshalb sind die Aktienbewertungen von DAX, EuroStoxx und Co. auch besonders niedrig. Wenn aber die Weltwirtschaft wieder auf die Beine kommt und damit die Euro-Rezession vermutlich nur eine kurze Episode wird, erweisen sich Europas Aktien als viel zu preiswert. Und deshalb klettern sie derzeit auch besonders stark. Schließlich hilft eine bessere Konjunktur als bisher befürchtet auch den eng in den Welthandel verflochtenen großen Problemstaaten Italien, Spanien und auch Frankreich entscheidend. Das erleichtert die Umsetzung ihrer Sparpolitik und hilft dabei, die Verschuldungsziele zu erreichen. Und das wiederum hilft Banken und Versicherungen, die ja jede Menge Anleihen dieser Staaten halten und nun mit geringeren Wertberichtigungen rechnen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Griechen-Drama wird zwar wohl noch länger für Hektik und Unsicherheit an den Börsen sorgen. Aber der Grundtrend wird von der Konjunktur bestimmt. Und die macht jetzt so viel Hoffnung, dass all die Anleger, die bisher pessimistisch waren, auf den fahrenden Kurszug aufspringen müssen. Und das wird die Rallye noch länger am Laufen halten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-6692879084528380678?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/6692879084528380678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/gute-grunde-fur-starke-euroland-aktien.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6692879084528380678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6692879084528380678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/gute-grunde-fur-starke-euroland-aktien.html' title='Gute Gründe für starke Euroland-Aktien'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-3927121171370779121</id><published>2012-02-06T08:35:00.000+01:00</published><updated>2012-02-06T08:35:28.485+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Währungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><title type='text'>China zeigt Merkel wer das Sagen hat</title><content type='html'>Die Welt verändert sich und das asiatische Jahrhundert hat längst begonnen. Das hat auch Bundeskanzlerin Merkel auf ihrem Besuch in China ganz deutlich erfahren. Ziel der Reise war neben den üblichen Geschäftsanbahnungen vor allem eines: gut Wetter zu machen für den Euro - und eine Finanzspritze für die Rettungsschirme aus Peking losschlagen. Es sieht zwar so aus, als hätte sie Erfolg gehabt. Doch zu welchem Preis!

&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao hat zuletzt zwar einige Argumente für eine chinesische Beteiligung an der Euro-Rettung gefunden: Es sei im Interesse der eigenen Wirtschaft dem großen Exportmarkt und wichtigen Technologie-Importeuren aus Europa beizustehen. Doch offiziell hat er Angela Merkel erst einmal abblitzen lassen und größere Anstrengungen der europäischen Regierungen gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und neben den politischen Gesprächen fiel vor allem die Klarheit auf, mit der China Angela Merkel seine eigenen Vorstellungen von Staatsbesuchen aufdrückte. Treffen mit Kritiker wurden schlicht sabotiert, ein Menschenrechtsanwalt schnell mal festgesetzt, damit er seinen Termin mit Angela Merkel in der deutschen Botschaft nicht wahrnehmen konnte. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer zahlt, schafft an. Daran müssen sich Europas Politiker wohl nun endgültig gewöhnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-3927121171370779121?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/3927121171370779121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/china-zeigt-merkel-wer-das-sagen-hat.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3927121171370779121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3927121171370779121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/china-zeigt-merkel-wer-das-sagen-hat.html' title='China zeigt Merkel wer das Sagen hat'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-1276457657724431925</id><published>2012-02-03T11:00:00.000+01:00</published><updated>2012-02-03T11:00:22.838+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Freitagsfrage: Was ändert sich bei der Einlagensicherung?</title><content type='html'>In diesen Tagen flattern viele Bankkunden Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ins Haus. Darin geht es um die Einlagensicherung. Was steckt dahinter?&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Im Spätherbst 2011 hat der Bundesverband deutscher Banken (BdB) beschlossen, die Statuten seines Einlagensicherungsfonds zu reformieren. Der freiwillige Feuerwehrfonds der Privatbanken soll künftig ein geringeres Absicherungsniveau bieten als bisher. Denn das bislang in Aussicht gestellte Absicherungsniveau galt inzwischen als nicht mehr glaubwürdig. Aktuell sichert der Fonds die Kundeneinlagen seiner Mitglieder bis zu einer Grenze von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank ab – wohlgemerkt pro Kunde und Jahr. Das sind bei großen Häusern schnell mal hohe dreistellige Millionenbeträge, zum Teil sogar Milliardenbeträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat leider nicht jeder Bankkunde gleich eine Milliarde auf dem Tagesgeld- oder Girokonto liegen, aber im Falle der Pleite einer Bank käme damit eine enorme Belastung auf den Einlagensicherungsfonds zu. Die alten Absicherungssummen galten daher als nicht mehr wirklich glaubwürdig.   Daher wird die Sicherungsgrenze nun in drei Schritten innerhalb von zehn Jahren abgesenkt. Start ist am 1. Januar 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen gesetzlicher Vorschrift müssen die Banken aber ihre AGB bereits zum 1.1. 2012 abändern. Im ersten Schritt ab 2015 soll das Sicherungsniveau auf 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals, 2020 auf 15 Prozent und ab 2025 auf 8,75 Prozent reduziert werden – mindestens gibt es dann im Pleitefall noch 437 500 Euro pro Kunde.    Das ist immer noch mehr als das Vierfache des heutigen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestschutzniveaus von heute 100 000 Euro, das auf EU-Vorschriften basiert. Mit diesem Schutzniveau wären nach Meinung des Bankenverbands weiter selbst höhere Einlagen, etwa bei Auszahlung einer Lebensversicherung, in aller Regel komplett geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schritt des BdB ist nachvollziehbar, allerdings sollte sich der Feuerwehrfonds aus meiner Sicht um mehr Transparenz bemühen, denn nach wie vor wird ein "Gewese" darum gemacht,  wie viel Geld im Topf liegt und regelmäßig hineinfließt. Allerdings sollen auch die Beiträge der Banken für den Feuerwehrfonds reformiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: Kunden von Sparkassen und Genossenschaftsbanken bleiben von dieser Änderung unberührt, da ihre Institute anderen freiwilligen Sicherungseinrichtungen angehören. Diese Systeme sichern derzeit sogar den Schutz der Institute und offerieren dadurch indirekt eine Einlagensicherung von 100 Prozent. Einen Rechtsanspruch auf Leistungen aus diesen Einrichtungen gibt es aber nicht.   Für Zeitgenossen, die Sorge haben, dass uns der Himmel auf den Kopf fällt, empfiehlt es sich deshalb, bei einer Bank jeweils nicht mehr als 100 000 Euro auf Guthabenkonten liegen zu haben. Denn dann greift der gesetzliche Mindestschutz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-1276457657724431925?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/1276457657724431925/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/freitagsfrage-was-andert-sich-bei-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1276457657724431925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1276457657724431925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/freitagsfrage-was-andert-sich-bei-der.html' title='Freitagsfrage: Was ändert sich bei der Einlagensicherung?'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7515075553163682576</id><published>2012-02-02T18:33:00.001+01:00</published><updated>2012-02-02T18:45:30.742+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Wahlfreiheit bei der PIN</title><content type='html'>Wie sieht eigentlich Ihre ideale PIN aus? Vielleicht so: 1111 oder 1234? Oder sie besteht aus dem Datum Ihres Hochzeitstags (oder der Scheidung), den man dann auch nicht so leicht mehr vergessen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Blöderweise wird einem so eine Zahlenkombination in aller Regel nicht zugeteilt. Daher trifft der neue Service der Volks- und Raiffeisenbanken durchaus den Nerv: Seit Februar können Kunden dort die Geheimzahl (PIN) für Bankkarten frei wählen, egal ob Girocards oder Kreditkarten. Dafür wurden die rund 19000 Geldautomaten im Land umgerüstet, so dass man die voreingestellte PIN verändern kann.   Soweit, so fein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings: Die Volksbanken bemühen sich, das Ganze als News zu verkaufen, und das klingt dann etwas umständlich wie bemüht so: Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken bieten ihren Kunden als „erste Bankensäule in Deutschland geschlossen“ die Möglichkeit, die PIN für Bankkarten frei zu wählen. Will heißen: Bei vereinzelten Privatbanken gibt es diesen Komfortservice natürlich schon längst, aber wir haben es jetzt endlich geschafft, den Service flächendeckend für alle Volks- und Raiffeisenbanken einzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleiner Sicherheitstipp am Rande: Wer seine PIN selbst bestimmen kann, läuft leider auch Gefahr, für alle möglichen Logins gerne die gleiche, simpel zu merkende Kombination zu wählen. Sicherheitstechnisch ist das allerdings riskant, denn geht der Geldbeutel mitsamt Ausweis mal verloren, könnten Abzocker versucht sein, natürlich mal als erstes das Geburtsdatum als PIN am Geldautomaten auszuprobieren. Dagegen muss man eben gewappnet sein – und wählt lieber doch den Geburtstag der Schwiegermutter oder des Ex. Wer das berücksichtigt, für den ist die frei wählbare PIN ein prima Service.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7515075553163682576?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7515075553163682576/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/wahlfreiheit-bei-der-pin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7515075553163682576'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7515075553163682576'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/wahlfreiheit-bei-der-pin.html' title='Wahlfreiheit bei der PIN'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-3322169139635450684</id><published>2012-02-01T23:22:00.000+01:00</published><updated>2012-02-01T23:22:41.100+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Deutsche Börsen und Nyse müssen das "Nein" akzeptieren</title><content type='html'>Die Börsenfusion von Deutsche Börse und NYSE Euronext ist gescheitert. Ob damit das letzte Wort im grenzüberschreitenden Fusionspoker gesprochen ist, ist noch unklar. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Das "Nein" der EU-Kommission war am Markt zwar schon seit Wochen erwartet worden, doch die Börsenchefs hatten wohl immer noch auf eine überraschende Kehrtwende gehofft. Nun ist es raus. EU-Kommissar Joaquin Almunia lehnt den Zusammenschluss ab. Denn die Töchter Eurex (Deutsche Börse) und Liffe (NYSE Euronext) hätten im Falle einer Fusion im europäischen Terminhandel gemeinsam rund 90 Prozent des Marktes beherrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NYSE-Euronext-Chef Duncan Niederauer hatte vor kurzem eine Klage gegen die EU-Entscheidung nicht ausgeschlossen. Ob diese kommt oder nicht, ist offen. Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni wollte sich zur weiteren Strategie heute nicht äußern. Nähere Angaben will er bei der Bilanz-Pressekonferenz am 14. Februar machen. Heute meinte er: "Wir können das EU-Verbot verkraften". Vermutlich tut er gut daran, es zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Klage will gut überlegt sein. Denn je länger sich derart gundlegende Entscheidungen über die künftige Ausrichtung hinziehen, desto schlechter ist dies bekanntlich für das Geschäft. Projekte werden meist auf die lange Bank geschoben und die Mitarbeiter beschäftigen sich häufig mehr mit ihrer eigenen Zukunft als mit ihren Aufgaben. Daher wird es Zeit, dass bei den Börsen wieder Ruhe einkehrt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-3322169139635450684?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/3322169139635450684/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/deutsche-borsen-und-nyse-mussen-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3322169139635450684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3322169139635450684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/02/deutsche-borsen-und-nyse-mussen-das.html' title='Deutsche Börsen und Nyse müssen das &quot;Nein&quot; akzeptieren'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-9127189018279805816</id><published>2012-01-31T10:35:00.000+01:00</published><updated>2012-01-31T10:35:22.505+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>SPD-Chef Gabriel kämpft am liebsten mit sich selbst</title><content type='html'>SPD-Chef Sigmar Gabriel hat verkündet, wen er im Bundestagswahlkampf vor allem angreifen will: Nein, nicht Angela Merkel, sondern die Finanzmärkte. Das ist einfacher. Die sind beim Stimmvolk so schön unbeliebt. Toll. Aber anscheinend hat Gabriel noch nie darüber nachgedacht, was ein Markt überhaupt ist. Sonst wüsste er, dass er, sofern seine Partei an die Macht kommt, ein ganz entscheidender Teil dieses von ihm so verhassten Finanzmarkts sein wird - und sich selbst angreifen müsste.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Auf einem Markt, das haben wir alle mal gelernt, treffen Käufer und Verkäufer aufeinander. Weder Käufer allein noch Verkäufer allein bilden einen echten Markt. Bei Griechen- und Portugal-Anleihen ist das wunderschön zu sehen. Da gibt es kaum Käufer. Das ist an den Finanzmärkten nicht anders als an den Gütermärkten. Und der mit Abstand größte Finanzmarkt ist nun einmal der für Staatsanleihen - mit einem Volumen von geschätzten knapp 60 Billionen Dollar weltweit. Mit so viel Geld stehen die Regierungen als Anleihenverkäufer bei den Anlegern in der Kreide. Die Bundesrepublik Deutschland trägt dazu immerhin umgerechnet gut zwei Billionen Dollar bei (ohne Rettungsschirme) und ist damit einer der größten Anleihenschuldner an den Finanzmärkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist also Nonsens, wenn Gabriel sagt, er will gegen die Finanzmärkte ankämpfen. Er will sich ihrer ja weiter bedienen und ein Teil von ihnen sein. Und er will natürlich auch, dass die anderen Länder ihre Staatsschulden billig finanziert bekommen. Der SPD-Chef meint natürlich etwas anderes, aber dann soll er sich auch genauer ausdrücken: Er meint nur den Käuferteil an den Finanzmärkten, die Anleger und die Händler. Und hier natürlich nicht Sie und mich, sondern die bösen Banken und die gierigen Heuschrecken. Dumm nur, dass er auch die braucht, falls er in der Regierung sitzt. Denn die schönsten Bundesanleihen kann man nicht verkaufen, wenn Käufer fehlen. Ganz zu schweigen von den unsinnigen, weil für Deutschland extrem teuren Eurobonds, die Gabriel ja unbedingt an genau die Finanzmärkte bringen wollte, die er als Wahlkampfgegner ausgemacht hat..&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-9127189018279805816?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/9127189018279805816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/spd-chef-gabriel-kampft-am-liebsten-mit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/9127189018279805816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/9127189018279805816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/spd-chef-gabriel-kampft-am-liebsten-mit.html' title='SPD-Chef Gabriel kämpft am liebsten mit sich selbst'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5247767684080032983</id><published>2012-01-30T09:59:00.000+01:00</published><updated>2012-01-30T09:59:37.548+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Währungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><title type='text'>Griechenland bleibt ein Fremdkörper im Euro</title><content type='html'>So gut wie jeder Beitrag zu Griechenland und dem Euro endet mit dem warnenden Hinweis, dass ein Ausschluss des Landes aus dem Euro eine Ansteckungsgefahr für alle anderen angeschlagenen EuroLänder beinhaltet  - und der Zusammenbruch des ganzen Wirtschaftsraums dann nicht mehr zu verhindern ist. Aber würden die Finanzmärkte eine Pleite Griechenlands eins zu eins auf Spanien Portugal oder Italien übertragen - und seit der Ratingsherabstufung vielleicht sogar auf Frankreich oder Österreich?  &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Das ist möglich, wäre aber vollkommen unangebracht. Denn hierbei handelt es sich um die berühmten Äpfel und Birnen, die man nicht vergleichen sollte. Griechenland ist und bleibt ein Fremdkörper in der Euro-Zone. Nicht nur weil die Schulden besonders hoch sind, sondern vor allem, weil die Strukturen in dem Land alles andere als die eines modernen Industrielandes sind. Anders als in Italien, Irland oder Spanien haben die Sparpakete kaum Aussicht auf Erfolg, sondern verschlechtern die Lage eher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das liegt zum einen an der Mentalität. Griechenland ist mit einer Lüge in die Eurozone gekommen. Das Budgetdefizit wurde damals wieder besseres Wissen und Gewissen herunter "geschätzt". Und genau so hat es einen Teil der Hilfeleistungen bekommen. Privatisierungserlöse von 50 Milliarden Euro werde es erwirtschaften, verkündete das Land. Nun ist klar, auch das war einfach "geschätzt".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen hat die Lässigkeit bei großen Summen einen anderen noch schwerwiegenderen Grund. Griechenlands Verwaltung ist derartig ineffizient, dass es furchtbar einfach ist, Zahlen zu manipulieren, schlimmer noch manchmal unmöglich ist, sie zu erfassen. Und am Schlimmsten: Gezielten Interventionen des Staates in die Abläufe der Wirtschaft, die jetzt der einzige Weg für eine Sanierung sind, sind mit diesen Strukturen nicht zu machen. Statt Licht am Ende des Horizonts sehen die Griechen nach fast zwei Jahren Sparmaßnahmen noch immer nur eines: Den Abgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein klarer Fall für einen "Haushaltsbeauftragten" der EU, den einige europäische Politiker nun fordern? Das wird nicht reichen. Griechenland ist eher ein klarer Fall für ein umfassendes Sanierungsteam, das wie gute Unternehmensberater die Strukturen der staatlichen Verwaltung analysiert und verbessert. Mit gutem Recht wehren sich die Griechen gegen einen solch umfassenden Eingriff in ihre Souveränität - müssen dann aber damit rechnen, dass die EuroLänder keine weiteren Milliarden mehr bereitstellen wollen. In der Hoffnung, dass die Finanzmärkte wissen, dass Griechenland eben ein Sonderfall ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5247767684080032983?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5247767684080032983/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/griechenland-bleibt-ein-fremdkorper-im.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5247767684080032983'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5247767684080032983'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/griechenland-bleibt-ein-fremdkorper-im.html' title='Griechenland bleibt ein Fremdkörper im Euro'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-3773553757750141739</id><published>2012-01-27T11:17:00.002+01:00</published><updated>2012-01-27T11:19:32.841+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Freitagsfrage: Was geschieht mit den Zertifikaten, wenn ein Emittent sein Geschäft einstellt?</title><content type='html'>Der Rückzug von Emittenten am Zertifikatemarkt kann für Anleger fatale Folgen haben. Momentan ist die Gefahr, dass sich Anbieter zurückziehen oder ihre Geschäftsstrategie ändern, groß. Denn die Banken leiden unter der Staatsschuldenkrise und erhöhten Eigenkapitalanforderungen. Sie müssen sparen und stellen daher alle Geschäftsbereiche auf den Prüfstand.  Doch was geschieht mit den Papieren, wenn ein Emittent sein Geschäft ganz einstellt?&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
In letzter Zeit haben wir – zum Beispiel bei Macquarie, die 2010 das Derivategeschäft von Sal. Oppenheim übernommen haben, – nur Veränderungen in der Strategie gesehen, aber keinen Rückzug.  Das Haus verabschiedete sich im Spätherbst aus dem Massengeschäft mit Privatanlegern und will sich auf das Geschäft mit professionellen Anlegern konzentrieren. Strategiewechsel wie diese sind ebenso wenig ungewöhnlich oder völlig neu wie ein kompletter Rückzug. Das ist im Derivategeschäft nicht anders als im übrigen  Wirtschaftsleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in allen Bereichen tauchen neue Anbieter auf und die weniger erfolgreichen stellen ihr Geschäft nach geraumer Zeit wieder ein. Entgegen der Erwartungen, hier viel Geld machen zu können, stellen die Newcomer am Derivatemarkt oft fest, dass der Wettbewerb weitaus härter als in anderen Ländern ist, und sich die gesteckten Ziele nicht so einfach realisieren lassen.   Dann werden im Regelfall Emissionen, die zwar angeboten, aber von den Kunden nicht gekauft wurden, gekündigt und vom Markt genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch Papiere, in denen Geld investiert worden ist, können vorzeitig gekündigt und zurückgezahlt werden. Die Gefahr: Den Rückkaufswert bestimmt der Emittent, der an der Stelle einen Bewertungsspielraum hat. Mit großzügigen Angeboten dürfen die Anleger in diesem Fall wohl nicht rechnen, denn wer sich verabschiedet, ist per se nicht an einer langfristigen Kundenbindung interessiert. Eine schonendere Variante ist hingegen die Übertragung des Geschäfts an einen anderen Anbieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um all dem zu entgehen, sollten Anleger ihre Handelspartner mit Bedacht wählen. Generell müssen Zertifikateinhaber bei großen Adressen, die im Massengeschäft aktiv sind, hier nichts befürchten. Wechsel gibt es gewöhnlich eher bei kleineren Anbietern. Experten wie Florian Röbbeling, Leiter des Instituts für Zertifikateanalyse, meint: „Ich würde grundsätzlich nur Papiere von Emittenten kaufen, die aktiv am Markt sind, also sich dem Wettbewerb mit allen Vor- und Nachteilen stellen und sich klar zum deutschen Markt bekennen". Wichtig ist für ihn beispielsweise auch, ob die Papiere im Premiumsegment der Börsen gehandelt werden. Ob dies der Fall ist oder nicht, können Anleger auf den Webseiten der Handelsplätze &lt;a href="http://www.scoach.de/"&gt;Frankfurt &lt;/a&gt;und &lt;a href="http://www.boerse-stuttgart.de/"&gt;Stuttgart &lt;/a&gt;prüfen. Unter den Produktinformationen für jedes Wertpapier steht, ob es im Freiverkehr oder im Premium Segment notiert wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-3773553757750141739?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/3773553757750141739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/freitagsfrage-was-geschieht-mit-den.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3773553757750141739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3773553757750141739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/freitagsfrage-was-geschieht-mit-den.html' title='Freitagsfrage: Was geschieht mit den Zertifikaten, wenn ein Emittent sein Geschäft einstellt?'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5944934165214971332</id><published>2012-01-26T22:44:00.025+01:00</published><updated>2012-01-27T09:05:16.280+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Nette Briefe, aber keine Hilfe</title><content type='html'>Die &lt;a href="http://www.finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/privatanleger-besonnener-als-profis.html"&gt;Zahl der Aktionäre&lt;/a&gt; steigt, doch bei manchen Anlegern auch die Verzweiflung. Zwei Fälle landeten jüngst auf meinem Schreibtisch, in denen Anleger nicht weiter wussten und auch bei den Aufsichtsbehörden keine Hilfe fanden. In einem Fall verweist die Behörde zur weiteren Information auf unsere Webseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;In besagtem Fall ärgerte sich ein Anleger über das wirre Schreiben seiner Bank, in dem er über eine Kapitalmaßnahme bei der Crédit Agricole informiert werden sollte. Wir berichteten unter &lt;a href="http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/mysterioser-brief-aktionare.html"&gt;"Mysteriöser Brief an Aktionäre"&lt;/a&gt;. Um nicht noch einmal mit derartig wirren Anschreiben konfrontiert zu werden, beschwerte er sich bei der Hessischen Börsenaufsicht. Doch die verweist darauf, dass sie vornehmlich für die Überwachung der Börsenpreisfeststellung zuständig sei, aber nicht für das Verhältnis Bank/Kunde. Dem Schreiben fügt die Behörde eine Kopie unseres Blog-Artikels bei. Das freut uns zwar, schützt den Anleger aber nicht davor, dass er weiter merkwürdige Anschreiben bekommt. Und den Blogbeitrag kannte er bereits.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch mehr erfolglose Beschwerdeschreiben verschickte ein Anleger im zweiten Fall. Zunächst wandte er sich an die Barclays Bank, von der er Zertifikate erworben hatte. Die Emittentin hatte den Spread, die Spanne zwischen An- und Verkaufskurs, übermäßig ausgedehnt – auf saftige zehn Euro. Laut den Verkaufsunterlagen sollte das Papier mit einer Spanne von einem Prozent gehandelt werden, was rund sechs Euro entspricht. Nachdem er beim Anbieter der Papiere nicht weiterkam, wandte er sich an die Handelsüberwachungsstelle der Börse. Aber auch sie wiegelte ab, man sei dafür nicht zuständig. Als nächstes schrieb er an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), doch auch dort fand er keine Unterstützung, sondern bekam den Hinweis, dass er zivilrechtliche Ansprüche prüfen und gegebenenfalls geltend machen solle. Es ist zu hoffen, dass es nur wenigen Investoren so ergeht. Denn sonst sinkt die Zahl der Börsianer schnell wieder.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5944934165214971332?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5944934165214971332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/nette-briefe-aber-keine-hilfe.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5944934165214971332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5944934165214971332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/nette-briefe-aber-keine-hilfe.html' title='Nette Briefe, aber keine Hilfe'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-3167186152786483608</id><published>2012-01-25T21:05:00.011+01:00</published><updated>2012-01-26T09:48:57.191+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Privatanleger besonnener als Profis</title><content type='html'>Die Profis überboten sich bekanntlich im vergangenen halben Jahr mit düsteren Prognosen zu Euro, Wirtschaftsentwicklung und Börsen. Doch der  befürchtete GAU ist bislang nicht eingetreten. Privatanleger haben dagegen offenbar beherzt darauf gesetzt, dass uns nicht der Himmel auf den Kopf fällt. Es sieht ganz so aus, als würden sie recht behalten. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wie die neueste Erhebung des &lt;a href="http://www.dai.de/internet/dai/dai-2-0.nsf/dai_publikationen.htm?openPage&amp;amp;ID=98E9A3AD931452B5C1257983003067C2"&gt;Deutschen Aktieninstitut&lt;/a&gt; zeigt, hat sich die Gesamtzahl der Aktionäre und Besitzer von Aktienfondsanteilen in Deutschland im zweiten Halbjahr 2011 um rund 4,1 Prozent oder etwa 356 000 „bemerkenswert“ erhöht“, wie die Autoren schreiben. Insgesamt waren damit 8,7 Millionen Anleger direkt oder indirekt in Aktien investiert – das sind etwa 13,4 Prozent der Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist, dass die Zahl der Anleger, die direkt in Einzelaktien investiert sind, sogar den höchsten Stand der vergangenen fünf Jahre erreicht hat. Das DAI wertet das als „gutes Zeichen für die Stabilisierung der Aktienakzeptanz“.  Allerdings ist Deutschland von den Höchstständen früherer Jahre noch weit entfernt. 2001 – das Jahr, in dem der Börsenboom zu Ende ging –waren  4,2 Millionen Deutsche mehr in Aktien investiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar haben sich insbesondere die Privatanleger von der Kursentwicklung nicht schrecken lassen. Zur Jahresmitte 2011 hatte der DaX noch bei über 7750 Punkten gestanden, stürzte dann aber regelrecht ab auf nur noch 5072 Purnket im Juli, seither schaffte er es nicht über die Marke von 6450 Punkten hinaus. Die niedrigen Kurse haben aber offenbar viele Privatanleger und insbesondere viele Direktanleger in Aktien zum Einstieg motiviert. Von den Kassandrarufen der Börsenexperten ließen sie sich offenbar nicht schrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Trend bestätigt auch eine &lt;a href="http://www.dwpbank.de/Deutsch/Aktuelles/index.phtml"&gt;Untersuchung der dwpbank&lt;/a&gt;, eine der führenden deutschen Wertpapierabwicklungsbanken. Sie hat dafür fünf Millionen Privatanlegerdepots ausgewertet. &amp;nbsp;Demnach haben Privatanleger das schwache Aktienjahr 2011, in dem der Deutsche Aktienindex (DAX) rund 15 Prozent an Wert verloren hat, überwiegend zu Käufen an der Börse genutzt. Besonders während des Börsenabsturzes ab August übertrafen die Aktienkäufe der Privatinvestoren die Verkäufe sehr deutlich. Seither haben sich die Kurse kräftig erholt. In der Eurokrise hätten die Privatanleger damit antizyklisch und alles andere als ängstlich reagiert, folgert die dwpbank. „Privatanleger haben in der Eurokrise so gehandelt, wie es den institutionellen Investoren häufig unterstellt wird, gegen den Trend. Das zeigen die Daten für Schwäche- und Erholungsphasen gleichermaßen“, heißt es weiter. Gut möglich, dass die Privatanleger in Zeiten der Eurokrise damit die besseren Profis waren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-3167186152786483608?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/3167186152786483608/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/privatanleger-besonnener-als-profis.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3167186152786483608'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3167186152786483608'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/privatanleger-besonnener-als-profis.html' title='Privatanleger besonnener als Profis'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7689259483155792800</id><published>2012-01-24T09:27:00.000+01:00</published><updated>2012-01-24T09:27:47.167+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Emerging Markets kriegen die Kurve</title><content type='html'>2011 war für Emerging-Markets-Anleger eine Riesenenttäuschung. Aber das neue Jahr lässt sich glänzend an. Vieles spricht dafür, dass die gewinnträchtigen ersten drei Wochen nur der Auftakt für bessere Zeiten sind. Die Wende scheint geschafft.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit gut 20 Prozent Minus, gemessen am MSCI Emerging Markets, schnitten die Aktien aus den Schwellen- und Entwicklungsländern im vorigen Jahr noch viel mieser ab als die Börsen der Industriestaaten. Aber drei gute Wochen mit einem Plus von 8,5 Prozent haben genügt, um die gesamten Vorjahresverluste fast zur Hälfte wieder zu egalisieren. Wie so oft ist der Stimmungsumschwung in den aufstrebenden Märkten abrupt und vehement erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des starken Kursabschlags 2011 ist die Bewertung der Emerging Markets wieder günstig geworden. Das Durchschnitts-KGV beträgt rund 10 und liegt damit etwa 20 Prozent unter der Bewertung der Industriestaaten-Märkte, die zurzeit auf ein KGV von 12 kommen. Damit haben sich die Verhältnisse aus 2009 und 2010 umgekehrt, als die KGVs von China, Indien und Co. über diejenigen der etablierten Aktienmärkte geklettert waren. Angesichts des wesentlich höheren Wachstumstempos und der besseren Haushaltslage der meisten Emerging Markets ist der jetzige Bewertungsabschlag langfristig sicherlich nicht gerechtfertigt.   Was spricht aber dafür, dass es auch schon kurz- und mittelfristig wieder aufwärts geht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind zwei Hauptgründe: Erstens die erstaunlich robuste Konjunktur in den USA. Denn die exportlastigen Emerging Markets sind immer noch stark von der Entwicklung der größten Volkswirtschaft abhängig. Geht es in den USA nach oben, verbessern sich ihre Absatzchancen, und das bringt auch die Investitionen wieder in Schwung. Zweitens hat sich die Inflation in den meisten Schwellenländern zuletzt deutlich zurückgebildet. Damit können die Notenbanken den Fuß langsam von der Bremse nehmen und sogar wieder etwas Gas geben.    Die restriktive Geldpolitik aber war mit ausschlaggebend für die schwache Entwicklung 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem die rückläufige Teuerung in China ist eminent wichtig, weil sie die Notenbank in die Lage versetzt, ihre Zinsen zu senken und ihre Kreditrestriktionen zu lockern. Angefangen hat die Bank of China damit schon vorsichtig, aber mit weiter fallenden Inflationsraten dürfte sie diesen Kurs beschleunigen und so dafür sorgen, dass China eine sanfte Konjunkturlandung erlebt und ab der zweiten Jahreshälfte wieder schneller expandiert. Das aber ist nicht nur gut für Chinas arg gebeutelte Aktien, sondern für die Dividendenwerte nahezu aller Entwicklungsländer. Denn Chinas Konjunktur-Ausstrahlung insbesondere auf den asiatischen Raum wird immer größer. Eine Verbesserung der Wachstumsaussichten dort hilft deshalb den Emerging Markets insgesamt. Und nicht nur ihnen. Auch für die Industriestaaten ist China ja zu einem der wichtigsten Absatzmärkte geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anleger empfiehlt es sich deshalb, den Anteil der Emerging Markets allmählich wieder aufzustocken. Erfahrungsgemäß legen deren Aktien in Aufschwungsphasen wesentlich stärker zu als die der Industriestaaten - allerdings zum Preis einer noch höheren Volatilität.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7689259483155792800?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7689259483155792800/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/emerging-markets-kriegen-die-kurve.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7689259483155792800'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7689259483155792800'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/emerging-markets-kriegen-die-kurve.html' title='Emerging Markets kriegen die Kurve'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-637042974798638183</id><published>2012-01-23T09:52:00.001+01:00</published><updated>2012-01-24T09:36:03.955+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Die Lehren aus der Causa Schlecker</title><content type='html'>"Unser Kapital sind die Mitarbeiter" - so oder so ähnlich klingen die Sprüche in vielen Unternehmen, die mal mehr, mal weniger echt sind. Im Falle der Drogeriekette Schlecker gab es so etwas nicht zu hören. Denn es war allgemein bekannt: Das Unternehmen baute seinen Erfolg darauf auf, möglichst wenige abzugeben, zu teilen oder zu kooperieren: Weder mit seinen Mitarbeitern, noch mit seinen Lieferanten oder Vermietern. Das ist jetzt gescheitert - zu Recht.  &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Für die Mitarbeiter, die von der Geschäftsführung bezeichnenderweise  per Fax benachrichtigt wurden, ist die Insolvenz der Kette sicher eine dramatische Nachricht. Und sie haben es nicht verdient. Doch für unser Wirtschaftssystem ist das Scheitern des "Management nach Schleckerart" eine eher beruhigende Sache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest in verbrauchernahen Bereichen ist es offensichtlich tödlich, rein auf den Preis und gar nicht auf die "weichen" Faktoren zu setzen.  Denn die sind vielleicht schwer zu beziffern, aber kein Unternehmen kann ohne die Motivation der Mitarbeiter und ein Mindestmaß an ethischem Verhalten arbeiten. Denn nur sie können das Gefühl vermitteln, dass hier faire und gute Geschäfte gemacht werden, können Kompetenz ausstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland ist ein reiches Land. Wir können es uns leisten mit dem Fall Schlecker eines ganz klar zu machen: Als Kunden wollen wir keinen Manchesterkapitalismus.   Und auch als Anleger sollten wir das beherzigen und Investments suchen, die ethische Ansprüche einhalten. Denn es gilt offensichtlich tatsächlich: Die Mitarbeiter sind das Kapital jedes Unternehmens - und die sind nur gut, wenn sie gut behandelt werden. Und damit sind die "weichen" Faktoren ganz wesentlich für Erfolg oder Misserfolg eines Wirtschaftsunternehmens&amp;nbsp; – und einer Geldanlage.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-637042974798638183?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/637042974798638183/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/die-lehren-aus-der-causa-schlecker.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/637042974798638183'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/637042974798638183'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/die-lehren-aus-der-causa-schlecker.html' title='Die Lehren aus der Causa Schlecker'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5425673826313982124</id><published>2012-01-20T11:43:00.003+01:00</published><updated>2012-01-24T18:11:49.443+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Freitagsfrage: Was bringt die jetzt beginnende Dividendensaison 2012?</title><content type='html'>Am kommenden Montag zahlt ThyssenKrupp als erste deutsche Gesellschaft die Dividende für das vorige Geschäftsjahr aus. Der Stahlkocher wird zu den wenigen DAX-Konzernen gehören, die ihren Ausschüttungssatz unverändert zum Vorjahr lassen. Ansonsten bringt uns die Dividendensaison viel Bewegung - und vor allem im Durchschnitt höchst attraktive Dividendenrenditen.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mit 45 Cents je Aktie zahlt Thyssen eine weit unterdurchschnittliche Dividendenrendite von 2,5 %. Da macht es der nächste Kandidat, Siemens, der am 25. Januar ausschüttet, schon besser. Mit einer Steigerung von 2,70 auf 3,00 Euro erreichen die Münchner mit 4,0 Prozent ziemlich genau den erwarteten Durchschnitt der DAX-Mitglieder. Im Gegensatz zu diesen beiden Konzernen sowie Infineon, die im März mit 12 Cents 20 Prozent mehr als voriges Jahr spendieren, zahlen alle anderen DAX-Konzerne erst ab April aus. Der Grund: Die drei Vorreiter schließen ihr Geschäftsjahr jeweils schon am 30. September ab, der Rest erst am 31. Dezember.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt erwarten Analysten 2012 eine Dividendensumme von 27 bis 28 Milliarden Euro und damit gut zwei Milliarden mehr als 2011. Dass es nicht noch mehr werden und damit ein neuer Rekord, hängt vor allem mit den Dividendenkürzungen der traditionellen Dividendenkrösusse E.ON und RWE zusammen, bei denen wegen der hohen Belastungen aus dem Atomausstieg und der Brennelementesteuer deutliche Kürzungen ins Haus stehen. Aufgrund ihrer hohen Dividendensummen machen sich diese Kürzungen im Gesamtergebnis stark bemerkbar. Besonders hohe Dividendenzuwäsche sind bei den drei Autoherstellern BMW, Daimler und Volkswagen zu erwarten, aber auch bei K+S, Bayer und BASF. Nur eine Gesellschaft verzichtet auf eine Dividende: Commerzbank. Das Institut braucht das Geld dringend für die geforderte Aufstockung der Eigenkapitalquote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit rund vier Prozent durchschnittlicher Dividendenrendite ist der Abstand zu den Zinsen für Staatsanleihen so hoch wie selten zuvor. Und das, obwohl die AGs im Schnitt nur rund 40 Prozent ihrer Gewinne ausschütten. Das dürfte viele Anleger, auch Großanleger, dazu bewegen, in der beginnnenden Dividendensaison verstärkt in renditestarke Werte zu investieren. Und das wäre natürlich ein starker Kurstreiber für DAX und Co.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5425673826313982124?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5425673826313982124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/freitagsfrage-was-bringt-die-jetzt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5425673826313982124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5425673826313982124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/freitagsfrage-was-bringt-die-jetzt.html' title='Freitagsfrage: Was bringt die jetzt beginnende Dividendensaison 2012?'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-8228776590027809464</id><published>2012-01-19T20:29:00.004+01:00</published><updated>2012-01-20T12:54:19.438+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Milde Urteile für Insiderhandel und Marktmanipulation</title><content type='html'>Der ehemalige SdK-Sprecher Christoph Öfele wurde heute wegen Insiderhandels mit Nascacell-Aktien in 92 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und zu einer Gesamtgeldstrafe von 9000 Euro verurteilt. Zudem muss er 220.000 Euro an den Staat abtreten. Noch besser kam am Dienstag der Börsenbriefschreiber Stefan Fiebach weg: Zwei Jahre auf Bewährung und 5400 Euro Gesamtgeldstrafe. Er hat gestanden, in 44 Fällen Aktienkurse manipuliert zu haben. Die großen Verhandlungen stehen aber noch bevor.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Am Montag sitzen Tobias Bosler, der als Strippenzieher in der Börsenbetrugs-Affäre gilt, sowie der ehemaligen SdK-Vorstand Markus Straub auf der Anklagebank vor dem Oberlandesgericht München. Die Anklage wirft den Beteiligten vor, Anleger in der Zeit zwischen 2005 und 2008 bewusst über die wirtschaftliche Situation von Unternehmen getäuscht und Insidergeschäfte getätigt zu haben. Sie sollen Aktienkurse mit falschen Nachrichten und Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen nach oben beziehungsweise unten getrieben haben, um bereits vorher gekaufte Aktienbestände zu höheren Kursen loszuschlagen oder Leerverkäufe zu niedrigeren Kursen eindecken zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits  verurteilten Fiebach und Öfele können für den am Montag startenden Prozess als Zeugen herangezogen werden. 30 Verhandlungstage hat das Gericht für den Hauptprozess angesetzt, was darauf hindeutet, dass die Hauptangeklagten im Gegensatz zu Fiebach und Öfele nicht kooperieren. Letzteren, so klang es bei den Verhandlungen durch, sei es im Gegensatz zu den Hauptangeklagten nicht um die Finanzierung eines Luxuslebens gegangen. Milde erscheinen die Urteile dennoch, wenn man bedenkt, dass viele Anleger gezielt getäuscht wurden und Verluste erlitten. Obendrein dient es nicht gerade dem Vertrauen in die Kapitalmärkte, wenn Betrüger ein leichtes Spiel haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-8228776590027809464?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/8228776590027809464/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/milde-urteile-fur-insiderhandel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8228776590027809464'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8228776590027809464'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/milde-urteile-fur-insiderhandel.html' title='Milde Urteile für Insiderhandel und Marktmanipulation'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2701004902425139088</id><published>2012-01-18T07:00:00.002+01:00</published><updated>2012-01-18T09:09:34.494+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Wer ist der beste Onlinebroker in Deutschland und Österreich?</title><content type='html'>Breites Produktangebot, schnelle Abwicklung und günstige Konditionen? Das wünschen sich die Kunden von Onlinebrokern. Doch wie zufrieden sind Sie wirklich mit den Leistungen Ihres wichtigsten Onlinebrokers? Das Anlegermagazin BÖRSE ONLINE möchte bereits zum 13. Male erfahren, welcher Broker der Beste im Land ist –&amp;nbsp;und ruft daher alle Direktbankenkunden auf, ihren Hauptanbieter zu bewerten. Zu gewinnen gibt es auch etwas. Da ich diese Leserumfrage betreue, würde ich mich sehr über Ihre Mithilfe freuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Die &lt;a href="http://www.boerse-online.de/leseraktionen/umfragen/award/:Broker-des-Jahres-2012--Waehlen-Sie-Ihren-Favoriten/633309.html"&gt;Umfrage&lt;/a&gt; dauert nur wenige Minuten und hat sich im Lauf der Jahre als der wohl wichtigste Qualitäts-TÜV der Brokerbranche in Deutschland etabliert. &lt;a href="http://www.boerse-online.de/leseraktionen/umfragen/ergebnis/:Onlinebroker-des-Jahres-2011--ING-DiBa-landet-erneut-ganz-vorne/623203.html"&gt;Im vergangenen Jahr&lt;/a&gt; siegte die ING-Diba vor Cortal Consors und flatex punktgleich auf Rang zwei sowie comdirect, maxblue und der DAB bank. Auf den weiteren Plätzen folgten Sparkassenbroker, Onvista Bank, Postbank und Targobank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die bekanntesten österreichischen Onlinebroker stehen erneut zur Wahl. Sofern genügend Stimmen eingehen, plant Börse Online ein separates Ranking für die österreichischen Anbieter zu veröffentlichen. Bei der ersten Österreich-Auswertung im Jahr 2010 siegte die Wiener brokerjet ganz knapp vor dem Salzburger Platzhirschen direktanlage.at. 2011 kam indes kein Österreich-Ranking zustande, weil kaum ein Broker verlinkte und daher aus Österreich zu wenige Stimmen eingingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die wichtigsten deutschen Anbieter auch dieses Jahre nahezu geschlossen verlinken, halten sich die österreichischen Anbieter erneut mit einer Verlinkung zurück. Das finde ich sehr schade, dient diese Umfrage doch dazu, Transparenz über die Preis-Leistungs-Qualität der Anbieter herzustellen und das direkte Feedback der Kunden einzuholen. Ob die österreichischen Anbieter daran kein Interesse haben? Denn schließlich sind doch die eigenen Kunden die fairste Jury.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umfrage dauert wirklich nur ein paar Minuten, kaum länger, als diesen Artikel zu lesen –&amp;nbsp;und wer mitmacht, kann einen von zehn attraktiven Preisen gewinnen. Sie richtet sich ausschließlich an Privatanleger und Bankkunden. Die Mitarbeiter und Vorstände der zur Wahl stehenden Häuser sind explizit von der Teilnahme ausgeschlossen. Bei Regelverstößen behält sich Börse Online vor, das jeweilige Haus aus der Wertung zu streichen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2701004902425139088?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2701004902425139088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/wer-ist-der-beste-onlinebroker-in.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2701004902425139088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2701004902425139088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/wer-ist-der-beste-onlinebroker-in.html' title='Wer ist der beste Onlinebroker in Deutschland und Österreich?'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2755604093558729715</id><published>2012-01-17T11:22:00.001+01:00</published><updated>2012-01-17T16:28:58.827+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><title type='text'>Zinsgewinnler Deutschland profitiert auf allen Ebenen</title><content type='html'>Vater Staat hat 2011 so wenig Zinsen bezahlt wie seit 1993 nicht mehr. Obwohl der Schuldenberg seither mehr als doppelt so hoch geworden ist. Aber nicht nur Bund, Länder und Kommunen profitieren massiv von den Tiefstzinsen und der Flucht der Anleger nach Deutschland. Auch die Zinslast der deutschen Unternehmen und der Privathaushalte hat sich rapide ermäßigt.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Nach Berechnungen der Bundesbank mussten deutsche Firmen 2010 nur noch rund 5 % ihres Betriebschüberschusses für Zinsen aufwenden – so wenig wie noch nie. Zu Beginn des Jahrtausends waren es mit etwa 14 % fast dreimal so viel und 1993 mit 20 % sogar das Vierfache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese gewaltige Kostenentlastung hat zwei Ursachen: Zum einen natürlich die nun schon eine gefühlte Ewigkeit anhaltende Niedrigzinsphase, die zu immer besseren Kreditkonditionen geführt hat, zum anderen aber auch die rückläufige Verschuldung. Der Verschuldungsgrad ist in den letzten zehn Jahren stetig gefallen, da die Unternehmen ihr Eigenkapital enorm aufgestockt haben. Die Eigenmittelquote beträgt jetzt 28 Prozent der Bilanzsumme, zehn Jahre zuvor waren es nur gut 18 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles zeigt, wie fit die deutschen Unternehmen geworden sind, und dass die Eurokrise für sie bisher gar nicht so schlecht war – nicht nur, weil der Mager-Euro die Exportchancen vergrößert. Hohes Eigenkapital plus niedrige Zinsbelastung verbessern zusätzlich die Konkurrenzfähigkeit, vor allem gegenüber Unternehmen aus den Problemstaaten der EU, die nicht so ausgeprägt die Früchte der Minizinspolitik der EZB ernten können. Mehr Eigenkapital und niedrige Zinskosten ihrer Kunden helfen aber auch den Banken. Denn das verringert das Risiko von Kreditausfällen schwacher Unternehmen – eine Gefahr, die in anderen EU-Staaten sogar deutlich zugenommen hat. Angesichts ihrer sonstigen Riesenprobleme könnten die deutschen Geldhäuser nicht auch noch eine Flut von Kreditausfällen brauchen. Zumindest in diesem Punkt stehen sie also recht stabil da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch etwas kommt hinzu: Die andere große Kundengruppe der Banken, die privaten Haushalte, hat ihre Zinsbelastung gemessen am verfügbaren Einkommen in den vergangenen zehn Jahren von knapp sechs auf gut drei Prozent nahezu halbiert. Sie kann damit ebenfalls ihren Kreditrückzahlungen besser nachkommen als in den Jahrzehnten zuvor. Der Privatsektor insgesamt in Deutschland hat also genau das Gegenteil dessen erreicht, was die Problemstaaten der Eurozone nicht geschafft haben: Die Verschuldung abzubauen und damit von den Tiefstzinsen in vollem Ausmaß zu profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Deutschlands Kreditnehmer die "Zinsgewinnler" in Europa sind, hat sicherlich ein Stück zum starken Konjunkturaufschwung mit beigetragen – und wird jetzt wohl verhindern, dass der Abschwung allzu kräftig ausfällt. Und das wiederum ist eine gute Botschaft für deutsche Aktien.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2755604093558729715?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2755604093558729715/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/zinsgewinnler-deutschland-profitiert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2755604093558729715'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2755604093558729715'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/zinsgewinnler-deutschland-profitiert.html' title='Zinsgewinnler Deutschland profitiert auf allen Ebenen'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-6120323128071805290</id><published>2012-01-16T12:58:00.000+01:00</published><updated>2012-01-16T12:58:14.933+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Währungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><title type='text'>Was sind schon Ratingnoten!</title><content type='html'>Wenn eine Sau lange genug durchs Dorf getrieben wird, fällt sie irgendwann einmal tot um. So scheint es nun auch mit der Euroschuldenkrise zu sein. Die Ratingagentur S&amp;amp;P stuft einige Euroländer herunter - na und? Der Crash am Aktienmarkt bleibt aus. Die Troika und einige andere geben sich mal wieder in Griechenland die Klinke in die Hand. Das ist inzwischen Meldung Nummer drei oder vier in den Nachrichten. Und fast schon unbemerkt wird über den Fiskalpakt der Eurostaaten gestritten. Sind die Märkte leichtfertig geworden?  &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Nein, denn die Krise hat tatsächlich viele der notwendigen Veränderungen bewirkt und einen Lösungweg aufgezeigt. In Italien und Griechenland wurden die Regierungen weggespült und  jetzt haben Fachleute das Sagen, deren Haushaltspläne zwar nicht risikolos aber immerhin realistisch in die richtige Richtung gehen. Die Anleihenmärkte haben das bei der letzten Auktion von Staatsanleihen  angeschlagener Eurostaaten mit deutlich niedrigeren Zinsen belohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hat es uns einfach mal gut getan, dass nicht die Märkte sondern Bundespräsident Wulff die Nachrichtenlage über die Weihnachtsferien dominiert haben. Denn irgendwie können wir alle jetzt etwas kühler auf die Krisensignale reagieren. Anlass zum Zurücklehen gibt diese Atmepause aber weder für Bundeskanzlerin Merkel noch für die Regierungschefs der Problemländer. Denn die Entspannung an den Märkten gibt die Zeit, die für eine grundlegende Lösung dringend notwendig ist. Nun ist es wichtig, den eingeschlagenen Weg konsequent zu Ende zu gehen. Sprich: Einen wirklich tragfähigen Fiskalpakt der Euroländer auszuarbeiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-6120323128071805290?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/6120323128071805290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/was-sind-schon-ratingnoten.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6120323128071805290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6120323128071805290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/was-sind-schon-ratingnoten.html' title='Was sind schon Ratingnoten!'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7902204771141747303</id><published>2012-01-13T09:38:00.000+01:00</published><updated>2012-01-13T09:38:29.682+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuern'/><title type='text'>Freitagsfrage: Warum ist eine Finanztransaktionssteuer so umstritten?</title><content type='html'>Nicolas Sarkozy will sie, Angela Merkel auch. Doch die Transaktionssteuer, die der französische Präsident und die Bundeskanzlerin nun zumindest für alle Euro-Staaten einführen wollen, ist heftig umstritten. In Deutschland will der Regierungspartner FDP nur zustimmen, wenn auch die anderen EU-Länder wie Großbritannien mitmachen. Und von dort kommt ein klares "Nein". Warum ist diese Steuer, die jede Wertpapiertransaktion mit 0,01 bis 0,1 Prozent belasten soll, so ein Streitpunkt?  &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Zunächst einmal ist klar: Sie ist ein echter Systembruch. Denn eine Umsatz- oder Mehrwertsteuer ist als Besteuerung des privaten Verbrauchs gedacht. Alle Vorleistungen, Investitionen und Ausgaben, die die Wirtschaft tätigt, sind davon ausgenommen – mit dem Vorsteuerabzugsverfahren. Und das ist sinnvoll: Denn wirtschaftliche Aktivitäten sind nun mal besser für eine Volkswirtschaft als Konsum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann aber keiner behaupten, dass der Kauf einer Aktie systematisch mit dem Kauf eines neuen Fernsehers gleichgesetzt werden sollte. Dennoch gibt es gewichtige Gründe für die Steuer: Sie soll die gigantischen Spekulationsgeschäfte verteuern und verlangsamen, weil diese nicht immer sinnvoll für die Volkswirtschaften sind. Und nicht zuletzt soll sie die Finanzakteure am Abbau der Schuldenlast beteiligen. Alleine 60 Milliarden Euro Einnahmen erhoffen sich Fachleute in Deutschland aus dieser Steuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Argumente dagegen sind allerdings ebenfalls gewichtig: Gerade jetzt wäre die Steuer und der Verwaltungsaufwand dafür eine zusätzliche Belastung für das angeschlagene Bankenwesen in Europa. Und solange nicht alle mitmachen, wird der Effekt kleiner sein als erhofft. Dass gerade Großbritannien seine Meinung ändert, ist allerdings höcht unwahrscheinlich. Immerhin hängt die Wirtschaft dort in hohem Maße von der Finanzbranche in London ab – und damit von möglichst umfangreichen Spekulationsgeschäften.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7902204771141747303?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7902204771141747303/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/freitagsfrage-warum-ist-eine.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7902204771141747303'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7902204771141747303'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/freitagsfrage-warum-ist-eine.html' title='Freitagsfrage: Warum ist eine Finanztransaktionssteuer so umstritten?'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5386852354981997400</id><published>2012-01-12T12:58:00.000+01:00</published><updated>2012-01-12T12:58:49.751+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ETF'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fonds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Neue Regeln für besseren Anlegerschutz lassen auf sich warten</title><content type='html'>Hinter den Kulissen werden seit kurzem neue Regelungen für die Finanzwelt diskutiert. Die bisher bestehende MiFID soll modernisiert, sprich an die sich ständig weiterentwickelnde Marktumgebung angepasst werden. Ziel ist, die Anleger besser zu schützen. Einige Ansätze in den Vorschlägen - denn mehr ist das bisher noch nicht - sind wirklich gut und sinnvoll, andere aber auch sehr umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Gut ist beispielsweise die Idee, dass Berater kenntlich machen sollen, ob sie abhängig oder unabhängig sind. Die klassischen Vertriebsbanken wehren sich dagegen. Wie wäre das auch, wenn der Bankberater auf seine Visitenkarte schreiben müsste „Abhängiger Berater“ oder „Verkäufer“?  Wir dürfen gespannt sein, ob dieser Vorschlag am Ende auch umgesetzt wird. Denn europaweit versuchen Marktteilnehmer, Anlegerschützer und Lobbisten ihre Interessen durchzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Produktverbote werden diskutiert und sind nicht ausgeschlossen. Nach der aktuellen Vorlage könnte die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA sowie die nationalen Aufsichtsbehörden Produktverbote aussprechen. Die Anbieter von strukturierten Papieren wie swapbasierten Exchange Traded Funds (ETFs) oder Zertifikaten wären davon betroffen, aber auch in der klassischen Lebensversicherung werden Derivate eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer an der Stelle weiterdenkt, stellt schnell fest: Produktverbote machen wenig Sinn. Was würde den Anlegern noch bleiben? Anleihen, Aktien, Festgeld und Fonds. Ein mageres Spektrum, bei dem klar ist, was die Berater - die sich dann hoffentlich ganz klar Verkäufer nennen - den Kunden dann andienen: Fonds mit hohen Ausgabeaufschlägen und Bestandsprovisionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstentscheider und klassiche Onlinebrokerkunden müssen sich, wie es derzeit aussieht, aber keine Sorgen machen, dass ihnen die Politik den Zugang zu ihren Lieblingsprodukten wie Knock-outs, Discountzertifikaten, ect. verwehrt. Die Diskussionen konzentrieren sich auf das klassiche Beratungsgeschäft mit Bankkunden. Noch wird über die Vorschläge verhandelt und ein Ausgang ungewiss. Und bis zur Umsetzung wird ohnehin noch viel Zeit vergehen: Voraussichtlich werden MiFID II und die neue EU-Verordnung (MiFIR) erst 2014 in Kraft treten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5386852354981997400?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5386852354981997400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/neue-regeln-fur-mehr-anlegerschutz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5386852354981997400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5386852354981997400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/neue-regeln-fur-mehr-anlegerschutz.html' title='Neue Regeln für besseren Anlegerschutz lassen auf sich warten'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-1600458629992766137</id><published>2012-01-11T23:26:00.000+01:00</published><updated>2012-01-11T23:26:11.371+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><title type='text'>Baufinanzierung – Wulffen für Jedermann</title><content type='html'>Der Duden kommt oft nicht hinterher, so dynamisch entwickelt sich unsere gute, deutsche Sprache: „Guttenbergen“ gilt im Internet längst als Synomym für abschreiben, aber wenn man das Wort unter „Text überprüfen“ auf der Duden-Website (www.duden.de) eingibt, gibt es keine Treffer – wohl aber die Frage, ob man vielleicht nach „Bettenburgen“ suche. Womit wir direkt bei unserem Bundespräsidenten wären. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Der wollte natürlich nicht in Bettenburgen absteigen – weder im Urlaub, noch im wirklichen Leben. Und daher brauchte er für ein angemessenes Domizil natürlich einen Immobilienkredit.  Dabei hat er sich offenbar ziemlich clever angestellt.   Das muss einfach mal gesagt sein, meinte zumindest offenbar das Finanzportal immoscout24 und gab eine &lt;a href="http://www.immobilienscout24.de/de/ueberuns/presseservice/pressemitteilungen/20120110.jsp"&gt;Presseinfo&lt;/a&gt; „Präsidenten-Finanzierung für alle!“ raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Immoscout verweist man auf die Grundregel eines Immobilienkredits: Je kürzer die Zinsbindung, desto niedriger der Zinssatz. Der niedrige Zins des variabel verzinsten Wulff-Kredits seitens der finanzierenden BW Bank sei keineswegs überraschend. Wulff habe sich über diese Kreditvariante nur aktuelle Zinsvorteile genutzt – auf gut deutsch: er hat das getan, was in„Geiz ist geil“- Deutschland viele gerne tun, nämlich sparen. Und richtig viel kann man eben sparen, wenn man sein Häuschen clever finanziert und sich sinkende Marktzinsen zunutze macht. Wulff hatte also offenbar einen besseren Baufinanzierungs- als PR-Berater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Geldmarktfinanzierung oder ein variabler Kredit orientiert sich zumeist am Interbankenzins Euribor (Euro InterBank Offered Rate), also dem Zinssatz, zu dem sich Banken gegenseitig für einen bestimmten kurzen Zeitraum Geld leihen. Dieser Zinssatz wird täglich neu berechnet und schwankt daher. So lag etwa der Euribor mit einer Laufzeit von einem Jahr laut immoscout anno 2008 bei mehr als 5 Prozent, im Jahr 2010 deutlich unter 2 Prozent. Allerdings zahlt ein Kreditnehmer noch einen Sicherheitsaufschlag auf den Euribor, der sich nach seinem persönlichen Risiko richtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was immoscout nicht schreibt: Dieses Risiko dürfte bei einem Politiker und Ministerpräsidenten, wie es Wulff damals war, allerdings niedriger liegen als bei einem Arbeiter oder Angestellten, der jederzeit gefeuert werden kann.  In Phasen sinkender Zinsen kann man mit einer Geldmarktfinanzierung also eine Menge Zinsen sparen, steigt dagegen das Zinsniveau muss man als Baufinanzierungskunde rechtzeitig umsteigen und sich einen Kredit mit einer Zinsbindungsfrist sichern – was Wullff dann ja auch getan hat. Wiederum clever, sofern das Marktzinsniveau steigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cleverer-Wulff-Finanzierung geht also so: In Phasen fallender oder anhaltend niedriger Zinsen einen variabel verzinsten Kredit mit fester Laufzeit und mit Zinsobergrenze vereinbaren (ein so genanntes Cap-Darlehen). Gut möglich also, dass „wulffen“ im Internetjargon künftig nicht mehr nur für „jemanden auf die Mailbox pöbeln“ steht, sondern auch für „clever finanzieren“.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-1600458629992766137?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/1600458629992766137/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/baufinanzierung-wulffen-fur-jedermann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1600458629992766137'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1600458629992766137'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/baufinanzierung-wulffen-fur-jedermann.html' title='Baufinanzierung – Wulffen für Jedermann'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5521789900294999247</id><published>2012-01-10T10:50:00.000+01:00</published><updated>2012-01-10T10:50:19.202+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Erfreuliche Bilanzsaison soll den Pessimismus vertreiben</title><content type='html'>Der gelungene Auftakt lässt auf mehr hoffen: Alcoa hat als traditionell erstes Unternehmen aus dem Dow Jones mit soliden Zahlen den Weg für eine erfreuliche US-Bilanzsaison geebnet. Vor allem der Ausblick des Alukonzerns hat die Anleger überzeugt - und der Ausblick ist vermutlich generell der Punkt, auf den sich die Börsenscheinwerfer in den nächsten Wochen in erster Linie richten werden.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die Chancen für positive Überraschungen in der anlaufenden Berichtssaison stehen aber auch bei den nackten Zahlen gar nicht so schlecht. Die Analysten haben seit Mitte vorigen Jahres ihre Schätzungen für die Durchschnittsgewinne der im S + P 500 versammelten Unternehmen für das vierte Quartal 2011 radikal gekürzt, von einem Zuwachs um knapp 18 Prozent auf sechs bis sieben Prozent. Das ist deutlich weniger, als die Unternehmen im zweiten und dritten Quartal eingenommen haben - da betrugen die Zuwächse noch stolze 33% bzw. 15 %. Diese niedrigere Hürde werden die Firmen wohl überspringen - zumal die US-Wirtschaft gegen Jahresende hin Fahrt aufgenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichwohl werden die tatsächlichen Gewinne bei der Beurteilung der Kurschancen nicht mit den Ausblicken mithalten können. Darauf konzentrieren sich jetzt Analysten und Anleger. Denn die Aussagen des Managements können, so wie jetzt im Falle Alcoa geschehen, die wachsende Zuversicht über die US-Konjunktur bestätigen. Wenn das, was die Frühindikatoren und vereinzelte "harte" Arbeitsmarkt- und Auftragsdaten versprechen, in der Breite der Unternehmen ebenfalls sichtbar wird, erhält der Optimismus zusätzlichen Auftrieb, gilt der Auschwung als gefestigt. Dann können die USA nicht nur bei den Aktienkursen einen eigenen Weg gehen - so wie 2011, als Dow + Co. zu den wenigen Gewinnern zählten - sondern auch beim Wirtschaftswachstum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin ist jedoch noch ein weiter Weg. Denn die "kritischen" Branchen müssen erst noch ihre Bilanzkarten auf den Tisch legen. Die Anleger werden vor allem auf die Banken schauen, wie die die internationale Aktienbaisse und die europäische Schuldenkrise überstanden haben, und sie werden auf die Hightech-Riesen achten, weil die, ebenso wie Alcoa, zu den Vorreitern eines Konjunkturaufschwungs gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Europäer haben aber auch jenseits unseres Börseninteresses allen Grund, die Bilanzsaison in den USA genau zu beobachten. Denn wenn Amerika das Konjunkturtal tatsächlich verlässt, wachsen die Chancen, dass der Wirtschaftsabschwung in Europa nicht gar zu schlimm ausfällt. Und das wäre zum ersten Mal seit langem eine positive Überraschung für den Alten Kontinent.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5521789900294999247?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5521789900294999247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/erfreuliche-bilanzsaison-soll-den.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5521789900294999247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5521789900294999247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/erfreuliche-bilanzsaison-soll-den.html' title='Erfreuliche Bilanzsaison soll den Pessimismus vertreiben'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-566778521227344394</id><published>2012-01-09T09:39:00.000+01:00</published><updated>2012-01-09T09:39:45.289+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Warren Buffett'/><title type='text'>Warren Buffett ganz nah</title><content type='html'>Fast 15 Jahre lang habe ich über Warren Buffett und seine Firma Berkshire Hathaway berichtet, seine Investitionsentscheidungen verfolgt und seine Grundsätze analysiert. Während vieler Interviews und Treffen habe ich dabei immer mehr Interesse an dem Menschen Warren Buffett entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;table align="center" cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;img alt="" border="0" height="111" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5695369713618746386" src="http://4.bp.blogspot.com/-kvEpN91lI8Y/TwoElETDfBI/AAAAAAAAAB8/kdfWGf8J8HA/s200/Buffett_flugzeug%255B1%255D.jpg" style="display: block; height: 179px; margin: 0px auto 10px; text-align: center; width: 320px;" width="200" /&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;Warren Buffett während der Dreharbeiten&lt;/td&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;
Nun haben wir, mein Kollege Ralph Gladitz und ich, unseren Film mit und  über ihn und das Thema Philantropie fertig gestellt. "Das Milliardenversprechen" ist eine 75  minütige Dokumentation für Arte, RBB, SWR und BR.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Denn Warren Buffett ist nicht nur der erfolgreichste Investor der Welt, er ist auch der Mensch, der am meisten Geld spendet: 99 Prozent seines Milliarden-Vermögens will er für gemeinnützige Zwecke hergeben. Und fordert zudem die reichsten US-Amerikaner auf, ebenfalls mindestens die Hälfte   ihres Geldes "der Gesellschaft zurück zu geben". War treibt ihn an? Was will er erreichen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18 Monate lang haben wir Warren Buffett begleitet, haben ihn in Köln, in Sun Valley in Idaho, an Bord eines NetJet und immer wieder in Ohama getroffen und mit ihm gesprochen. Wir trafen seine Mitstreiter bei der Spendeninitative "The Giving Pledge", Micorsoft-Gründer Bill Gates und dessen Frau Melinda, sprachen mit "The Giving Pledge" Mitglied Nicolas Berggruen, dem Retter von Karstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir wollten herausfinden, warum europäische Milliardäre der Initiative von Buffett und Gates so kritisch gegenüberstehen. Dazu drehten wir mit SAP Gründer Hasso Plattner in Walldorf, Potsdam und Saint Tropez, der Baronin Ariane de Rothschild in Genf, Paris und den USA und mehrfach mit dem Hamburger Reeder Peter Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.dokfilm.de/index.php?article_id=189"&gt;"Das Milliardenversprechen"&lt;/a&gt;, wurde von Jost Bösenberg von DOKFilm in Potsdam produziert, und von &lt;a href="http://www.sewell.de/Rodney_Sewell/welcome.html"&gt;Rodney Sewell &lt;/a&gt;genial geschnitten und gestaltet. Hauptkameramann ist &lt;a href="http://www.itzikyehezkeli.com/"&gt;Itzik Yehetzkeli.&lt;/a&gt; Die Erstausstrahlung ist für den 3. April in Arte geplant. Die ARD wird im Sommer senden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-566778521227344394?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/566778521227344394/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/warren-buffett-ganz-nah.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/566778521227344394'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/566778521227344394'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2012/01/warren-buffett-ganz-nah.html' title='Warren Buffett ganz nah'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-kvEpN91lI8Y/TwoElETDfBI/AAAAAAAAAB8/kdfWGf8J8HA/s72-c/Buffett_flugzeug%255B1%255D.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5777190274728522466</id><published>2011-12-24T13:15:00.000+01:00</published><updated>2011-12-24T13:15:55.284+01:00</updated><title type='text'>Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-d9ZVozeSI6k/TvXCM33IqvI/AAAAAAAAAEw/i5gFJpDbifk/s1600/IMG_0708.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/-d9ZVozeSI6k/TvXCM33IqvI/AAAAAAAAAEw/i5gFJpDbifk/s320/IMG_0708.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir Finanzjournalisten wünschen Ihnen schöne Feiertage und viel Glück und Erfolg im Jahr 2012.&lt;br /&gt;
Wir melden uns zurück am 9. Januar 2012.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5777190274728522466?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5777190274728522466/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/frohe-weihnachten-und-einen-guten-start.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5777190274728522466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5777190274728522466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/frohe-weihnachten-und-einen-guten-start.html' title='Frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!!'/><author><name>finanzjournalisten.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14461989794249381919</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_7a2xAFkfV08/TLbW0XC_pYI/AAAAAAAAAC0/pMELuI676VU/S220/4Team0387.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-d9ZVozeSI6k/TvXCM33IqvI/AAAAAAAAAEw/i5gFJpDbifk/s72-c/IMG_0708.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-9059014035617902843</id><published>2011-12-22T10:58:00.000+01:00</published><updated>2011-12-22T10:58:46.973+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Wer den Derivatemarkt dominiert</title><content type='html'>Es klingt paradox: Die DZ Bank verdrängt die Deutsche Bank vom ersten Platz in der Marktvolumenstatistik bei Derivaten, gilt aber dennoch nicht als Branchenprimus. Gleich vorweg: Das ist nach wie vor die Deutsche Bank, gefolgt von der Commerzbank. Denn ein Marktführer muss mehr können, als nur viel verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Selbst die Konkurrenz überrascht der fulminante Aufstieg der genossenschaftlichen Zentralbank in den vergangenen Jahren. Dabei richten die Rivalen ihren Blick nicht nur auf die Absatzzahlen, sondern viel mehr auf die Handelsumsätze. In der Börsenumsatzstatistik des Deutschen Derivate Verbandes (DDV) rangiert die DZ Bank inzwischen auf dem fünften Platz und verbuchte im Oktober 5,4 Prozent des gehandelten Volumens im Derivategeschäft. Vor fünf Jahren lag das genossenschaftliche Spitzeninstitut mit rund 1,5 Prozent noch abgeschlagen auf Platz 13.   Grund für den Aufstieg ist das Massengeschäft mit Privatanlegern. Erst 2009 baute die DZ Bank den Geschäftsbereich für aktive Anleger stark aus. Bis dahin existierte zwar ein Angebot in Optionsscheinen, Discountzertifikaten &amp;amp; Co, führte aber weitgehend ein Schattendasein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahlen zeigen, wie viel Power im genossenschaftlichen Verbund steckt - sowohl im Geschäft mit aktiven Anlegern als auch im klassischen Vertriebsgeschäft. Verkauft werden dort vornehmlich Papiere mit gesicherter Rückzahlung. Offensichtlich tun sich die Berater in Volks- und Raiffeisenbanken leichter, strukturierte Produkte zu verkaufen als in den Großbanken. Denn dort sind die Zahlen rückläufig.    Im Verkauf von Zertifikaten rangieren die Genossen schon immer sehr weit oben in den Statistiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die DZ Bank ihren Marktanteil über die Jahre wenig verändert hat, sank nach Ausbruch der Finanzkrise das Volumen beim Branchenprimus Deutsche Bank deutlich. In der DDV-Statistik der Marktanteile, die erst seit 2007 veröffentlicht wird, lag im Dezember 2007 die Deutsche Bank mit 22,6 Prozent Anteil an der Spitze, heute bringt es die Großbank noch auf 16,6 Prozent, die DZ Bank auf 16,9 Prozent. Für die Commerzbank, die ähnlich viel wie die Deutsche Bank absetzt, liegen keine Vergleichszahlen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Geschäft für die Selbstentscheider tut sich das genossenschaftliche Spitzeninstitut aber teilweise noch schwer und hat dort Wachstumspotenzial. Unter den Kunden der Raiffeisen- und Volksbanken finden sich zweifellos viele aktive Anleger, nicht zuletzt auch die vielen Bankberater selbst. Und mit der Plattform eniteo.de haben die Genossen ihr angestaubtes Image abgelegt und locken Interessenten mit vielen Informationen, Fundamentalanalysen und modernsten Charttools.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bei vielen lokalen Bankvorständen, die traditionell aus dem Kreditgeschäft kommen, stoßen Angebote für aktive Trader meist nicht auf großes Interesse. Auch in anderen Punkten hinkt die DZ Bank der Konkurrenz hinterher. Als einziger unter den zehn umsatzstärksten Derivateemittenten existiert beispielsweise keine Direktverlinkung von der eniteo-Website zu den Onlinebrokern. Einem Raiffeisenbank-Vorstand auf dem Land lässt sich aber wohl nur schwer erklären, warum das eigene Mutterhaus nun den Kunden einen direkten Zugang zur Website eines Onlinebrokers bieten soll.    Widersprüche wie diese dürften den Weg nach oben sicherlich bremsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DZ Bank muss zudem ihre Marktanteile in den klassischen Tradingprodukten wie Knock-outs und Optionsscheinen noch weiter ausbauen, bevor sie zu den beiden großen Anbietern aufsteigen kann. Erst dann wird der Markt von den Top Drei sprechen, statt bisher von den beiden Großen. Denn an denen, heißt es bislang, komme keiner vorbei. Diese scheinbare Gesetzmäßigkeit ist aber nicht in Stein gemeißelt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-9059014035617902843?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/9059014035617902843/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/wer-den-derivatemarkt-dominiert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/9059014035617902843'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/9059014035617902843'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/wer-den-derivatemarkt-dominiert.html' title='Wer den Derivatemarkt dominiert'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5842051775074950404</id><published>2011-12-21T17:01:00.000+01:00</published><updated>2011-12-21T17:01:33.191+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Abzocker-Mail für Postbank-Kunden</title><content type='html'>Wer des Deutschen einigermaßen mächtig ist, wird wohl nicht auf diese dummdreiste Mail hereinfallen, aber sicherheitshalber warnen wir Sie mal trotzdem vor einer aktuellen Phishing-Mail, die Kunden der Postbank im Visier hat. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Eine „Dringende Nachricht“ vom vermeintlichen Absender postbank@postbank.de warnt den Leser vor folgendem:  „Wir entdeckten unregelmäßige Tätigkeit Ihretwegen.  Um Ihr Konto ausserdem zu gebrauchen, müssen Sie Ihre Gegebenheiten verwirklichen.  Gebrauchen Sie bitte die Verbindung unten und verwirklichen Sie Ihre Gegebenheiten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich von dem Kauderwelsch noch nicht hat abschrecken lassen und Lust hat, seine Gegebenheiten zu verwirklichen, entdeckt unter dem Text einen Link, auf dem man gar nicht erst klicken sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder versuchen Abzocker, Kunden ihre Login-Daten fürs Onlinebanking zu entlocken. Da die Banken inzwischen auf &lt;a href="http://www.biallo.de/finanzen/Konten_Karten/online-banking-sicherheit-bewaehrte-pfade-und-neue-wege.php%20http://www.biallo.de/finanzen/Konten_Karten/online-banking-sicherheit-banken-stellen-auf-sichere-verfahren-um.php"&gt;modernere Sicherheitsverfahren&lt;/a&gt; wie das M-TAN- oder TANs per TAN-Generatoren umsteigen, sind auch solche bereits altbekannten Phishing-Mails wieder &lt;a href="http://www.biallo.de/finanzen/Konten_Karten/online-banking-sicherheit-bewaehrte-pfade-und-neue-wege.php"&gt;in Mode gekommen&lt;/a&gt;. Denn Trojaner-Angriffe, die bislang auf Kunden zielen, die noch die papierenen TAN-Listen nutzen, laufen inzwischen bei vielen Banken ins Leere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass immer wieder die Postbank-Kunden ins Visier der Abzocker geraten, liegt darin, dass das Institut mit rund 14 Millionen Kunden zu den Finanzdienstleistern  mit dem größten Kundenstamm in Deutschland zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Postbank ist die neue Phishing-Welle bekannt. Sie &lt;a href="http://www.postbank.de/privatkunden/aktueller_hinweis_1000_euro_gewinnspiel.html"&gt;warnt bereits auf ihrer Internetseite&lt;/a&gt;, ihrer Twitter-Präsenz sowie auf ihrer Fanpage bei Facebook. Phishing-Mails können Kunden an missbrauch@postbank.de weiterleiten. Jede Mail hilft nach Angaben der Bank dabei, den Abzockern auf die Spur zu kommen. So bemühen sich die Sicherheitsexperten der Bank darum, dass die betrügerischen Seiten, deren Server oftmals im Ausland stehen, abgeschaltet werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5842051775074950404?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5842051775074950404/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/abzocker-mail-fur-postbank-kunden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5842051775074950404'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5842051775074950404'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/abzocker-mail-fur-postbank-kunden.html' title='Abzocker-Mail für Postbank-Kunden'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-6025543626678333237</id><published>2011-12-20T12:38:00.000+01:00</published><updated>2011-12-20T12:38:57.943+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><title type='text'>Zieht Amerika den Karren aus dem Dreck?</title><content type='html'>Wohin man schaut, von Europa über Asien bis Südamerika - überall herrscht Konjunktur-Trübsal. Nur in den USA scheint sie allmählich zu verfliegen. Die Wirtschaftsdaten überraschen fast alle positiv, sogar die vom Immobilienmarkt, und der Dow Jones zählt zu den wenigen Aktienindizes, die in diesem Jahr im Plus sind. Werden die USA also wieder einmal zum Konjunktur-Retter für die ganze Welt?&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zeiten noch normal waren, hing die Weltwirtschaft eminent stark von der Entwicklung in den Vereinigten Staaten. Fast alle Konjunkturaufschwünge der letzten Jahrzehnte nahmen von dort ihren Ausgang. Der Einfluß der größten Volkswirtschaft der Welt ist zwar immer noch groß - aber seit dem kometenhaften Aufstieg Chinas und der anderen großen Schwellenländer nicht mehr so dominierend. Trotzdem hätten die USA aber noch die Kraft, einen weltweite Konjunkturerholung wenigstens anzustoßen - wenn nicht zwei Aspekte dagegen arbeiten würden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste besteht darin, dass Amerika zwar in den letzten Monaten überraschend stark gewachsen ist und dieses Wachstum weit ins Jahr 2012 hinein tragen dürfte - aber gemessen an früheren Steigerungsraten nimmt sich diese Erholung doch bescheiden aus. Die meisten Experten erwarten im nächsten Jahr um die 2,5 Prozent Wachstum. In den besten Lokomotivzeiten war es dagegen doppelt so viel. Angesichts des sinkenden Anteils der USA am Welt-Sozialprodukt dürfte das jetzige Tempo deshalb kaum reichen, um die ganze Welt mitzuziehen. Da müssten schon entweder die Emerging Markets als Zusatzlok hinzukommen, oder aber Europa. China &amp;amp; Co. haben ja 2008/2009 vorgemacht, wie das geht. Damals haben sie zusammen mit den USA die Konjunkturwende geschafft. Allerdings ist die Chance dafür diesmal viel geringer. Denn die Schwellenländer leiden immer noch unter zu viel - wenn auch abnehmender - Inflation, und sie haben zunehmend hausgemachte Strukturprobleme. Beides verhindert eine ähnlich starke Konjunkturankurbelung wie vor drei Jahren. Zumindest vorerst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Grund, warum Amerikas Erholung diesmal die Weltkonjunktur und die Börsen nicht mitzieht, ist natürlich Europa. Der Alte Kontinent ist in normalen Zeiten der US-Wirtschaft auf dem Fuß gefolgt und hat damit die Auftriebskräfte verstärkt. Davon wird diesmal aber nicht viel zu spüren sein, trotz der immer noch beeindruckend starken Vorstellung der deutschen Wirtschaft. Dabei ist Europas Konjunkturschwäche, die sich aus dem erzwungenen Abbau der Staatschulden vorübergehend fast automatisch ergibt, nicht einmal das Hauptproblem. Das liegt mehr in der europäischen Schuldenkrise selbst. Sie lähmt nicht nur die Banken und Unternehmen in Euroland, sondern zunehmend auch im Rest der Welt. Das belastet vor allem die Investitionsneigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikas überraschend gute Konjunktur- und Börsenentwicklung wird deshalb wohl erst dann auf Europa und Asien überspringen, wenn Eurolands Politiker das Gefühl vermitteln, der Krise die Spitze brechen zu können. Das würde der internationalen Zuversicht einen Schub verleihen. Aber das ist leider trotz vieler Gipfelbeschlüsse immer noch nicht der Fall.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-6025543626678333237?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/6025543626678333237/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/zieht-amerika-den-karren-aus-dem-dreck.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6025543626678333237'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6025543626678333237'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/zieht-amerika-den-karren-aus-dem-dreck.html' title='Zieht Amerika den Karren aus dem Dreck?'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7630013368401571112</id><published>2011-12-19T09:24:00.000+01:00</published><updated>2011-12-20T10:01:31.172+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><title type='text'>Sorge um das Finanzsystem</title><content type='html'>Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht die Stabilität des Finanzsystems in Gefahr. Die Lage ist ernst, die Banken vertrauen sich untereinander kaum noch, weshalb die EZB verstärkt Liquidität zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die Krise habe systemische Ausmaße erreicht, wie sie seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers nicht mehr beobachtet wurden, hieß es bei der EZB in der Erklärung zu dem halbjährlich erscheinenden Finanzstabilitätsreport. Gründe sind aber nicht nur die offiziell genannten.   Hauptursachen seien die Staatsschuldenkrise und verschlechternde Konjunkturaussichten. "Die Risiken für die Finanzstabilität der Euro-Zone haben in der zweiten Jahreshälfte 2011 beträchtlich zugenommen", so die EZB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund dürfte die Entscheidung der G-20-Staaten für höhere Eigenkapitalanforderungen von systemrelevanten Banken sein. Ziel der Maßnahme ist klar: Das Vertrauen in die Finanzwirtschaft zu stärken.   Doch der Schuß scheint nach hinten loszugehen. Wie hinter den Kulissen zu hören ist, werden die Banken in der Kreditvergabe zunehmend restriktiver, weil die Eigenkapitalanforderungen steigen. Zum Teil wollen Kreditinstitute ihre Eigenmittel deshalb nicht mehr unbedingt an die Industrie oder private Kreditnehmer verleihen, weil das den Kapitalbedarf weiter vergrößert. Viel eher erwägen die Geldhäuser, die Eigenmittel anderweitig zu investieren oder gar durch den Abbau von Geschäften die Kapitalbasis zu stärken. Und das ist nicht gut für die maue Konjunktur.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7630013368401571112?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7630013368401571112/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/sorge-um-das-finanzsystem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7630013368401571112'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7630013368401571112'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/sorge-um-das-finanzsystem.html' title='Sorge um das Finanzsystem'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-1825784137465769704</id><published>2011-12-16T12:12:00.001+01:00</published><updated>2011-12-16T16:49:35.735+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Freitagsfrage: Fällt die Verzinsung der Lebensversicherungen noch weiter?</title><content type='html'>Fast täglich rauschen die Meldungen über die künftige laufende Verzinsung von Lebensversicherungen herein - und die Aussage ist überall gleich: Die Kunden bekommen 2012 weniger gutgeschrieben als 2011. Setzt sich dieser nun schon seit langem anhaltende Trend weiter fort?&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
2012 bringt für das liebste Altersvorsorgeprodukt der Deutschen eine Zäsur: Erstmals sinkt der Durchschnitt der Verzinsung unter die Vier-Prozent-Marke. Das lässt sich jetzt, nachdem die Mehrzahl der Branchengrößen ihre Statements gemacht haben, mit Sicherheit sagen. Der Wert wird sich wohl bei 3,8 bis 3,9 Prozent einpendeln. Zum Vergleich: 2011 waren es 4,1 Prozent, bis 2001 noch über sieben Prozent. Der Rutsch unter vier Prozent ist deshalb so bedeutsam, weil das unterhalb der Garantieverzinsung liegt, die Kunden bekommen, wenn sie in den Jahren vor 2000 einen neuen Vertrag abgeschlossen haben. Damit werden die Kunden bei vielen Gesellschaften erstmals ungleich behandelt - die "alten" erhalten 4,0 Prozent, die "neuen" mit Garantiezinsen zwischen 3,25 (die ab 2000 galten) bis 2,25 Prozent (die einschließlich 2011 gelten) dagegen weniger. Man spricht deshalb von Zweiklassengesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3,8 bis 3,9 Prozent - das hört sich ja in dieser Zeit der ultratiefen Zinsen noch ganz gut an - aber leider gibt es diesen Satz nur auf den reinen Sparanteil&amp;nbsp; - und der liegt bei 75 bis 80 Prozent der gesamten Prämienzahlungen der Kunden. Gemessen an der Gesamtzahlung erhalten die Kunden also jetzt im Schnitt etwa drei Prozent gutgeschrieben - das ist für einen so langfristigen Vertrag nicht gerade die Welt. Und wie es aussieht, wird es noch weiter bergab gehen mit den Renditen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Versicherer im Schnitt mehr als 80 Prozent der Gelder in Zinspapieren anlegen, trifft sie die anhaltende Niedrigzinsphase Jahr für Jahr härter. Bisher haben früher gekaufte Anleihen mit Renditen von fünf bis sechs Prozent für zehnjährige Bundesanleihen, die es Anfang des Jahrtausends noch gab, die Verzinsung aufgepäppelt. Aber diese Bonds laufen nach und nach aus und müssen durch Anleihen mit gerade noch zwei Prozent für zehnjährige Bundesanleihen ersetzt werden - oder eben durch risikoreichere Papiere wie Unternehmensanleihen, Bonds anderer Staaten oder Aktien. Da die Niedrigzinsphase vermutlich noch länger anhalten wird, schmilzt deshalb die Rendite für die Versicherer voraussichtlich noch jahrelang weiter wie Schnee in der Sonne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-1825784137465769704?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/1825784137465769704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/freitagsfrage-fallt-die-verzinsung-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1825784137465769704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1825784137465769704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/freitagsfrage-fallt-die-verzinsung-der.html' title='Freitagsfrage: Fällt die Verzinsung der Lebensversicherungen noch weiter?'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5706422332283151769</id><published>2011-12-15T19:52:00.007+01:00</published><updated>2011-12-16T08:50:24.469+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Mysteriöser Brief an Aktionäre</title><content type='html'>Aktionäre der Crédit Agricole erhielten diese Tage völlig wirre Anlegerinformation, aus denen auch ich nicht schlau wurde. Die Aktionäre sollen bis Freitag eine Weisung erteilen, ob sie Crédit-Agricole-Aktien in Bonusaktien von Air Liquide tauschen wollten (siehe Schreiben an die Aktionäre unten). Von einem offiziellen Umtauschangebot ist jedoch nichts bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was der Grund für das Angebot ist, erschließt sich aus dem Schreiben jedoch nicht. Durch eine Rückfrage bei der Bank konnte das Ganz jedoch schnell aufgeklärt werden. Dort hieß es, bei dem Anschreiben handele es sich um einen Fehler. Ein Berichtigungsschreiben folgte bislang jedoch nicht. Sicherlich wäre es besser, Schreiben wie diese vor dem Versand an die Kunden erst einmal auf Sinnhaftigkeit und Verständlichkeit zu prüfen – oder verstehen Sie das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
"Kapitalmaßnahme - Crédit Agricole S.A. Actions Port. EO 3&lt;br /&gt;
Umtauschangebot Bezugsberechtigter Bestand: ISIN (WKN) FR0000045072 (982285)&lt;br /&gt;
Wertpapierbezeichnung Crédit Agricole S.A. Actions Port. EO 3&lt;br /&gt;
Anzahl/Nennwert xxx Stück&lt;br /&gt;
Bezogener Titel ISIN (WKN) unbekannt Wertpapierbezeichnung unbekannt&lt;br /&gt;
Umtauschverhältnis 1 : 1&lt;br /&gt;
Frist vom 12.12.2011 bis 16.12.2011, 22 Uhr&lt;br /&gt;
Zu Ihrer Information: Bei dieser Kapitalmaßnahme können ausländische Gebühren und Steuern in noch nicht bekannter Höhe anfallen.&lt;br /&gt;
Die Aktionäre der Air Liquide S.A. haben die Möglichkeit, eine Bonusdividende zu beziehen. Um von dieser Bonusdividende profitieren zu können, müssen die neuen, noch nicht bekannten Aktien für einen Zeitraum von mindestens 2 kompletten Kalenderjahren ab dem Ex-Dividendentag gehalten werden.&lt;br /&gt;
In 2011 registrierte Bestände sind demnach zur Bonusdividende 2014 berechtigt.&lt;br /&gt;
Name und ISIN der neuen Aktien werden erst nach Erhalt der Gattung bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
Die neue Gattung wird nicht handelbar sein.&lt;br /&gt;
Mit Abgabe einer Weisung muss Ihr Name (bei Frauen auch der Geburtsname), Ihre Adresse sowie die Anzahl Ihrer Aktien der Gesellschaft gegenüber offengelegt werden.&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie, dass Weisungen von Frauen ohne Mädchennamen nicht berücksichtigt werden können.&lt;br /&gt;
Anleger müssen sicherstellen, dass sie mit Abgabe ihrer Weisung nicht gegen geltendes Recht ihres Landes verstoßen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5706422332283151769?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5706422332283151769/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/mysterioser-brief-aktionare.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5706422332283151769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5706422332283151769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/mysterioser-brief-aktionare.html' title='Mysteriöser Brief an Aktionäre'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-8643024178269279603</id><published>2011-12-14T23:06:00.001+01:00</published><updated>2011-12-14T23:07:55.854+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>IKB Bank – Reden ist Gold</title><content type='html'>Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, heißt es für gewöhnlich. Doch an der Börse kann genau das Umgekehrte richtig sein. Dann nämlich, wenn man schlechte Zahlen eigentlich melden müsste und doch die Klappe hält. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat jetzt die IKB Bank zu Schadensersatz wegen einer unterlassenen Ad-hoc-Mitteilung verurteilt. Trotzdem ist das Urteil für Anleger nur in Teilen befriedigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Vielleicht erinnern Sie sich: Ausgerechnet die auf Mittelstandsfinanzierungen spezialisierte IKB Bank geriet schon im Juli 2007 als erstes deutsches Institut in den Strudel der Finanzkrise und musste mit staatlichen Geldern gerettet werden. In einer Ad-hoc-Mitteilung vom 30. Juli hatte sie mitgeteilt, wegen der US-Subprime-Krise in existenzbedrohende Schieflage geraten zu sein. Bemerkenswert ist allerdings, das ihr damaliger Vorstandssprecher nur zehn Tage davor eine beschwichtigende Pressemitteilung herausgegeben hatte – mit dem Tenor, die IKB sei nur gering von der Subprime-Krise betroffen.  Denn schon vorher hatten bereits Gerüchte über eine Gefährdung der Bank die Runde gemacht, die Prämien für Kreditausfallversicherungen auf die Bank waren drastisch gestiegen und die Aktie auf Tauchkurs gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dieser beschönigenden Presesinfo vom 20. Juli 2007 wurde der frühere Vorstandssprecher bereits wegen Marktmanipulation verurteilt.  Er hatte die tatsächliche Betroffenheit seiner Bank verschwiegen. Aus dieser Marktmanipulation kann ein Anleger allerdings keinen Haftungsanspruch ableiten, da nach Meinung des BGH der entsprechende Passus des (§ 20) des &amp;nbsp;Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) nicht dem Schutz einzelner Anleger, sondern allgemein der Funktionsfähigkeit des Wertpapiermarktes dient. Immerhin hat der für das Bank- und Börsenrecht zuständige XI. Zivilsenat des BGH hat nun ein Urteil zu Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Haftung wegen unterlassener Ad-hoc-Mitteilungen nach § 37b Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) gefällt, er spricht selbst von einem Grundsatzurteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im konkreten Fall hatte ein Anleger am 26. Juli 2007 ein Aktienpaket der IKB erworben, nach eigenen Angaben im Vertrauen auf die Richtigkeit der – beschwichtigenden – Presseinformation. Die Bundesrichter sprachen dem Kläger einen Schadensersatzanspruch gegen die Bank zu, weil sie eine Ad-hoc-Mitteilungen unterlassen hatte, die unverzüglich über die wahre Lage der IKB und ihr Engagement im US-Subprime-Markt hätte aufklären müssen. Der Anleger hat demnach einen Anspruch auf Erstattung des Kaufpreises der Aktien Zug um Zug gegen deren Rückgabe oder alternativ auf die Erstattung der Differenz zwischen dem Kurs bei Erwerb der Aktien und deren fiktiven Kurs bei Veröffentlichung einer unverzüglichen Ad-hoc-Mitteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=pm&amp;amp;Datum=2011&amp;amp;Sort=3&amp;amp;nr=58531&amp;amp;pos=1&amp;amp;anz=197"&gt;Das Urteil&lt;/a&gt; (Aktenzeichen: XI ZR 51/10 vom 13. Dezember 2011) ist ein Warnschuss für alle Unternehmen, die in Schwierigkeiten stecken und geneigt sind, ihre Lage zu beschönigen. Anleger haben es künftig leichter, Schadensersatzansprüche wegen unterlassener Pflichtmitteilungen zu stellen. Allerdings müssen sie beweisen können, dass sie bei rechtzeitiger Veröffentlichung einer warnenden Ad-hoc-Mitteilung die Finger von der Aktie gelassen hätte.   Das ist gewiss kein einfaches Unterfangen. Der Fall wurde daher zu Klärung dieser Frage an das Oberlandesgericht Düsseldorf zurückverweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings beinhaltet das Urteil auch einen Wermutstropfen für Anleger : Denn der BGH hat klargestellt, dass man als Anleger aus einer gerichtlich bewiesenen Marktmanipulation keinen unmittelbaren Schadensersatzanspruch ableiten kann. Das ist aus meiner Sicht mehr als ärgerlich. Der Gesetzgeber ist meiner Meinung nach daher aufgerufen, klar festzulegen, dass auch der Paragraph 20 WpHG ein so genanntes Schutzgesetz im Sinne von Paragraph 823 BGB ist. Denn es ist nicht einzusehen, warum ein Anleger wegen einer unterlassenen Kapitalmarktinformation Schadensersatz fordern kann, wegen einer Marktmanipulation dagegen nicht. Beides läuft im Ergebnis nämlich oft auf dasselbe hinaus: Die Aktiennotierungen werden künstlich hoch gehalten, die Anleger abgezockt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-8643024178269279603?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/8643024178269279603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/ikb-bank-reden-ist-gold.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8643024178269279603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8643024178269279603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/ikb-bank-reden-ist-gold.html' title='IKB Bank – Reden ist Gold'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-257237632718717162</id><published>2011-12-13T10:48:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T11:42:40.013+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Ist die Inflationsangst unbegründet?</title><content type='html'>Mehrere Umfragen haben in jüngster Zeit stets das gleiche Ergebnis gebracht: Die Deutschen haben vor fast nichts so viel Angst als vor der Inflation. Die Bundesbank dagegen sagt: Die Inflation ist auf dem Rückzug. Wer hat nun Recht?&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir zunächst einmal Zahlen sprechen: In der Bundesrepublik hat sich die offizielle Teuerungsrate vom Dreijahreshoch von 2,6 Prozent aus, das im September erzielt worden war, auf 2,4 Prozent im November zurückgebildet. Und auch Inflations-Frühindikatoren wie Großhandels- und Importpreise haben im Sommer nach unten gedreht. Die Deutsche Bundesbank sieht deshalb den Höhepunkt des Preisanstiegs überschritten – und prognostiziert für 2012 nur noch 1,8 Prozent und für 2013 sogar nur 1,5 Prozent Inflation. Auch in den meisten anderen Ländern – mit Ausnahme der Schuldnerstaaten, die mit Mehrwertsteuer- und sonstigen Abgabenerhöhungen die Teuerung von Staats wegen hochtreiben – weist der Inflationstrend abwärts, angefangen von den USA über China bis nach Russland. Und nimmt man die Geldanlage, die früher als bester Inflationsindikator  gegolten hat, kann es mit der Teuerung ebenfalls nicht weit her sein: Der Goldpreis  hat sich deutlich von seinen Höchstständen entfernt. Aber er folgt inzwischen längst eigenen Gesetzen, bei denen die Inflation keine entscheidende Rolle mehr spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also Entwarnung? Kurzfristig ja, zumal auch die meisten Rohstoffpreise Entspannung signalisieren. Aber langfristig sieht es schon anders aus. Wenn die alten Gesetzmäßigkeiten weiter gelten,&amp;nbsp; kann die ultraleichte Geldpolitik der Industriestaaten nicht ohne Inflationsfolgen bleiben. Vor allem die massiven Staatsanleihenkäufe der Notenbanken der USA, Europas und Japans müssen früher oder später in steigenden Preisen ihren Niederschlag finden. Die Frage ist nur, wie stark. Hinzu kommt, dass Staaten seit jeher versucht haben, sich überbordernder Schulden über Teuerung zu entledigen. Da wird die Inflationsangst vieler Menschen schon verständlicher, auch weil die gefühlte Inflation, also die subjektiv empfundene, aufgrund des überdurchschnittlichen Preisanstiegs häufig gekaufter Produkte wie Energie und Lebensmittel deutlich über der amtlichen liegt. Die Flucht in Sachwerte, insbesondere Immobilien, dürfte deshalb noch lange nicht zu Ende sein. Zumal Zinsanlagen so niedrige Erträge abwerfen, dass selbst sie selbst bei deutlich fallender Inflationsraten reale Verluste produzieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-257237632718717162?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/257237632718717162/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/ist-die-inflationsangst-unbegrundet.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/257237632718717162'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/257237632718717162'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/ist-die-inflationsangst-unbegrundet.html' title='Ist die Inflationsangst unbegründet?'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5262465129019730345</id><published>2011-12-12T14:51:00.001+01:00</published><updated>2011-12-12T16:04:12.379+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Für Bankaktien ist wieder Licht in Sicht</title><content type='html'>Geht die lange Leidenszeit der Bankaktien allmählich zu Ende? Wird 2012 gar ein Jahr der Bankaktien? Die Chancen dafür haben sich in den letzten Tagen jedenfalls deutlich verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Vor lauter Banken-Stresstest und EU-Gipfel sind ein paar Entscheidungen, die für Europas Geldinstitute unerwartet kamen und dazu sehr positiv ausgefallen sind, beinahe untergegangen. Dabei könnten sie maßgeblich zur Bankenstabilisierung und zur Linderung der Staatschuldenkrise beitragen.  Es sind vor allem drei Entwicklungen, die den arg gebeutelten Banken Luft verschaffen können: Zwei davon stammen von der EZB, die zusätzlich zur Leitzinssenkung erhebliche Entlastungen für die Finanzhäuser beschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstens können sich die Banken jetzt für bis zu drei Jahre Geld bei der EZB borgen - bislang war dies nur für maximal ein Jahr möglich. Das erleichtert die Liquiditätsplanung und -beschaffung erheblich, zumal nun auch Wertpapiere geringerer Bonität als Sicherheit hinterlegt werden können.   Zweitens, und das ist noch bedeutsamer, hat die EZB den Mindestreservesatz von zwei auf ein Prozent glatt halbiert. Im Oktober mussten die Banken in Euroland noch etwa 207 Milliarden Euro bei ihrer Zentralbank hinterlegen, deutsche Geldinstitute mit knapp 52 Milliarden Euro ziemlich genau ein Viertel davon. Mit anderen Worten: Europas Finanzinstitute haben nun 100 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung. Das kommt sicherlich auch den Bankgewinnen zugute. Denn die Institute können mit dem Betrag höhere Zinseinnahmen erzielen als das mit dem einen Prozent der Fall ist, das ihnen die Zentralbank gutschreibt. Diese beiden Entscheidungen plus die Leitzinssenkung plus die bessere Versorgung mit Dollar-Liquidität erleichtern es den Banken in den nächsten Jahren, die Gewinne zu erzielen, die sie brauchen, um die Eigenkapitalquote zunächst anzuheben und dann zumindest stabil hoch zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Punkt betrifft die Politik. Auf dem EU-Gipfel ist anscheinend die geplante weit reichende Beteiligung der Privatanleger an künftigen Umschuldungen europäischer Staaten vom Tisch geräumt worden. Banken müssen dann beim Kauf von Staatsanleihen nur noch im Extremfall den Verlust eines Teils des Kapitals einkalkulieren. Das könnte am Bondmarkt die Kaufbremsen der Banken, Versicherer und anderen Großanleger etwas lösen und damit die Chance eröffnen, dass die Kurse der Anleihen aus den Problemländern wieder anziehen. Und das würde natürlich den Wertberichtigungsbedarf der Banken reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EZB und Politik haben also vieles in die Wege geleitet, um den Banken über die schwierige Zeit bis zur Erfüllung der neuen Eigenkapitalvorschriften Mitte 2012 zu helfen. Der Großteil dieser Maßnahmen ist in den Kursen aber noch nicht enthalten. Deshalb haben sich die Aussichten der Banktitel, die in den letzten zwei Jahren im Schnitt rund zwei Drittel an Wert verloren haben, trotz anhaltender Schuldenkrise merklich verbessert, vor allem langfristig. Kurzfristig allerdings dürften noch die übliche Jahresendoperationen und wahrscheinliche Aktienverkäufe zur Risikoreduzierung und damit zur Verringerung des Eigenkapitalbedarfs für hektische Schwankungen sorgen. Die könnten gute Chancen für einen Einstieg in Bankaktien bieten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5262465129019730345?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5262465129019730345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/fur-banktien-ist-wieder-licht-in-sicht.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5262465129019730345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5262465129019730345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/fur-banktien-ist-wieder-licht-in-sicht.html' title='Für Bankaktien ist wieder Licht in Sicht'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-6775510122298036940</id><published>2011-12-09T09:17:00.000+01:00</published><updated>2011-12-09T09:17:54.667+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><title type='text'>Freitagsfrage: Gibt es den SoFFin eigentlich noch?</title><content type='html'>Schon vor Veröffentlichung des jüngsten Bankenstresstest der Europäischen Bankenaufsicht sickerte immer klarer durch: Einige der Europäischen Geldinstitute werden in der Untersuchung nicht gut abschneiden - und benötigen frisches Kapital. Da private Geldgeber kaum Vertrauen in die Branche aufbringen, sollen einmal mehr die Staaten neues Geld bereitstellen. In Deutschland wird seither eine Reaktivierung des SoFFin vorbereitet. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Der Fonds vergab zwischen 2008 und 2010 Milliarden Kapital an klamme Banken.  Nach der Lehmanpleite reagierte die Bundesregierung mit erstaunlicher Geschwindigkeit: Am 17. Oktober 2008 wurde das Finanzmarktstabilisierungsgesetz in nur einem Tag von Bundestag und Bundesrat verabschiedet und vom Bundespräsidenten unterzeichnet. Ein Herzstück des Gesetzes war die Schaffung des SoFFins, besser bekannt als Bankenrettungsfonds. Er wurde als Sondervermögen des Bundes mit Milliarden ausgestattet um klammen Geldinstituten unter die Arme zu greifen. Seit Anfang diesen Jahres war das aber nicht mehr nötig: Seither ist er damit beschäftigt, die alten Kredite abzuwickeln und sollte eigentlich spätestens 2015 aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kürze der Zeit, in der der SoFFin geschaffen wurde, hat er erstaunlich gute Arbeit geleistet. Und allmählich wird klar: Er könnte wieder gebraucht und reaktiviert werden. Allerdings will Finanzminister Wolfgang Schäuble diesmal andere Spielregeln einführen. So soll es zum Beispiel eine zwangsweise Versorgung mit Eigenkapital geben - in der ersten Finanzkrise vergab der SoFFin nur dann Gelder, wenn ein Institut um Hilfe gebeten hatte. Der Fonds kann sein Kapital gegen Aktien oder als stille Einlage vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines wird beim "SoFFin Reloaded" aber vermutlich doch wieder gleich sein: Auch seine Wiedergeburt soll sich in erstaunlicher Geschwindigkeit vollziehen. Schon nächste Woche, so verlautet es aus informierten Kreisen, könnte die Reaktivierung beschlossen werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-6775510122298036940?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/6775510122298036940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/freitagsfrage-gibt-es-den-soffin.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6775510122298036940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6775510122298036940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/freitagsfrage-gibt-es-den-soffin.html' title='Freitagsfrage: Gibt es den SoFFin eigentlich noch?'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-3774969167065378212</id><published>2011-12-08T17:12:00.001+01:00</published><updated>2011-12-08T17:12:33.084+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Macquarie verabschiedet sich von Privatanlegern</title><content type='html'>Die australische Macquarie Group zieht sich aus dem Massengeschäft für strukturierte Produkte in Deutschland zurück. Das dürfte kein Einzelfall bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Seit langem kursierten Gerüchte, dass Macquarie sein Geschäft reduzieren wollte. Nun ist offiziell, dass die Australier ihr Geschäft neu ausrichten und sich auf Vermögensverwalter und Privatbanken sowie das Emissionsgeschäft für andere Anbieter konzentrieren wollen. Auch bei anderen Häusern zeichnen sich Veränderungen ab.   Barclays hat beispielsweise in den vergangenen Monaten Mitarbeiter abgebaut, die einst für den Expansionskurs eingestellt worden waren. Und auch bei der japanischen Nomura sind einige Derivateexperten nicht mehr an Bord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für den Rückzug von Anbietern gibt es viele, im Wesentlichen ist es die aktuelle Entwicklung. Die Staatschuldenkrise trifft die Finanzwelt hart, die Banken müssen ihre Eigenkapitalbasis stärken. Sparen ist also angesagt. Die Politik schreibt den Banken zudem eine Mitschuld an der aktuellen Misere zu, weshalb die Finanzbranche und insbesondere Derivate in der öffentlichen Kritik stehen. Immer wieder werden Forderungen laut, Zertifikate müssten generell verboten werden.      Hinzu kommen ein harter Wettbewerb sowie steigende Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Derivatemarkt gilt als die am härtesten umkämpfte Region weltweit. Wer hierzulande die Gunst der Anleger gewinnen will, braucht Ausdauer und muss Zeit und viel Geld investieren. Die eineinhalb Jahre, die sich Macquarie bis zum jetzigen Kurswechsel Zeit genommen hat, sind zu wenig, um das Vertrauen der Investoren zu gewinnen. Durch das steigende Produktangebot sind auch die Kosten in die Höhe geschnellt. Denn die Emittenten müssen sicherstellen, dass für alle Produkte und Marktteilnehmer stets aktuelle Preise verfügbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschäft hält mit den höheren Anforderungen nicht Schritt. Die Handelsumsätze sind in den vergangenen Jahren kaum gestiegen, und der Gesamtabsatz ist im Vergleich zu den Boomzeiten der Branche, die 2008 endeten, schwach. In der Spitze waren dem Deutschen Derivate Verband zufolge rund 140 Milliarden Euro in strukturierte Produkte investiert, heute sind es noch rund 100 Milliarden Euro. Bedenkt man, dass 2008 in den Statistiken strukturierte Anleihen nur zum Teil erfasst wurden, heute jedoch ein fester Bestandteil der Statistiken sind, fällt der Einbruch noch stärker aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anleger und Konkurrenten ist der Rückzug von Anbietern nicht unbedingt gut. Denn die Anleger werden dadurch verunsichert und fragen sich, was mit den Zertifikaten in ihren Depots geschieht, wenn sich ein Emittent zurückzieht. Bleiben die Häuser wie Macquarie weiter im institutionellen Geschäft aktiv, werden die Produkte jedoch wie bisher weitergehandelt. Daher müssen sich Anleger keine Sorgen machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-3774969167065378212?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/3774969167065378212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/macquarie-verabschiedet-sich-von.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3774969167065378212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3774969167065378212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/macquarie-verabschiedet-sich-von.html' title='Macquarie verabschiedet sich von Privatanlegern'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-1826700335293570391</id><published>2011-12-07T15:46:00.000+01:00</published><updated>2011-12-07T15:46:48.722+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Clerical Medical – Erste Fälle beim Bundesgerichtshof</title><content type='html'>Zahlreiche Anleger haben mit risikoreichen und oftmals sogar gehebelten  Lebensversicherungen gegen Einmalzahlung viel Geld verloren. Bald verhandelt der Bundesgerichtshof den ersten Fall. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Es war Deutschlands obersten Zivilgericht eine &lt;a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=pm&amp;amp;Datum=2011&amp;amp;Sort=3&amp;amp;nr=58411&amp;amp;pos=3&amp;amp;anz=195"&gt;eigene Mitteilung&lt;/a&gt; außerhalb der Terminvorschau wert: Am 8. Februar 2012 verhandelt der Bundesgerichtshof (BGH) eine erste Entscheidung zu Ansprüchen gegen die britische Versicherungsgesellschaft Clerical Medical.   Es wird der Frage nachgehen, welche rechtliche Bedeutung es hat, wenn bei einer fondsgebundenen Kapitallebensversicherung gegen Einmalprämie einerseits bestimmte Auszahlungen zu bestimmten Terminen betragsmäßig im Versicherungsschein genannt sind, andererseits in den dem Vertrag zugrunde liegenden Policen-Bedingungen vorzeitige Auszahlungen an zusätzliche Voraussetzungen geknüpft sind. „Dabei wird auch zu prüfen sein, ob diese Bedingungen hinreichend klar und eindeutig gefasst sind“, so das Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klägerin hatte anno 2002 eine Police mit der Bezeichnung „Wealthmaster Noble“ abgeschlossen – gegen Einmalzahlung, die sie per Kredit finanziert hatte. Ein riskantes Unterfangen, das in der Hoffnung getätigt wurde, dass die Ablaufleistung der Police deutlich über der Summe aus Kreditzinsen und nötiger Tilgungssumme liege. Die Hoffnung jedoch erwies sich wie bei vielen anderen Anlegern auch als Trugschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im zu verhandelnden Fall wurden der Klägerin im Versicherungsantrag und im Versicherungsschein sowohl regelmäßige laufende Auszahlungen als auch eine Auszahlung von 254.500 € am 1. März 2012 festgelegt, die der Begleichung der Darlehenszinsen (6,5% jährlich) und der Rückzahlung des Darlehens dienen sollten. Nach den vom Berufungsgericht getroffenen Feststellungen hat der Finanzvermittler der Klägerin bei Abschluss des Vertrages erklärt, dass die Auszahlungen mit den eingefügten Zahlen vertraglich abgesichert seien, so dass der Klägerin jedenfalls kein Verlust entstehe. Eine für die Klägerin erstellte "unverbindliche Musterberechnung" ging demgegenüber von einem Wertzuwachs von jährlich 8,5% und einem der Klägerin danach zusätzlich verbleibenden Gewinn aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen den beklagten Versicherer, die Clerical Medical Investment Group Ltd., sind in Deutschland inzwischen laut BGH hunderte ähnlicher Verfahren anhängig. Zum Teil klagen die Versicherungsnehmer auf Vertragserfüllung, zum Teil verlangen sie Schadensersatz wegen fehlerhafter oder unzureichender Aufklärung über die Risiken. Rund 30 dieser Verfahren sind inzwischen beim Bundesgerichtshof anhängig. „Eine erste Klärung sich hierbei stellender Rechtsfragen, die auch von den damit bislang befassten Oberlandesgerichten zum Teil unterschiedlich beantwortet wurden, ist im vorliegenden Verfahren zu erwarten“, schreibt der BGH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Policeninhaber sind aus meiner Sicht gut beraten, den Ausgang der Verfahren zu beobachten. Aufpassen sollte man allerdings wegen möglicher Verjährungsfristen. Ende dieses Jahres greift erstmals die vor einigen Jahren eingeführte absolute Verjährungsgrenze von zehn Jahren. Im Zweifelsfalle empfiehlt es sich, einen auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Anwalt einzuschalten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-1826700335293570391?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/1826700335293570391/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/clerical-medical-erste-falle-beim.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1826700335293570391'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1826700335293570391'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/clerical-medical-erste-falle-beim.html' title='Clerical Medical – Erste Fälle beim Bundesgerichtshof'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-224693988701731615</id><published>2011-12-06T11:56:00.000+01:00</published><updated>2011-12-06T11:56:55.205+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Währungen'/><title type='text'>Peitsche statt Zuckerbrot für den EU-Gipfel</title><content type='html'>Die angedrohte Rating-Herabstufung Deutschlands und 16 anderer EU-Staaten durch S + P sei zum völlig falschen Zeitpunkt erfolgt - sagen Kritiker der amerikanischen Bonitätswächter. Manche vermuten gar eine Verschwörung gegen die Eurozone. Auf der ersten Blick kann man es so sehen, aber auf den zweiten schaut die Sache etwas differenzierter aus.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist es ein Schlag ins Kontor speziell von "Merkozy", wenn S + P wenige Stunden nach ihren Vorschlägen für eine Reform der EU-Verträge allen Eurozonen-Ländern mit Ausnahme Griechenlands und Zyperns schlechtere Noten androht. Man könnte leicht daraus schließen, der amerikanische Elefant sei mal wieder durch den europäischen Porzellanladen getrampelt und habe ausgerechnet unmittelbar vor dem schwierigen Euro-Gipfel Ende dieser Woche einen Scherbenhaufen hinterlassen, der die Verhandlungen noch komplizierter gestalten werde. Diese Vermutung wird zusätzlich dadurch genährt, dass auch die EZB ihr Fett weg bekommt und die Ratingagentur darauf verweist, dass die Notenbank eine Teilschuld an möglichen Herabstufungen trage. Das zeigt ganz klar, dass S + P alles mit amerikanischer Brille sieht und die Taten der EZB an denen der Fed misst, die eine ganz andere Aufgabenbeschreibung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insoweit ist die Kritik der Rater schon befremdlich. Auf der anderen Seite aber wissen wir aus leidvoller Erfahrung, dass EU-Gipfel in aller Regel viel geringere und vor allem langfristig weniger tragfähige Ergebnisse gebracht haben, als vorher von ihnen erwartet worden war. Der Effekt war jedesmal der gleiche: Die Kurse an den Finanzmärkten sind anschließend abgetaucht, und das hat die Politiker kurz darauf zu neuen, weiterführenden Plänen gezwungen. Insofern ist es vielleicht ganz gut, wenn S + P nun kurz vor dem Gipfel einen unüberhörbaren Warnschuss abgegeben hat. Der bringt die Politiker unter Zug- und Einigkeitszwang und könnte im besten Fall dazu führen, dass unter dem Druck der Bonitätswächter und der Finanzmarktentwicklung diesmal wirklich nachhaltige Entscheidungen getroffen werden. Schau´n mer mal, ob die EU besser funktioniert, wenn ihr vor einem Gipfel die Peitsche der Rater-Drohungen gezeigt wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-224693988701731615?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/224693988701731615/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/peitsche-statt-zuckerbrot-fur-den-eu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/224693988701731615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/224693988701731615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/peitsche-statt-zuckerbrot-fur-den-eu.html' title='Peitsche statt Zuckerbrot für den EU-Gipfel'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-3053405275521360727</id><published>2011-12-05T09:27:00.000+01:00</published><updated>2011-12-05T09:27:30.993+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Warren Buffett'/><title type='text'>Warren Buffett hält von Printmedien...</title><content type='html'>... logischerweise wenig. Und das ist nicht besonders erstaunlich. Immerhin erfüllen die wenigsten &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;Zeitungs&lt;/span&gt;- und Zeitschriftenverlage, die so gut wie alle durch das Internet in Bedrängnis geraten sind, seine wichtigsten Kriterien: Steigende Umsätze und solide dauerhafte Erträge. Dennoch  investierte er für &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Berkshire&lt;/span&gt; nun rund 200 Millionen &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;US&lt;/span&gt;-Dollar in den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;Omaha&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;World&lt;/span&gt;-Herold, die Lokalzeitung seiner Heimatstadt. Eher &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;philanthropische&lt;/span&gt; und &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;sentimentale&lt;/span&gt; Motive dafür unterstellen ihm einige Beobachter. Doch Warren &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;Buffett&lt;/span&gt; sieht das anders.  &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Er glaubt daran, dass gute Lokalzeitungen der einzige Bereich der Printmedien sind, die eine  Zukunft vor sich haben. Der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;Omaha&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"&gt;World&lt;/span&gt;-Herold ist finanziell grundsolide, hat allerdings ein ganz spezielles Problem. Teil der Unternehmenspolitik war es, den Mitarbeitern Aktien für die Altervorsorge anzubieten. Viele der älteren Arbeitnehmer sind inzwischen pensioniert und wollen verkaufen, die jüngeren aber weniger Anteile kaufen. &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10"&gt;Buffett&lt;/span&gt; sprang mit &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11"&gt;Berkshire&lt;/span&gt; ein und kam so an ein nettes, rundes Printimperium für eine guten Preis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier in &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_12"&gt;Omaha&lt;/span&gt; sind alle glücklich und die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_13"&gt;Berkshire&lt;/span&gt;-Aktionäre können beruhigt sein. Denn bisher haben sich die vielen Investitionen in lokale Unternehmen, die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_14"&gt;Buffett&lt;/span&gt; getätigt hat, alle ausgezahlt. "Kaufe was Du kennst" ist das Motto - und den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_15"&gt;Omaha&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_16"&gt;World&lt;/span&gt;-Herald kennt &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_17"&gt;Buffett&lt;/span&gt; eben, seitdem er lesen kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-3053405275521360727?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/3053405275521360727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/warren-buffett-halt-von-printmedien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3053405275521360727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3053405275521360727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/warren-buffett-halt-von-printmedien.html' title='Warren Buffett hält von Printmedien...'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5908392141787199712</id><published>2011-12-02T19:24:00.000+01:00</published><updated>2011-12-02T19:24:31.358+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuern'/><title type='text'>Freitagsfrage: Wann startet die Elektronische Steuererklärung?</title><content type='html'>Es dauert noch – so lautet die kurze Antwort. Wegen anhaltender technischer Schwierigkeiten haben die Finanzminister von Bund und Ländern den Start  der elektronischen Lohnsteuerkarte „ELStaM “ nun abermals verschoben – auf 2013. Eigentlich hatte sie ursprünglich 2011, dann 2012 starten sollte. Peinliche Veranstaltung also für den Fiskus.&amp;nbsp;Doch was sollen die Steuersubjekte, sprich wir Bürger, bis dahin tun?&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
„Papier war gestern“, heißt es großspurig auf der Website von www.elster.de, der elektronischen Steuererklärung. Doch da hat der Fiskus seinen Mund zu voll genommen. Denn weil sich der Start der elektronischen Lohnsteuerkarte „ELSTaM“ (Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale) noch um ein weiteres Jahr bis 2013 verzögert, behält die alte Papier-Lohnsteuerkarte, die zuletzt 2010 verschickt wurde, weiterhin ihre Gültigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte ELSTaM Anfang 2012 starten, ohnehin schon später als eigentlich vorgesehen. Technische Probleme und Unstimmigkeiten in den Datenbankeinträgen jedoch machten eine abermalige Verschiebung erforderlich. Zur Vorbereitung auf &lt;a href="http://www.finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/freitagsfrage-was-verbirgt-sich-hinter.html#more"&gt;ELSTaM&lt;/a&gt; hat die Finanzverwaltung in den vergangenen Wochen Schreiben an alle rund 40 Millionen deutsche Arbeitnehmer verschickt. Darin informiert sie sie über ihre Steuerdaten, die ihr jeweiliger Arbeitgeber benötigt, um die Lohnsteuer exakt zu ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Lohnsteuerabzugsmerkmalen gehören Angaben zur Steuerklasse, die Zahl der Kinder, die Religionszugehörigkeit, aber auch Pauschbeträge für behinderte Menschen und Hinterbliebene. Diese Angaben waren bislang auf der Vorderseite der Papier-Lohnsteuerkarte abgedruckt. Damit alles korrekt gespeichert wird, bitten die Finanzämter die Bürger, die Daten zu überpüfen und notwendige Änderungen möglichst per Post beim Finanzamt zu beantragen. Eine Antragstellung per Telefon oder Fax ist per Gesetz nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lange ELSTaM jedoch nicht funktioniert, bleibt die Pappdeckel-Lohnsteuerkarte gültig. Und wenn sich zwischenzeitlich die für die Besteuerung relevanten Daten ändern, muss man sich ans zuständige Finanzamt wenden. Es erstellt dann auf Antrag einen Ausdruck der korrigierten Daten. Diesen Ausdruck kann man dann seinem Arbeitgeber vorlegen. Nach Auskunft des Lohn- und Einkommensteuer Hilfe-Ring Deutschland werden in einigen Bundesländern diese Ausdrucke mittlerweile automatisch zugesandt, wenn eine Änderung oder ein Neueintrag (zum Beispiel ein Freibetrag ab 2012) erfolgt sind. Möglich ist auch, die Änderungen durch das Finanzamt direkt auf der alten Lohnsteuerkarte aus 2010 oder einer bereits ausgestellten Ersatzbescheinigung vornehmen zu lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5908392141787199712?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5908392141787199712/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/freitagsfrage-wann-startet-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5908392141787199712'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5908392141787199712'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/freitagsfrage-wann-startet-die.html' title='Freitagsfrage: Wann startet die Elektronische Steuererklärung?'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-883266518758022812</id><published>2011-12-01T09:37:00.000+01:00</published><updated>2011-12-01T09:37:51.152+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Finanzierungskosten bei Knock-outs sind unterschiedlich und oft nicht nachvollziehbar</title><content type='html'>Endlos laufende Knock-Out-Optionsscheine gelten unter den Derivate-Emittenten als Königsdisziplin, sind sie doch die Lieblingspapiere der kurzfristigen Trader. Rund ein Drittel der Börsenumsätze in Derivaten läuft in diesen spekulativen Hebelpapieren ab - so viel wie in keiner anderen Kategorie. Doch wer bei den Emittenten nach der Höhe der Finanzierungskosten fragt, kann sich nur wundern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;Zunächst ein Blick, warum diese überhaupt berechnet werden: Finanzierungskosten fallen bei allen Knock-Out-Papieren mit unbegrenzten Laufzeiten an. Vereinfacht gesagt, kommen sie dadurch zustande, dass die Anleger nur einen Bruchteil des Basiswertes bezahlen - nämlich die Differenz zwischen dem Basispreis der Knock-Outs und dem aktuellen Kurs der Basiswerts. Den Rest der Basiswerte finanzieren die Emittenten - in der Regel auf Kredit, wodurch Zinskosten entstehen, die so genannten Finanzierungskosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Knock-Outs mit begrenzten Laufzeiten werden diese von vornherein im Kurs berücksichtigt, während bei Knock-Outs mit unbegrenzten Laufzeiten die Basispreise regelmäßig angepasst werden. Daher sinkt beispielsweise bei Papieren mit täglicher Anpassung der Basispreis täglich um den Wert der anteiligen Finanzierungskosten.   Die Höhe des Zinssatzes, beziehungsweise nach welchen Kriterien er berechnet wird, erfahren Anleger oft aber nur auf Nachfrage bei den Emittenten. Wer die Sätze der größten Anbieter in diesem Bereich vergleicht, stellt schnell fest, dass die Banken stark abweichende Zinssätze zugrunde legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn es in den Prospekten mehrer Emittenten beispielsweise heißt, dass ein Basiszinssatz von 2,5 Prozent plus dem Interbankensatz Ein-Monats-Libor verrechnet wird, fallen die Ergebnisse unterschiedlich aus. Einige Emittenten berücksichtigen den tagesaktuellen Libor, andere passen diesen nur einmal im Monat an. Hinzu kommt, dass nicht alle Institute den offiziellen Libor der British Bankers' Association verwenden. Einige nutzen stattdessen einen Interbanken-Handelssatz, den Anleger im Internet nicht finden. Das ist durchaus legitim und auch in den Verkaufsprospekten nachzulesen.   Doch die Transparenz fördert es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst eingefleischte Profis haben Probleme damit, hier noch den Überblick zu behalten. Für den Anleger, der lediglich wissen will, wie viel ein Emittent verrechnet und warum A mehr verlangt als B, ist das nicht nachvollziehbar. An der Stelle sind die Emittenten gefordert. Sie sollten zum einen bei der Kursabfrage auf ihrer Webseite den akutellen Anpassungssatz zeigen und zum anderen auch die Berechnungsgrundlage, also nach welchen Sätzen und wann die letzte Anpassung erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluß noch ein Blick, wer wieviel verlangt: Bei meinem Test am Montag der fünf größten Anbieter in diesem Bereich berechnete BNP Paribas für einen DAX-Knock-out-Call knapp 3,697 Prozent, Deutsche Bank 3,73 Prozent,&amp;nbsp; Citi 3,87 Prozent, Royal Bank of Scotland 4,197 Prozent und Commerzbank 4,22 Prozent.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-883266518758022812?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/883266518758022812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/finanzierungskosten-bei-knock-outs-sind.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/883266518758022812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/883266518758022812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/12/finanzierungskosten-bei-knock-outs-sind.html' title='Finanzierungskosten bei Knock-outs sind unterschiedlich und oft nicht nachvollziehbar'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2348597092725883802</id><published>2011-11-30T12:16:00.000+01:00</published><updated>2011-11-30T12:16:51.799+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><title type='text'>Gemeine Post von der „Deutschen Bundesbank“</title><content type='html'>Mensch, was will denn die Deutsche Bundesbank von mir? Vielleicht um eine Spende für Griechenland bitten? Aber nein – sie will angeblich den illegalen Handel mit geklauten Kreditkartendaten beenden. Welch lobenswertes Ziel, doch dummerweise hat der Absender der Mail gerade das Gegenteil im Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Sollten Sie eine Mail mit dem Absender Deutsche Bundesbank zu diesem Thema bekommen, brauchen Sie sich nicht geehrt fühlen, sondern können Sie getrost sofort auf das Papierkorb-Symbol drücken.   Die echte Deutsche Bundesbank jedenfalls warnt davor, dass seit ein paar Tagen Betrüger versuchen, durch gefälschte E-Mails an persönliche Daten von Adressaten der Mail zu gelangen. Sie geben sich in der E-Mail als „Deutsche Bundesbank“ aus und weisen auf eine zwischen dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und den führenden Kreditkartenunternehmen ins Leben gerufene Kooperation hin, um die Kartensicherheit zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich würden die Kreditkarten gesperrt, wenn man nicht ein Webportal ansteuere, um seine Daten zu verifizieren. Typisch: Es handelt sich dabei um eine der üblichen Passwort-Abzock-Mails. „Die Deutsche Bundesbank warnt eindringlich davor, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren“, schreibt die &lt;a href="http://www.bundesbank.de/download/presse/pressenotizen/2011/20111128.phishing.php"&gt;echte Bundesbank&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2348597092725883802?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2348597092725883802/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/gemeine-post-von-der-deutschen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2348597092725883802'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2348597092725883802'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/gemeine-post-von-der-deutschen.html' title='Gemeine Post von der „Deutschen Bundesbank“'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-632595411393154480</id><published>2011-11-29T12:36:00.000+01:00</published><updated>2011-11-29T12:36:46.725+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Währungen'/><title type='text'>Die große Schlacht der EZB naht</title><content type='html'>Die Frage ist nicht mehr, ob die EZB unbegrenzt Euro-Staatsanleihen aufkaufen wird, sondern wann die Währungshüter damit anfangen. Diese Meinung vertraten vorige Woche alle Experten, mit denen ich auf dem Vermögenskonvent in München gesprochen habe. Handelsblatt und Elite Report zeichneten dort die besten Geldverwalter im deutschsprachigen Raum aus.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Über den Zeitpunkt zu dem die EZB agieren wird, waren sich die Vermögensprofis nicht einig. Wenige erwarten den Schritt der EZB noch in diesem Jahr, die meisten im Lauf des ersten Quartals 2012. Keinem der Experten war zwar wohl bei dem Gedanken, aber übereinstimmend glauben alle, dass es keine Alternative mehr dazu gibt, wenn sich die Krise in Euroland nicht zu einem Weltbrand mit ungeahnten Folgen ausbreiten soll. Niemand anderes habe so viel Feuerkraft, um den Teufelskreis aus steigenden Anleihenzinsen der Problemländer und daraus resultierendem Eigenkapitalschwund der Banken zu durchbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die EU-Politiker um Angela Merkel eine bis dato unbekannte Lösung aus dem Hut zaubern könnten, die der Krise die Spitze bricht, daran glaubte keiner mehr. "Die Politik hat ihr Pulver weitgehend verschossen", so der Tenor, nachdem auch die Rettungsschirm-Anleihen nicht genügend Abnehmer finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tor zu unbegrenzten Bond-Käufen hat die EZB ohnehin längst geöffnet. Inzwischen hat sie für mehr als 200 Milliarden Euro marode Staatspapiere von Griechenland, Spanien, Italien und Co aufgekauft - da ist der Schritt zu weiteren Hunderten von Milliarden nicht mehr so groß. Letztlich stellt sich vermutlich für die Bundesregierung, die als einzige nennenswerten Widerstand leistet, nur noch die Frage: Soll die EZB klotzen und Riesenbeträge auf einen Schlag in die Schlacht werfen -&amp;nbsp; und so den unseligen Trend vielleicht wenden? Oder wie bisher Monat für Monat mit&amp;nbsp; "kleinen" Summen kleckern, ohne damit die Finanzmärkte so zu beeindrucken, dass sie den Käuferstreik bei europäischen Staatsanleihen beenden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es aussieht, wird die EZB im Dezember zunächst nochmals den Leitzins reduzieren&amp;nbsp; -&amp;nbsp; und wenn das, was anzunehmen ist, die Märkte nicht wirklich beruhigt, in den ersten Monaten 2012 dann wohl doch die große Bondkauf-Bonanza starten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-632595411393154480?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/632595411393154480/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/die-groe-schlacht-der-ezb-naht.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/632595411393154480'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/632595411393154480'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/die-groe-schlacht-der-ezb-naht.html' title='Die große Schlacht der EZB naht'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7201246148412515645</id><published>2011-11-28T12:04:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T21:58:23.869+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Währungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><title type='text'>Euro-Böndchen sind keine Lösung</title><content type='html'>Keine Frage: &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;Angela&lt;/span&gt; &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Merkel&lt;/span&gt; steht unter Druck. Die angeschlagenen Euro-Länder wollen gerne gemeinsame Anleihen mit den starken Staaten um so an frisches Geld für günstige Konditionen zu kommen. Doch Deutschland wehrt sich gegen diese "Eurobonds". Angeblich hat die Bundesregierung nun ein neues Konzept entwickelt. "&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;Elitebonds&lt;/span&gt;" - gemeinsame Anleihen der stärksten Länder der Eurozone. Die Gegner schäumen, dass dieser Schritt die Eurozone endgültig spalten würden, das Finanzministerium dementiert halbherzig.  &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Dort hieß es, man habe auf dem jüngsten Treffen mit einigen europäischen Finanzministern nicht über diesen Plan gesprochen. Ein deutliches Nein klingt allerdings anders. Dennoch scheint klar: Bislang ist die Regierung &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;Merkel&lt;/span&gt; nicht bereit, in der Frage der Eurobonds "ein zu &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;knicken&lt;/span&gt;" wie viele Beobachter und Politiker es erwarten. Und recht hat sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnern Sie sich?  Vor Einführung des Euro &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;gab&lt;/span&gt; es zwei Theorien für den richtigen Zeitpunkt. Die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;Integrationstheorie&lt;/span&gt; sprach &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;davon&lt;/span&gt;, dass eine gemeinsame Währung und Geldpolitik die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;Wirtschafts&lt;/span&gt;- und Fiskalpolitik der beteiligten Länder schon angleichen lassen würde. Die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"&gt;Krönungstheorie&lt;/span&gt; sprach sich davon aus, den Euro erst dann einzuführen, wenn diese Angleichung schon weitgehend erfolgt sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer recht hatte, weiß man heute.  Beide Theorien gelten nun auch für die Eurobonds - auch sie sollten als Krönung erfolgreicher Integration ausgegeben werden. Die "&lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10"&gt;Euroböndchen&lt;/span&gt;" wären aber auch keine Lösung. Denn die stärksten Staaten Europas haben keine Probleme, an frisches Geld zu kommen. Deutschland würde lediglich ein bisschen mehr Zinsen zu ihren Gunsten zahlen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7201246148412515645?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7201246148412515645/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/euro-bondchen-sind-keine-losung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7201246148412515645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7201246148412515645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/euro-bondchen-sind-keine-losung.html' title='Euro-Böndchen sind keine Lösung'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2470497909973220541</id><published>2011-11-25T13:51:00.000+01:00</published><updated>2011-11-25T13:51:10.511+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><title type='text'>Freitagsfrage: Was bedeutet Black Friday?</title><content type='html'>Heute beginnt der Kaufrausch der Amerikaner. Am Tag nach Thanksgiving haben viele US-Bürger frei und die Kaufhäuser starten mit Rabatten oder besonderen Angeboten die Shoppingsaison für Weihnachten. Und was hat das alles mit der Börse zu tun, mögen Sie fragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Der "Black Friday", der schwarze Freitag, wird von den Börsenexperten als wichtiger Indikator für die konjunkturelle Verfassung der USA gewertet. Läuft das Geschäft an diesem Tag gut, spricht dies für die Kaufkraft der Verbraucher und damit für eine Besserung der wirtschaftlichen Lage.    Um die scheint es gar nicht so schlecht bestellt, meinen Experten wie Robert Halver von der Baaderbank. "Amerika scheint die Megakrise hinter sich gelassen zu haben", sagte der Proft gesten bei einer Präsentation in München. Wir dürfen daher gespannt sein, ob die Amerikaner daher heute ausgiebig shoppen gehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2470497909973220541?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2470497909973220541/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/freitagsfrage-was-bedeutet-black-friday.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2470497909973220541'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2470497909973220541'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/freitagsfrage-was-bedeutet-black-friday.html' title='Freitagsfrage: Was bedeutet Black Friday?'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-8162118984819386964</id><published>2011-11-24T16:18:00.002+01:00</published><updated>2011-11-24T16:34:21.531+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fonds'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Nachhaltige Geldanlage - kleine Pflanze mit zartem Wachstum</title><content type='html'>Trotz Finanzkrise und Banken-Bashing orientieren sich bislang erst wenige Verbraucher um: Nachhaltige Geldanlagen gewannen 2010 zwar erneut hinzu, aber noch immer ist der Markt offenbar vor allem etwas für Überzeugungstäter. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die gute Nachricht zuerst: Der Markt für nachhaltig orientierte Geldanlagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz legte 2010 erneut zu. Das Anlagevolumen im deutschsprachigen Raum steigt auf 94,5 Milliarden Euro. In Deutschland sind rund 57 Milliarden Euro an Nachhaltigkeitskriterien orientiert angelegt. Das Gros entfällt dabei auf Kunden- und Eigenanlagen von Nachhaltigkeitsbanken, nur etwa 15,9 Milliarden Euro auf Publikumsfdons, Mandate und sonstige Finanzprodukte wie Geschlosse Fonds. Nachhaltig orientierte Publikumsfonds machen demnach nur 4,8 Milliarden Euro an Volumen aus – das ist ein Minus von gut 18 Prozent. Dies geht aus dem „Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen“ hervor, den das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) veröffentlicht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachhaltig orientierte Geldanlage bleibt daher trotz des Wachstums noch immer ein kleiner Nischenmarkt. Zum Vergleich kann man sich die Daten des deutschen Fondsverbands BVI ansehen: Per Ende des dritten Quartals 2011 betrug das Anlagevolumen in Publikumsfonds deutscher Provenienz laut dem Fondsverband BVI gut 643 Milliarden Euro. Hinzu kamen noch rund 820 Milliarden Euro, die in Spezialfonds angelegt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursachen für die immer noch geringe Bedeutung dürften vielschichtig sein – auch die Verbraucher dürfen sich an ihre eigene Nase fassen, denn ein massenhafter Wechsel weg von „strahlenden“ Bank hin zu Nachhaltigkeitsinstituten hat hierzulande bisher nicht stattgefunden. Gut und gerne 200.000 bis 210.000 Kunden dürften die privaten Nachhaltigkeitsinstitute hierzulande bislang erst haben. Und noch ein Grund dürfte zumindest bei Fonds auch in der Performance liegen, die sich ja auch in den Jahreszahlen negativ ausgewirkt hat. Von 294 in Deutschland zugelassen Fonds, die in der &lt;a href="http://www.nachhaltiges-investment.org/"&gt;Datenbank des Sustainable Business Instituts&lt;/a&gt; in Oestrich-Winkel gelistet sind, gelingt es ganzen zehn, in diesem – zugegebenermaßen nicht einfachen –  Jahr keine Verluste oder ein Plus zu erzielen und gleichzeitig auf fünf Jahre immerhin 20% zugelegt zu haben. Senkt man die Fünf-Jahres-Performance auf nur zehn Prozent und mehr, sind es immerhin 19 Fonds. Nimmt man dann aber das Ausschlusskriterium „Atomkraft“ hinzu, dann schafft nur noch ein einziger Fonds die Hürden, der SEB Oeko Rent. So richtig überzeugend ist das nicht, wie ich finde. Aber vielleicht messe ich der Performance auch einfach noch zu sehr Gewicht zu.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-8162118984819386964?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/8162118984819386964/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/nachhaltige-geldanlage-kleine-pflanze.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8162118984819386964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8162118984819386964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/nachhaltige-geldanlage-kleine-pflanze.html' title='Nachhaltige Geldanlage - kleine Pflanze mit zartem Wachstum'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-8668083502676642864</id><published>2011-11-23T08:01:00.000+01:00</published><updated>2011-11-23T08:01:08.200+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Investoren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><title type='text'>Und wer finanziert künftig die Staatsschulden?</title><content type='html'>Dezent kann man die Warnung von Andreas Schmitz, dem Präsident des deutschen Bankenverbands, nicht gerade nennen. Er wies darauf hin, dass die Geldinstitute künftig keine Staatsanleihen mehr kaufen und so den sparunwilligen Regierungen den Kredithahn zudrehen könnten. Klar - die Banken wollen mit dieser Drohung zeigen, dass die Politik gut daran täte, der Finanzbranche nicht zu viel zuzumuten. Das  könnte sonst ein Schuss ins eigene Bein werden.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Käuferstreik der Banken bei Staatsanleihen ist das, was Euroland zurzeit am wenigste brauchen kann. Zumal nicht nur den Geldinstituten, sondern auch den anderen großen Finanzierern der staatlichen Schuldentürme die Lust an Bonds vergangen ist, also Versicherern, Pensionsfonds und asiatischen Staatsfonds. Wenn aus der einst sichersten Anlageklasse Staatsanleihe die unsicherste wird, kann das nicht verwundern. Das zeigt sich gerade jetzt in schmerzhafter Deutlichkeit: Der mit viel Tamtam auf eine Billion Euro gehebelte Euro-Rettungsschirm EFSF findet anscheinend wenig bis gar keine potente Käufer für seine Bonds.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wäre es eminent wichtig, dass er bald eine Größenordnung erreicht, die signalisiert, dass Euroland die wachsende Zahl der Problemstaaten zur Not mit EFSF-Krediten durchfüttern kann, solange die Bondmärkte dicht sind. Wenn aber schon die als Wunderwaffe gepriesenen Rettungs-Bonds Ladenhüter sind, dann hätten es die nun von EU-Kommissionspräsident Barroso zum wiederholten Mal hervorgezauberten gemeinsamen Eurobonds erst recht schwer, Käufer zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei beiden Konstrukten wird der Fehler wiederholt, der beim Euro überdeutlich geworden ist: Anleger wollen, bevor sie viel Geld investieren, Klarheit über die Zusammensetzung und damit Sicherheit eines Produkts. Stattdessen bekommen sie von Euroland einen Mischmasch nach dem anderen angeboten, bei dem niemand mehr durchblickt, welche Zutaten überhaupt mit welchen Anteilen drin sind - und wer letztlich (wenn überhaupt) für was haftet. Die von der Politik von allen anderen Marktteilnehmern geforderte Transparenz sieht anders aus. Sie herzustellen wird in Euroland immer schwieriger, und damit schwindet die Chance, dass die Anleihenmärkte bald wieder die Hauptfinanziers der Staaten werden. Wenn nicht bald ein Wunder passiert, gibt es tatsächlich bald nur noch einen Ausweg, so ungeliebt er auch ist: den über unbegrenzte Anleihenkäufe der Europäischen Zentralbank, sprich über die Gelddruckmaschine.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-8668083502676642864?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/8668083502676642864/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/und-wer-finanziert-kunftig-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8668083502676642864'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8668083502676642864'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/und-wer-finanziert-kunftig-die.html' title='Und wer finanziert künftig die Staatsschulden?'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-6728196868648918977</id><published>2011-11-21T11:13:00.000+01:00</published><updated>2011-11-21T11:13:20.314+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Neues Risikomaß für Derivate</title><content type='html'>Die Börsenturbulenzen im Sommer haben vielen Zertifikateanlegern einen Strich durch die Renditerechnungen gemacht. Beispielsweise sind bei zahlreichen Bonuszertifikaten die Barrieren gerissen, weshalb die Anleger nun auf die erhofften Bonusrenditen verzichten müssen. Eine mathematische Kennzahl könnte Anlegern helfen, dieses Risiko schon vor dem Kauf oder in turbulenten Marktphasen besser einzuschätzen. Doch die Emittenten am deutschen Markt wollen sie nicht unbedingt.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;   In der Schweiz können Anleger sich seit März 2011 an der sogenannten Barrier Hit Probability (BHP) orientieren. Das Analysehaus Derivative Partners berechnet sie für Zertifikate und Hebelprodukte mit Barrieren und veröffentlicht sie kostenlos im Internet. Die BHP wird in Prozent angegeben und zeigt, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Sicherheitsschwelle eines Derivats gerissen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschen Derivatebranche ist die Kennzahl umstritten. Zum einen befürchten die Emittenten, dass die Anleger mit der Masse an Kennzahlen überfordert sein könnten. Denn sie werden bereits mit Kennzahlen wie dem Hebel, der erwarteten Rendite, dem Risikomaß Value-at-Risk sowie den Kennzahlen Alpha, Delta, Gamma, Vega und Rho konfrontiert.&amp;nbsp;Ganz ehrlich: Viele davon sind verwirrender als die BHP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen begründen die Emittenten ihre Skepsis damit, dass die BHP Anleger aufs Glatteis führen könnte. Denn sie verändert sich beständig - entsprechend der Volatilität und des Kursverlaufs des Basiswertes, auf den sich das Derivat bezieht. Anleger könnten sich in Sicherheit wähnen, Veränderungen nicht schnell genug mitbekommen und Anbieter möglicherweise verklagen, wenn es zu unerwarteten Barrierebrüchen kommt, so lautet die Sorge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber: Anleger wissen, dass sich die Märkte und damit das Risiko beständig verändern.   In der ganzen Diskussion um die BHP sollte man bedenken, dass Anleger die Wahrscheinlichkeit eines Barrierebruchs tendenziell unterschätzen. Gerade deshalb ist es wichtig, das Risiko zu zeigen. Daher sollten Emittenten und Internet-Portale für Anleger die Kennzahl BHP einführen. Dabei sollten sie darauf achten, dass die Informationen vergleichbar sind. Denn die BHP ist nur bedingt aussagekräftig, wenn jeder Emittent andere Kriterien zugrundelegt.   Daher wäre es wünschenswert, dass sich die Branche auf ein einheitliches Berechnungsverfahren einigt. Sinnvoll erscheint es, die Kennzahl - ebenso wie die Schweizer - in Prozent für die kommenden zehn Tage sowie bis zur Endfälligkeit zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle des englischen Begriffs "Barrier Hit Probability" oder der deutschen Variante "Barriereeintrittswahrscheinlichkeit" wäre "Risiko des Barrierebruchs" eine sinnvolle Übersetzung.   Es wird Zeit, dass die BHP auch in Deutschland Einzug hält. Die bislang ablehnende Haltung der Branche passt im Übrigen gar nicht zu dem Image, das sie sich selbst gern verpasst: besonders transparent zu sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-6728196868648918977?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/6728196868648918977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/neues-risikoma-fur-derivate.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6728196868648918977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6728196868648918977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/neues-risikoma-fur-derivate.html' title='Neues Risikomaß für Derivate'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5285456375576143999</id><published>2011-11-21T08:19:00.000+01:00</published><updated>2011-11-21T08:19:16.839+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Warren Buffett'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Warren Buffett hält von US-Technologieaktien...</title><content type='html'>... überraschend viel, zumindest von einigen. Insgesamt fast zehn Milliarden Dollar steckte er in den vergangenen Monaten in dem Computer-Riesen IBM. Und auch Chiphersteller Intel gehört nun ins Berkshire-Portfolio. Dabei hatte Buffett immer wieder klar gestellt, dass er niemals Geld in ein Unternehmen investieren würde, dass er nicht versteht. Und meist hinterhergeschickt, dass dies für die gesamte Tech-Branche gelte. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Kaum überraschend ist es wohl für alle Buffettkenner, dass er in den  vergangenen schwachen Aktienmonaten eine ganze Menge Aktien eingesammelt  hat.  Erstaunt kommentieren dagegen die meisten einige Positionen auf  der Liste der Neuzugänge. Und tatsächlich: Buffett, der während des New-Economy-Booms konsequent jedes Investment in Tech-Aktien gemieden hat, weil er deren Geschäftsdynamik nach eigener Aussage nicht verstehen konnte, kauft plötzlich IBM und Intel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher suchte Buffett ausschließlich Unternehmen die ein stabiles Geschäft vorweisen, dass er für prognosizierbar hällt. Weicht er nun davon ab? Hat sich Buffett's Ansatz verändert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich nicht, aber einige Technologiebranchen haben es. Denn die ehemaligen Newcomer-Industrien sind reif geworden, die Marktanteile werden stabiler, die Geschäftsmodelle ausgereifter. Buffetts Methodik ist es nun mal, Unternehmenswerte anhand von Gewinnprognosen zu ermitteln und offensichtlich hält er das nun bei den beiden Tech-Giganten für machbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buffett scheut vor allem die Bereiche, in denen der Markt von einem Tag auf den anderen durch&amp;nbsp; Innovationen auf den Kopf gestellt werden kann. Hintergrund ist, dass er sich nicht zutraut, die technische Seite einzuschätzen.  IBM und Intel arbeiten aber auch in anderen Bereichen. Sie haben Geschäftsmodelle entwickelt, die langfristige Erträge generieren. So verdient zum Beispiel IBM eine großen Anteil seiner Gewinne heute mit Dienstleistungen rund um Computersysteme für Unternehmen - der gute alte Servicesektor also. Und dass Buffett den gut versteht, hat er ja ausreichend bewiesen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5285456375576143999?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5285456375576143999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/warren-buffett-halt-von-us.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5285456375576143999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5285456375576143999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/warren-buffett-halt-von-us.html' title='Warren Buffett hält von US-Technologieaktien...'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2876751790320030988</id><published>2011-11-18T10:41:00.002+01:00</published><updated>2011-11-18T13:57:47.862+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuern'/><title type='text'>Freitagsfrage: Warum verlieren die Sparkassen ihren Heiligenschein?</title><content type='html'>Sie standen sozusagen kurz vor der Heiligsprechung, die deutschen Sparkassen. Nun aber wird vielen plötzlich klar: Auch sie sind Sünderlein. Allerdings haben sie das bisher hervorragend versteckt. Aber mit neuen Verlusten und der massenhaften Rating-Herabstufung "ihrer" Landesbanken geraten auch die Sparkassen in Bedrängnis.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
In Talkshows&amp;nbsp; und Politiker-Interviews zum Thema Finanzkrise sind die Sparkassen zusammen mit den Genossenschaftsinstituten immer die Guten. So mancher Talk-Gast hat gar dazu aufgerufen, die Bankverbindung bei den Bösen, den Privatbanken, aufzulösen und dafür ein Konto bei den Sparkassen zu eröffnen. Denn angeblich haben die "Kleinen" solide gewirtschaftet, nicht gezockt und deshalb auch den Steuerzahler nichts gekostet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens mit der Rating-Herabstufung der meisten deutschen Landesbanken durch Moody`s,&amp;nbsp; den neuerlichen Verlusten von LBBW und BayernLB und den gescheiterten Verkaufsverhandlungen für Teile der WestLB formiert sich Widerstand gegen das lieb gewordene Klischee. Denn es zeigt sich immer stärker - die meisten Sparkassen haben zwar mangels Größe auf der Weltbühne der Finanzmarktdramen nur am Rande mitgespielt, dafür aber haben es ihre Spitzeninstitute, die Landesbanken, ziemlich toll getrieben und horrende Verluste eingefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landesbanken gehören in der Regel teilweise den jeweiligen Ländern und zum Teil den Sparkassen. Allerdings - und das monieren zunehmend Experten wie der Bund der Steuerzahler - haben es die Sparkassen trefflich verstanden, die Lasten auf den Staat abzuwälzen und selbst vergleichsweise glimpflich davonzukommen. Beispielsweise hat der Freistaat Bayern nach dem BayernLB-Desaster die Mehrheit der Sparkassen-Anteile übernommen - aber dafür musste er die Verluste fast allein tragen. Insider behaupten unwidersprochen, dass viele kleine Sparkassen in ihrem Bestand gefährdet gewesen wären, wenn der damalige Finanzminister und künftige Sparkassenpräsident (!) Fahrenschon diesen sparkassenfreundlichen Deal nicht durchgezogen hätte. Dafür sitzen jetzt die Steuerzahler auf Milliardenverlusten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches ist in NRW mit der WestLB passiert. Die Sparkassen mussten zwar bluten, aber sie werden wohl nur einen Bruchteil der Lasten tragen müssen, die - nach dem gescheiterten Verkauf von WestLB-Teilen an HSBC Trinkaus - angeblich zweistellige Milliardenbeträge erreichen werden. Und das, obwohl ihnen die WestLB zu 50 Prozent gehört. Die Folgen des Verkaufsdesasters muss fast allein das Land bezahlen, das ohnehin finanziell arg klamm ist. Auch bei den Politikern regt sich deshalb allmählich Widerstand gegen die bewunderungswürdige Fähigkeit der Sparkassen, das Unschuldslamm zu spielen und andere für sich zahlen zu lassen - sozusagen als Opfergaben an Fast-Heilige.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2876751790320030988?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2876751790320030988/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/freitagsfrage-warum-verlieren-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2876751790320030988'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2876751790320030988'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/freitagsfrage-warum-verlieren-die.html' title='Freitagsfrage: Warum verlieren die Sparkassen ihren Heiligenschein?'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-4556146548938011668</id><published>2011-11-17T10:09:00.001+01:00</published><updated>2011-11-17T10:13:59.406+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Investoren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Die volatilsten DAX-Aktien</title><content type='html'>Im roten Bereich liegt derzeit das Nervositäts-Barometer der deutschen Aktien, der VDAX. Er misst die implizite Volatilität und zeigt daher, wie nervös die Marktteilnehmer sind. Der langfristige Durchschnittswert für den DAX liegt bei rund 20 Prozentpunkten, aktuell liegt die Vola, wie sie kurz genannt wird, bei knapp dem doppelten Wert.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Der VDAX-New notiert bei rund 38 Prozent. Und für einzelne Aktien ist sie noch weitaus höher.   Spitzenreiter im DAX ist mit rund 80 Prozent die Commerzbank-Aktie, dahinter rangierte zu Wochenbeginn mit rund 58 Prozent die Deutsche-Bank-Aktie. Gut 50 Prozent Schwankungsbreite in den kommenden drei Monaten billigt der Markt auch ThyssenKrupp und Heidelberg Cement zu. VW und BMW liegen nur leicht darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Anleger bedeutet eine hohe implizite Volatilität aber nicht nur ein erhöhtes Risiko. Professionelle Investoren sowie gut informierte Anleger fragen auf diesem Niveau verstärkt Discountzertifikate nach. Mit diesen profitieren sie von der hohen Volatilität, da hinter der Konstruktion quasi der Erwerb der Aktie sowie der Verkauf einer Kaufoption steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher die erwarteten Schwankungsbreiten für den Basiswert, desto höher die Optionsprämie, die indirekt an den Investor geht.  Denn er erhält einen Preisnachlass im Vergleich zum Aktienkurs. Je höher dieser ist, desto größer sind seine Gewinnchancen. Allerdings auch die Risiken.   Da die Volatilitäten jedoch langfristig immer wieder auf ihren Mittelwert zurückfallen, kaufen risikobereite Investoren jetzt Discountzertifikate und profitieren so von hohen Renditechancen. Die gefragtesten Basiswerte sind DAX und Euro Stoxx 50, auf die das Gros der Umsätze entfällt. Bei den Einzelaktien sind die Lieblinge Deutsche Bank, Allianz, VW, BMW und Siemens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-4556146548938011668?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/4556146548938011668/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/die-volatilsten-dax-aktien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/4556146548938011668'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/4556146548938011668'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/die-volatilsten-dax-aktien.html' title='Die volatilsten DAX-Aktien'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2626547049295663649</id><published>2011-11-16T16:06:00.000+01:00</published><updated>2011-11-16T16:06:27.851+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><title type='text'>Faxspam - Ärgerlicher Aktienmüll</title><content type='html'>Man muss schon ziemlich naiv sein, wenn man auf diese Masche hereinfällt. Aber offenbar tun es doch noch viele Leute, denn sonst müsste die Finanzaufsicht Bafin nicht immer wieder davor warnen, dass zweifelhafte Aktien per unerwünschtem Faxspam gepusht werden.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell warnt die Behörde davor, dass Aktien der BAS Logistics Plc. (ISIN: GB00B3NJDQ12) mittels Spam-Faxen massiv zum Kauf empfohlen werden. Die Kaufempfehlung erfolgt dabei unter Hinweis auf eine unmittelbar bevorstehende "Kursexplosion", da die Logistik-Branche einen Boom wie noch nie erlebe. Von "Mega-Gewinn-Chance" ", Strong Buy" und  "200 % Gewinn-Potential" ist in dem Fax des angeblichen "Swiss Money Report" zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BaFin jedenfalls hat Anhaltspunkte dafür, dass im Rahmen der Kaufempfehlungen unrichtige oder irreführende Angaben gemacht werden und bestehende Interessenskonflikte pflichtwidrig verschwiegen werden. Sie hat hinsichtlich des betroffenen Wertes eine Untersuchung wegen des Verdachts der Marktmanipulation eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das Werbefax genau liest, der findet ganz unten den "Hinweis auf den bestehenden Interessenkonflikt: Hiermit weisen wir bei dieser Kaufempfehlung darauf hin, dass es es einen Interessenkonflikt gibt und dass wir die empfohlene Aktie auch besitzen und derzeit kaufen bzw. verkaufen werden." Das riecht aber ziemlich nach altbekannten Abzockmethoden wie Scalping.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finanzaufsicht jedenfalls rät allen Anlegern, vor Erwerb von Aktien dieser Gesellschaft sehr genau zu prüfen, wie seriös die gemachten Angaben sind, und sich über die betroffenen Gesellschaften auch aus anderen Quellen zu informieren. Ebenso sollten Anleger darauf achten, die BAS Logistics Plc. nicht mit anderen Unternehmen gleichen oder ähnlichen Namens zu verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, wer in Ausübung seines Berufs Finanzanalysen veröffentlicht und weiterleitet, hat diese Tätigkeit der BaFin anzuzeigen; Journalisten sind aber zum Beispiel davon ausgenommen.  Inzwischen veröffentlicht die Behörde auf ihrer &lt;a href="http://www.bafin.de/cln_117/nn_722758/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Unternehmen/AllgemeinePflichten/Finanzanalysen/ersteller__finanzanalysen__nicht__erreichbar.html"&gt;Website&lt;/a&gt; die Namen der Unternehmen, die dieser Pflicht nicht nachkommen und die von der Bafin zuvor nicht erreicht werden konnten, um Auskunft über ihre Tätigkeit zu erlangen  - darunter findet sich auch der "Swiss Money Report".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2626547049295663649?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2626547049295663649/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/faxspam-argerlicher-aktienmull.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2626547049295663649'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2626547049295663649'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/faxspam-argerlicher-aktienmull.html' title='Faxspam - Ärgerlicher Aktienmüll'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2227007828967224564</id><published>2011-11-15T10:40:00.000+01:00</published><updated>2011-11-15T10:40:01.180+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Sieben Punkte für die Rettung der Welt</title><content type='html'>Man müsste, man sollte, man könnte – kaum ein Wirtschaftsexperte, der nicht in jüngster Zeit Forderungen aufgestellt hat, um die Welt vor weiteren Finanzkrisen zu bewahren. Nun hat Wirtschaftsminister Philipp Rösler in einem Brief an Finanzminister Wolfgang Schäuble aus den umherschwirrenden Vorschlägen ein Gesamtkonzept gebastelt, das sich gar nicht schlecht anhört.  Vielleicht hat es sogar die Chance, in etwa so umgesetzt zu werden. Denn die Stimme der Bundesregierung ist in puncto Finanzmarktregulierung&amp;nbsp; recht gewichtig geworden.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit sieben Punkten will Rösler dafür sorgen, dass "die Allgemeinheit nicht noch einmal für die Verluste aus fehlgeschlagenen Finanzgeschäften" einstehen muss. Dazu zählen so sinnvolle Vorschläge wie die Beaufsichtigung des automatisierten Computerhandels, ein verstärkter Wettbewerb der Ratingagenturen, die Verlagerung des Derivatehandels auf regulierte Plattformen und die Schließung von Regelungslücken für Hedgefonds und andere Schattenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Fenster gelehnt hat sich Rösler besonders bei den geplanten neuen Banken-Kapitalvorschriften (Basel III). Hier fordert er etwas, das bislang von Politikern gern ausgeblendet wird: Dass Finanzinstitute künftig auch Staatsanleihen mit Eigenkapital unterlegen müssten. Bisher ist das ja nicht der Fall - weshalb es für alle Großanleger lukrativ war, in Staatspapieren zu investieren. Dass wegen dieses Persilscheins die Risikobetrachtung zu kurz kam und die Staatsschuldenblase immer weiter aufgepumpt wurde, haben wir inzwischen ja schmerzhaft erfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht nur anrüchig, wenn die Staaten, die Basel III konzipieren, egoistisch dafür sorgen, dass sie am billigsten an Geld kommen. Schlimmer ist, dass dadurch eine Fehlleitung von Kapital in Gang gesetzt wird, die fatal für die Finanzmärkte und auch für die privaten Anleger werden kann. Wenn es für Banken und Großanleger wie Versicherungen viel, viel lukrativer ist, Staatsanleihen zu kaufen als Unternehmensbonds mit besserer Bonität oder gar Immobilien oder Aktien, dann läuft etwas gewaltig schief – wie auch an den Renditen der Lebensversicherungsverträge abzulesen ist. Und das sollte man, wie Rösler fordert, beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wäre es gefährlich, die Klassifizierung von Staatsanleihen als Risikopapiere sofort einzuführen. Die dafür nötigen Umschichtungen würden die Kapitalmärkte und die Bankbilanzen nochmals durcheinander wirbeln. Ein Stufenplan wäre sicherlich besser. Aber angegangen werden muss das Problem. Zusammen mit den anderen sechs Punkten könnte es die Stabilität und die Effizienz der Finanzmärkte grundlegend verbessern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2227007828967224564?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2227007828967224564/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/sieben-punkte-fur-die-rettung-der-welt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2227007828967224564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2227007828967224564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/sieben-punkte-fur-die-rettung-der-welt.html' title='Sieben Punkte für die Rettung der Welt'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-6055302863569971301</id><published>2011-11-14T09:26:00.000+01:00</published><updated>2011-11-14T09:26:07.071+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><title type='text'>Jetzt übernehmen die Fachleute</title><content type='html'>Erst Griechenland, dann Italien. Die Finanzkrise zwingt die Länder zu dem, was die politische Gemeinschaft der Eurozone nie geschafft hat: Wirtschaftlich kompetentes Regieren durchzusetzen. Mit dem Ex-EU-Kommissar Mario Monti übernimmt ein Mann den Posten des Ministerpräsidenten Italiens, dem eine Menge Wissen in Sachen wirtschaftliches Krisenmanagement zugetraut wird. Auch Ex-EZB-Präsident Loukas Papademos, der die neue griechische Regierung leiten wird, ist ein ausgewiesener Fachmann.  Das ist gut für den Euro und die Gemeinschaft. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Denn ein Weiter-So wie es die Vorgängerregierungen unter Silvio Berlusconi und Giorgos Papandreou lange praktiziert haben, funktioniert nicht. Nicht für die betroffenen Länder und auch nicht für die Euro-Gemeinschaft. Und der Wechsel mag spät kommen, vermutlich aber nicht zu spät. Die anderen Euro-Staaten werden einen Neuanfang unterstützen und viel Geld und Energie in jeden ernsthaften Versuch investieren, die Volkwirtschaften Italiens und Griechenlands wieder auf Kurs zu bringen. Gut möglich also, dass wir derzeit den Anfang des Happy Ends eines Thrillers namens Euro-Krise beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker mögen beklagen, dass die Finanzmärkte nun sogar Regierungen stürzen. Oder auch, dass das Diktat der Wirtschaft das politische Geschehen nun endgültig dominiert. Und im Prinzip bin auch ich der Meinung, dass Völker und nicht Finanzmärkte Regierungen einsetzen und stürzen sollten. Doch es gilt auch: Wer die Wirtschaft seines Landes ruiniert, schadet allen. Ich zumindest weine den alten Regierungen Griechenland uns Italiens keine Tränen nach. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-6055302863569971301?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/6055302863569971301/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/jetzt-ubernehmen-die-fachleute.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6055302863569971301'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6055302863569971301'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/jetzt-ubernehmen-die-fachleute.html' title='Jetzt übernehmen die Fachleute'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-6794114415400616752</id><published>2011-11-11T07:23:00.001+01:00</published><updated>2011-11-11T07:23:00.112+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><title type='text'>Freitagsfrage: Droht die nächst Finanzkrise aus China?</title><content type='html'>Schon die Finanzkrise 2009 - soviel steht fest - wäre wesentlich schlimmer ausgefallen, hätten nicht die Emerging Markets das weltweite Wachstum gestützt. Allen voran die Nachfrage aus China. Dort werden Überschüsse im Außenhandel erwirtschaftet, und auch die Verschuldung scheint sich im Rahmen zu halten. Europa hofft gar auf eine Finanzspritze aus Fernost, um die Probleme mit seinen Schuldenstaaten zu lösen. Doch China ist bei weitem finanziell nicht so solide aufgestellt wie es die offiziellen Statistiken ausweisen.  &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Das Problem hat einen Namen: Schattenbanken. Seit einiger Zeit bemühen sich Offizielle, die Kreditvergabe zu drosseln und die Geldpolitik im Reich der Mitte eher restriktiv zu gestalten. Die offiziellen Banken stützen diese Politik auch. Doch es gibt einen lebhaften privaten Geldverleih, der inzwischen eine enorme Dimension erreicht hat. Weltweit schätzen Experten den Jahrenumsatz dieses Bereiches auf 60 Billionen US-Dollar. In China sollen zwischen 10 und zwanzig Prozent aller Kredite aus dem grauen Bankenmarkt kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist an sich schon bedenklich – denn dieser Sektor entzieht sich jeder Kontrolle und geldpolitischen Einflussnahme. Doch das Ganze könnte sich zu einem regelrechten Pulverfass entwickeln. Denn viele der Kreditnehmer waren Unternehmer. Die haben ihre Gelder von Schattenbanken aber nicht für den Auf- oder Ausbau ihrer Unternehmen, sondern für Wertpapier- und Immobilienspekulationen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder werden jetzt Fabriken einfach verlassen, weil die Eigentümer ihre Kredite an die privaten Verleiher nicht bedienen können.  Die G20 haben das Problem bei ihrem jüngsten Treffen in Nizza angesprochen und wollen für mehr Regulierungen im Bankenwesen sorgen. Bleibt zu hoffen, das diese Initiative trotz Eurokrise erstens genug Aufmerksamkeit bekommt und zweitens auch mit wirklich wirkungsvollen Maßnahmen verfolgt wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-6794114415400616752?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/6794114415400616752/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/freitagsfrage-droht-die-nachst.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6794114415400616752'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6794114415400616752'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/freitagsfrage-droht-die-nachst.html' title='Freitagsfrage: Droht die nächst Finanzkrise aus China?'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-3840103098496809744</id><published>2011-11-10T10:24:00.000+01:00</published><updated>2011-11-10T10:24:44.181+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ETF'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Abgeltungsteuer'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Steuertipps für Xetra-Gold am Rande der Edelmetallmesse in München</title><content type='html'>Strahlender Sonnenschein, knapp 20 Grad, doch das scheint wahre Goldfans nicht zu interessieren. Der Ansturm beim Edelmetallkongress in München am vergangenen Wochenende war riesig, wie sich schon draußen auf dem Parkplatz abzeichnete. Beim Podium am Eingang waren selbst gute Stehplätze Mangelware und bei den Goldhändlern herrschte großer Andrang. Diskutiert wurde über viele Themen, wie die Staatsschuldenkrise oder die Konjunkturentwicklung, aber auch über Steuern, allen voran die Besteuerung von Xetra-Gold. Denn da gibt es Neues.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
Generell sind die Käufer von physischem Gold steuerlich im Vorteil: Halten sie ihre Barren oder Münzen länger als zwölf Monate, sind die Gewinne steuerfrei. Anders bei Xetra-Gold, in das inzwischen rund 2,2 Milliarden Euro (zirka 53 Tonnen Gold) investiert sind. Das Papier verbrieft einen Auslieferungsanspruch, weshalb mancher Investor argumentiert, dass es vergleichbar sei mit physischem Gold. Doch das Bundesfinanzministerium sieht das anders und hatte 2009 in einem Erlass klargestellt, dass Kursgewinne unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig sind. Daher behalten die Banken beim Verkauf automatisch Kapitalertragssteuer ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lohnenswert dürfte es aber dennoch sein, die einbehaltene Kapitalertragssteuer mit der Steuererklärung zurückfordern und gegebenenfalls beim Finanzamt Einspruch einzulegen. In mehreren Fällen sollen die Finanzämter die Steuer bereits zurückerstattet und teilweise Anlegern bescheinigt haben, dass diese Regelung auch für künftige Fälle gelte. Mehr Informationen gibt es direkt bei der  &lt;a href="http://deutsche-boerse.com/dbag/dispatch/de/listcontent/gdb_navigation/trading/20_tradable_instruments/400_etcs/Content_Files/Xetra-Gold/tm_sp_xetra_gold_intro.htm"&gt;Emittentin Deutsche Börse Commodities&lt;/a&gt; . Betroffene Anleger wenden sich am besten per E-Mail an &lt;a href="mailto:xetra-gold@deutsche-boerse.com"&gt;xetra-gold[at]deutsche-boerse.com &lt;/a&gt;.&lt;a href="mailto:xetra-gold@deutsche-boerse.com"&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-3840103098496809744?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/3840103098496809744/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/steuertipps-fur-xetra-gold-am-rande-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3840103098496809744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3840103098496809744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/steuertipps-fur-xetra-gold-am-rande-der.html' title='Steuertipps für Xetra-Gold am Rande der Edelmetallmesse in München'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7799523589182968482</id><published>2011-11-09T23:34:00.000+01:00</published><updated>2011-11-09T23:34:34.330+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Produktinformationsblätter – Lästige Pflicht ohne großen Nutzen?</title><content type='html'>Seit Juli sind sie zwar Pflicht, doch bislang nutzen die Produktinformationsblätter (PIB) den Verbrauchern offenbar wenig. Das beklagen nicht etwa nur Verbraucherschützer, sondern inzwischen auch die Finanzaufsicht Bafin, die etliche Infoblätter unter die Lupe genommen hat. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;  Zu kompliziert geschrieben, zu wenig konkret gerade bei den Kosten – das sind die Hauptkritikpunkte der Bafin. „Die Überprüfung der Informationsblätter ergab, dass sie nur eingeschränkt vergleichbar sind“, sagte Bafin-Abteilungsleiter Günter Birnbaum der Zeitung „Die Welt“ – und droht den Banken nun damit, konkretere Vorgaben für die Inhalte der PIB zu machen. Die von der Bafin aufgezeigten Probleme mit den PIBs seien „nicht akzeptabel“, hieß es postwendend aus dem Bundesverbraucherschutzministerium. Es könnte nun mit dem Finanzministerium genauere Anforderungen per Rechtsverordnung festlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert im übrigen schon seit langem einen einheitlichen Standard und sehr konkrete Vorgaben für die PIBs, da sonst die Vergleichbarkeit von Produkten für Kunden nicht möglich sei. Die Analyse der Bafin ist nun Wind auf ihre Mühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktinformationsblätter sind „Beipackzettel“ zu Wertpapieren, die im Rahmen einer Anlageberatung von Banken und Finanzdienstleistern empfohlen werden. Sie dürfen maximal zwei bis drei Seiten lang sein und sollen in aller Kürze einen Überblick über die wichtigsten Details und Eigenschaften eines Anlageprodukts bieten – bei komplexen Produkten gewiss kein leichtes Unterfangen. Dazu zählen insbesondere Informationen über die Risiken der empfohlenen Geldanlage, die Renditenchancen und – ganz wichtig – die Kosten des Produkts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktinfoblätter gelten nur für Wertpapiere, also zum Beispiel Aktien, Zertifikate und Anleihen. Für andere Anlageprodukte, die nicht Wertpapiere sind, also zum Beispiel Tagesgeldkonten oder Banksparpläne, müssen keine Infoblätter erstellt werden.&amp;nbsp;Auch für so komplexe und riskanten Anlagen wie etwa Geschlossenen Fonds muss derzeit – noch – kein Infoblatt erstellt werden. Das wird sich aber ändern durch die Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts. Künftig werden auch für sie ebenfalls Informationsblätter Pflicht. Die Beipackzettel müssen rechtzeitig vor Abschluss des Geschäfts zur Verfügung gestellt werden – etwa, indem der Bankberater seinem Kunden das Papier in die Hand drückt oder indem er ihn auf eine Fundstelle im Internet verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Von Anfang an war es umstritten, ob Verbraucher wirklich von den Beipackzetteln profitieren. Sie müssen bei Anlageberatungsgesprächen zum Einsatz kommen – doch was, wenn der Berater das Anlagerisiko, das im PIB zwar korrekt dargestellt wird, mündlich aber stark verharmlost? Der Nachweis einer Falschberatung könnte für Verbraucher sogar schwieriger werden, die PIBs nützten daher eher den Banken als den Kunden, befürchten zum Beispiel Anlegeranwälte.   Gegen solche Fallstricke hilft nur – wie fast immer bei Geldanlagefragen – sich selbst schlau zu machen, zu vergleichen und sich nicht auf den Rat eines einzelnen Produktverkäufers zu verlassen. Dabei können die Beipackzettel helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollte man es so sehen: Eine Bank, die sich um verständliche Angaben in ihren Beipackzetteln bemüht, ist vermutlich kundenorientierter als eine Bank, die nur unverständlichen Finanz-Kauderwelsch veröffentlicht. So betrachtet haben die Beipackzettel vielleicht doch einen Kundennutzen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7799523589182968482?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7799523589182968482/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/produktinformationsblatter-lastige.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7799523589182968482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7799523589182968482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/produktinformationsblatter-lastige.html' title='Produktinformationsblätter – Lästige Pflicht ohne großen Nutzen?'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-246880572736574979</id><published>2011-11-08T11:36:00.001+01:00</published><updated>2011-11-09T08:40:53.205+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Warren Buffett'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Liebe Journalisten: Bitte genauer hinschauen!</title><content type='html'>Warren Buffetts Holding Berkshire Hathaway hat im dritten Quartal 2011 einen Gewinnrückgang gemeldet. 2,3 Milliarden Dollar erwirtschaftete das Unternehmen, 24 Prozent weniger als im Vorquartal. Und die Medien kommentieren nach bekanntem Schema: "Buffett muss Federn lassen", auch er sei nicht resistent gegen die Finanzkrise, in einigen Artikeln ist von "Fehlspekulationen" die Rede. Es ist erschreckend, wie unisono die angeblichen Aktienexperten aller Medien ihre Unwissenheit offenbaren.  &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Denn der Gewinnrückgang ist fast nur durch Puts entstanden, die Buffett schon vor Jahren geschrieben hat und immer noch hält. Ein gutes Geschäft für Berkshire, dessen Bewertung aber mit den Märkten schwankt. Denn die langlaufenden Puts sind nichts anderes als Versicherungspolicen auf einen Wirtschaftskollaps: Wenn die vier großen Weltindizes unter den Stand von 2007 fallen, gibt es für Berkshire eine Zahlungspflicht. Fallen Sie auf Null ist das maximale Risiko für das Unternehmen aus diesen Geschäften 37 Milliarden Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür hat Buffett 2007 fast fünf Milliarden Dollar an "Versicherungsprämien" eingestrichen, mit dem Geld konnte er seither arbeiten. Einziger Unterschied zu normalen Policen: Die Puts werden jedes Quartal nach festen Regeln zu Marktpreisen bewertet, bei Kursverlusten der Indizes entstehen daher Buchverluste, die Buffett natürlich offenlegt und die sich auf den Ertrag von Berkshire auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das operative Geschäft von Berkshire brummt dagegen – trotz Wirtschaft- und Finanzkrise legte der Gewinn der Tochtergesellschaften in dritten Quartal um 37 Prozent zu. Mich erschreckt weniger, dass Buffett in die Kritik der Kollegen gerät, das stecken er und Berkshire locker weg. Was ich aber bedenklich finde, ist wie schlecht recherchiert wird – die Sache mit den Puts ist absolut kein Geheimnis und seit 2007 überall nachzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor kurzem erschien ein Buch von Anya Schiffrin von der Columbia University, in der die Rolle der Finanzmedien in der Krise beleuchtet wird. Ihr Fazit: Die Medien tragen eine erhebliche Mitschuld an Eskalationen. Das ist nicht unbedingt die Schuld der Redakteure: Über die Jahre hinweg habe ich miterlebt, wie in den Redaktionen immer mehr Output von immer weniger Journalisten verlangt wird. Wer viele Seiten füllen muss, hat aber keine Zeit mehr für Recherche und abwägende Gedanken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-246880572736574979?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/246880572736574979/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/liebe-journalisten-bitte-genauer.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/246880572736574979'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/246880572736574979'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/liebe-journalisten-bitte-genauer.html' title='Liebe Journalisten: Bitte genauer hinschauen!'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-514394140799313061</id><published>2011-11-07T10:38:00.000+01:00</published><updated>2011-11-07T10:38:37.464+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><title type='text'>Alle Mütter künftiger Krisen müssen an die Kandare</title><content type='html'>Bis zum Jahr 2016 müssen wir noch warten, aber dann wird es nie wieder eine Bankenkrise geben. Versprochen. Denn bis dahin müssen die 29 systemrelevanten Banken so reichlich mit Kapital ausgestattet sein, dass ihre Pleite die Finanzmärkte nicht mehr in den Abgrund ziehen würde. Mit diesem Beschluss hat der G20-Gipfel die Krisenanfälligkeit dieser unserer Welt aber nur zum Teil beseitigt. Jetzt müssen auch noch die systemrelevanten Nationen, sozusagen die Mütter aller künftigen Krisen, an die Leine.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dummerweise haben die Politiker daran aber noch nicht gedacht - auch wenn die Überwachung von Italiens Haushalt durch EWU und IWF als erster zaghafter Schritt gewertet werden kann. Aber der reicht natürlich bei weitem nicht aus. Da müssen schon zusätzlich ähnlich klare Schulden-Regeln her, die weltweit gelten, wie bei den Banken. Nur müsste man den Staaten etwas mehr Zeit geben, sie zu erfüllen, sagen wir bis 2018. Oder seien wir großzügig - sogar bis 2020. Denn die Probleme der Länder sind noch viel, viel größer als die der Finanzinstitute - und ihre Konkurse würden die Welt noch viel stärker ins Chaos stürzen als Bankpleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb also frisch ans Werk liebe Politiker. Die Herkulesaufgabe der Regulierung systemrelevanter Staaten verlangt nämlich noch viel mehr Heldenmut als die Zähmung der so genannten SIFIs, der systemically important financial institutions. Denn da reichen 29 Auserwählte leider nicht. Wenn schon der Winzling Griechenland, nach IWF-Berechnungen 2010 nur die 32größte Volkswirtschaft der Erde, zu einem endlosen Drama wird und nur unter Aufbietung aller denkbaren Hilfen vielleicht irgendwann einmal gerettet werden&amp;nbsp; kann, dann sind die Gefahren, die von den Nummern 1 bis 31 ausgehen, selbstredend ungleich gößer - und sicherheitshalber sollten man auch noch die Ranglistenplätze 33 bis 50 an die Kandare nehmen. Da fallen beispielsweise Portugal und Irland darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich müssten die Vorgaben - wie bei den Banken - mit dem Gefährdungsgrad zunehmen. Die großen Vier, also die USA, China, Japan und Deutschland, sollten dann nicht mehr als 10 Prozent Schuldenquote aufweisen dürfen, die nächsten zehn höchstens 25 Prozent, die weiteren zehn 35 Prozent und so weiter. Selbst die Kleinlinge unter den 50 systemrelevanten Staaten, nennen wir sie SINs (für systemically important nations), sollten maximal die ursprüngliche Euroland-Schuldengrenze erreichen dürfen, also 60 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Hoffnungen, dass die Politiker meinen Vorschlag aufgreifen werden, sind aber leider äußerst gering. Dazu müssten sie schon gezwungen werden - beispielsweise wenn die Occupy Wall Street Bewegung ihre Schlagrichtung ändern und sie zur Occupy Government umfunktionieren würde. Oder wenn die Anleger einfach keine Staatsanleihen mehr kaufen, solange mein Vorschlag nicht zur Regel gemacht wird.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-514394140799313061?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/514394140799313061/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/alle-mutter-kunftiger-krisen-mussen-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/514394140799313061'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/514394140799313061'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/11/alle-mutter-kunftiger-krisen-mussen-die.html' title='Alle Mütter künftiger Krisen müssen an die Kandare'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-8615099170511848513</id><published>2011-10-29T08:00:00.003+02:00</published><updated>2011-10-29T22:42:34.392+02:00</updated><title type='text'>Die Finanzjournalisten müssen Halloween-Kürbisse schnitzen...</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;... und deshalb finden Sie unsere nächsten Blogbeiträge ab 7. November wieder hier an gewohnter Stelle.&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-1YOZmZUf0gQ/Tpx_ogvUmNI/AAAAAAAAAEg/C24x7uizb_U/s1600/IMG_0619.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://1.bp.blogspot.com/-1YOZmZUf0gQ/Tpx_ogvUmNI/AAAAAAAAAEg/C24x7uizb_U/s320/IMG_0619.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-8615099170511848513?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/8615099170511848513/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/die-finanzjournalisten-mussen-halloween.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8615099170511848513'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8615099170511848513'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/die-finanzjournalisten-mussen-halloween.html' title='Die Finanzjournalisten müssen Halloween-Kürbisse schnitzen...'/><author><name>finanzjournalisten.de</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14461989794249381919</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://1.bp.blogspot.com/_7a2xAFkfV08/TLbW0XC_pYI/AAAAAAAAAC0/pMELuI676VU/S220/4Team0387.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/-1YOZmZUf0gQ/Tpx_ogvUmNI/AAAAAAAAAEg/C24x7uizb_U/s72-c/IMG_0619.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5282893442127186128</id><published>2011-10-28T10:43:00.000+02:00</published><updated>2011-10-28T10:43:01.657+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuern'/><title type='text'>Freitagsfrage - Kennen Sie "TINA"?</title><content type='html'>Eine sympathische Tina hat vermutlich jeder in seinem Bekanntenkreis, aber TINA? TINA kann ich nicht mehr ertragen, sie hängt mir wirklich zum Hals heraus. Und immer mehr Bürgern in der EU geht es so, anders lassen sich die "Occupy..."-Demonstrationen nicht erklären. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die Abkürzung TINA steht für "There is no alternative" - und genau dieser Satz ist es, den wir speziell in der EU-Staatsschuldenkrise mehr als nur einmal um die Ohren gehauen bekommen haben. Keine Alternative zu den ersten Rettungsschirmen, dann keine Alternative zum eigentlich schon gigantischen Volumen den EFSF - und jetzt keine Alternative zum Hebel, der die "Feuerkraft", wie es so makaber heißt, des EFSF auf mehr als eine schwindelerregende Billion Euro heraufsetzen soll.&amp;nbsp;Zuletzt traf TINA die europäischen Banken, die in der Nacht vom vergangenen Mittwoch zum freiwilligen Schuldenschnitt für Griechenland von 50 Prozent, nun ja, gezwungen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, TINA ist ein Totschlagargument - daher ist es man damit gerne schnell bei der Hand, aber es ist gefährlich zugleich. Und es erzeugt Ärger, immer mehr Ärger bei den von den Beschlüssen der EU-Regierungschefs letztlich immer betroffenen EU-Steuerbürgern. Denn wir sind es, die letztendlich die Zeche dafür zahlen, dass die EU-Politiker viel zu lange dem Treiben von EU-Schuldenstaaten zugeschaut – oder, besser gesagt, gar nicht erst hingeschaut haben, es überhaupt zugelassen haben, dass ein nicht wettbewerbsfähiges Land wie Griechenland mit frisiertem Staatshaushalt in den Euro-Club überhaupt aufgenommen wird, um heute - TINA sei dank – unbedingt im Euro gehalten werden zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Politiker, jetzt erzähle ich Ihnen mal was von TINA: Wir Bürger haben es satt, dass die Gipfelpolitiker inzwischen mit Billionen-Beträgen um sich schmeißen und Entscheidungen treffen, von denen wir immer noch nicht wissen, ob sie wirklich die ersehnte Entspannung bringen werden. Dass immer erst alles so weit in die Grütze gehen muss, dass wir als Bürger vor atemberaubende, aber alternativlose Entscheidungen gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber TINA gilt jetzt endlich auch für die Politiker: Sie müssen es im nächsten halben Jahr schaffen, der Euro-Zone eine wirklich nachhaltig glaubwürdige Strategie zu verpassen, wie wir es alle gemeinsam schaffen können, die Staatsverschuldung dauerhaft abzubauen. Und dies, ohne dabei das wirtschaftliche Wachstum abzuwürgen - und das Ganze auch noch den Bürgern schmackhaft machen, die glauben, sparen müssten immer nur die anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle müssen umdenken, es ist eben nicht immer unbegrenzt Geld für alles da, mögen es doch unser Kinder dereinst bezahlen. Ich beneide Sie als Politiker nicht um diese Aufgabe, aber, sorry, es gibt keine Alternative.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5282893442127186128?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5282893442127186128/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/freitagsfrage-kennen-sie-tina.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5282893442127186128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5282893442127186128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/freitagsfrage-kennen-sie-tina.html' title='Freitagsfrage - Kennen Sie &quot;TINA&quot;?'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-428864834400391450</id><published>2011-10-27T18:58:00.006+02:00</published><updated>2011-10-28T09:25:59.190+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Frankfurt verbannt 174 Penny Stocks</title><content type='html'>Bis 15. November werden die Aktien noch gehandelt, dann ist Schluss: 174 Aktien fliegen in Frankfurt aus dem Handel, da die Unternehmen ihren Pflichten, Zahlen vorzulegen, nicht nachgekommen sind. Aktien dürfen im wenig regulierten Marktsegment „Open Market“ nämlich nur gehandelt werden, wenn der Nennwert mindestens zehn Cent beträgt und die Gesellschaft über ein Eigenkapital von mindestens 500.000 Euro verfügt, was von einem Wirtschaftsprüfer bestätigt sein muss. Damit soll Abzockern das Handwerk erschwert werden – ganz verhindert wird es aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Seit Jahren kritisieren Anlegerschützer den relativ leichten Zugang zur Börse für dubiose Gesellschaften. Um Kursmanipulationen einzudämmen, gelten seit Februar  daher die strengeren Vorschriften. 570 Unternehmen hat die Deutsche Börse aufgefordert, Nachweise zu erbringen. 174 davon sind dieser Aufforderung nicht nachgekommen und werden daher nicht mehr weiter notiert. Eine Liste der betroffenen Gesellschaften finden Sie&lt;a href="http://deutsche-boerse.com/INTERNET/IP/ip_beka.nsf/%28KIR+Bekanntmachungen+Datum%29/212D7D385661EEF4C125792600429EFE/$FILE/Einstellung_Aktien_FV_20111011.pdf?OpenElement"&gt; hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da kurzfristig noch Firmen Unterlagen nachreichen, kann es sein, dass die eine oder andere Notiz doch noch aufrecht erhalten wird. Das dürften aber nur wenige Unternehmen sein.   Die meisten betroffenen Firmen stammen aus der Schweiz, Deutschland und Großbritannien. Einige stehen im Verdacht, gezielt Kurse manipuliert zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Börse mit dem Delisting aber alle zweifelhaften Firmen erwischt hat, darf bezweifelt werden. Denn auch die strengeren Vorschriften dürften relativ einfach zu erfüllen sein. Und wenn die Aktien nicht in Frankfurt notiert werden, könnten sie an einer anderen Börse Unterschlupf finden. Gerüchten zufolge, soll das eine oder andere Unternehmen bereits auf der Suche nach einem anderen Börsenplatz in Deutschland sein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-428864834400391450?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/428864834400391450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/frankfurt-verbannt-174-penny-stocks.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/428864834400391450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/428864834400391450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/frankfurt-verbannt-174-penny-stocks.html' title='Frankfurt verbannt 174 Penny Stocks'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5718131058400892955</id><published>2011-10-26T09:16:00.000+02:00</published><updated>2011-10-26T09:16:05.169+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><title type='text'>Die Wirtschaft schwächt sich ab - na und?</title><content type='html'>Erst das Herbstgutachten, dann gibt es sogar die Bundesregierung zu: Die  Konjunktur in Deutschland schwächt sich ab. Und zwar deutlich. Droht  uns nach dem Euro-Krisen-Abschwung nun also auch noch ein zyklischer Abschwung an  den Börsen?  &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die Zeichen sind deutlich: Alle wichtigen deutschen Konjunkturindikatoren deuten derzeit nach unten. Ob ifo-Geschäftslima oder Einkaufsmanagerindex - die Boomjahre besonders für die deutsche Industrie scheinen vorüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist wenig verwunderlich: Weltwirtschafts-Zupferd China meldete zuletzt niedrigeres Wachstum, die USA kommen nicht so recht aus der Bredouille und auch im krisengeschüttelten Europa bleiben Nachfrageimpulse aus. Kein Wunder, dass die Exportnation Deutschland da mit weniger Wachstum rechnen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlagzeilen wie "das ifo- Geschäftsklima ist so schwach wie seit Frühjahr 2010 nicht mehr" verleihen der Sache aber mehr Dramatik als nötig. Denn erstens war das Frühjahr 2010 keine schwache Wirtschaftsphase. Und zweites ist ein zyklischer Abschwung nach dem vergangenen Boom absolut normal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und außerdem ist noch lange nicht ausgemacht, dass er wirklich kräftig ausfällt. In China zum Beispiel entwickelte sich der jüngste Einkaufmanagerindex schon wieder ganz ansehnlich.  Die Börsen kämen mit einem solchen moderaten Abschwung prächtig zurecht, wenn, ja wenn die europäischen Politiker endlich ein griffiges Konzept für die Eurokrise zustandebringen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preise für Aktien sind nämlich immer noch auf einem Niveau, das eine richtig große Finanzkrise zumindest für wahrscheinlich hält. Bleibt sie aus, ist Luft nach oben - auch bei einem ruhigeren Konjunkturverlauf. Und der hat ja bekanntermaßen auch gute Seiten: Zum Beispiel für das Thema Inflation.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5718131058400892955?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5718131058400892955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/die-wirtschaft-schwacht-sich-ab-na-und.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5718131058400892955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5718131058400892955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/die-wirtschaft-schwacht-sich-ab-na-und.html' title='Die Wirtschaft schwächt sich ab - na und?'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-793861032789038062</id><published>2011-10-25T10:01:00.002+02:00</published><updated>2011-10-25T10:23:18.056+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><title type='text'>Verbietet Börsenberichte!</title><content type='html'>Das ist doch mal eine prima Forderung, die Linke-Chefin Gesine Lötzsch in ihrer Parteitagsrede am Wochenende vorgebracht hat: Börsenberichte im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gehören verboten. Vor allem das vorabendliche "Börse im Ersten" ist ihr ein Dorn im Auge. Gott sei Dank hat sie einen interessanten Ersatzvorschlag.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Nein, die Forderung von Frau Lötzsch hängt keineswegs damit zusammen, dass sie "Börse im Ersten" für zu seicht halten würde - es sind die weniger als fünf Prozent Aktionäre in der deutschen Bevölkerung, die so eine Sendung in ihren Augen überflüssig machen.Wo sie recht hat, hat sie recht: Akteinanleger sind nun einmal eine Minderheit. Und gierig wie Banken noch dazu. Deshalb sollte man die kostbare, weil so furchtbar teure Sendezeit der Öffentlich-Rechtlichen lieber mit etwas füllen, das mehr Menschen interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorschlag der Linken-Bossin dazu ist wirklich erwägenswert. Sie möchte, dass statt über Aktien in ARD und ZDF lieber über Genossenschaften berichtet wird. Ich stelle mir das ungeheuer spannend vor, wenn die Wuchsgeschwindigkeit von Weizen in der Landwirtschaftlichen Genossenschaft Großhausen oder die von 0,75 auf 0,85 Prozent erhöhten Sparzinsen der Raiffeisenbank Kleindorf ins richtige Licht gesetzt werden. Das wird die Einschaltquoten gewiss auf Musikantenstadel-Niveau hieven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um noch mehr Vielfalt in die ehemalige Börsenberichtsszene zu bringen, könnte man dann im Spätprogramm noch die aktuelle Preisentwicklung bei Haschisch, Heroin, Kokain und anderen Drogen schildern und den verunsicherten Konsumenten Tipps geben, wo der Stoff zurzeit am reinsten und günstigsten erhältlich ist. Das wäre wirklich volksnah und würde voll in den - später etwas abgemilderten Parteitagsbeschluss der Linken passen, Drogen in Deutschland langfristig zu liberalisieren. Wobei mir das Wort liberalisieren überhaupt nicht gefällt. Schließlich ist das ein Kapitalistenbegriff. Und den Kapitalismus wollen wir Linken schließlich beerdigen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-793861032789038062?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/793861032789038062/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/verbietet-borsenberichte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/793861032789038062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/793861032789038062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/verbietet-borsenberichte.html' title='Verbietet Börsenberichte!'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7768453354896745290</id><published>2011-10-24T14:44:00.000+02:00</published><updated>2011-10-24T14:44:12.817+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Investoren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Verstecken die Versicherer das Geld jetzt unter der Matratze?</title><content type='html'>Müssen die Versicherungen das Geld ihrer Kunden bald unter der Matratze anlegen, weil ihnen sonst keine Möglichkeit mehr bleibt? Angesichts der Sorge der Finanzaufsicht BaFin vor einer Krisen-Ansteckung der Assekuranz durch das hohe Gewicht ihrer Bankanlagen ist das eine fast schon logische Schlussfolgerung.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 7. November sollen die großen Versicherer alle Kapitalanlagen bei Banken melden - ein Zeichen dafür, dass die BaFin diese Investments keineswegs mehr als absolut sicher ansieht. Immerhin haben die Lebensversicherungen, um die es vor allem geht, 55 bis 60 Prozent aller Kundengelder in Bankpapieren unterschiedlicher Ausprägung angelegt. Vor allem Beteiligungen an Banken sind der Aufsicht offensichtlich ein Dorn im Auge - sie müssen nach der Solvency II-Richtlinie ohnehin mit nicht weniger als 100 Prozent Eigenkapital unterlegt werden. Für Staatsanleihen dagegen gilt das Prinzip, dass dafür 0,0 Prozent Eigenmittel eingesetzt werden müssen. Auch wenn es spanische oder italienische sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem will die BaFin jetzt von den Versicherern auch noch wissen, wie viele deutsche und ausländische Staatsanleihen sie besitzen. Auch hier also die große Angst, dass der hohe Anteil an Südeuropa-Bonds der Assekuranz erhebliche Probleme bereiten könnte. Die beiden Anlagegruppen Bankpapiere und Staatsanleihen machen aber immerhin gut 80 Prozent aller Kapitalanlagen der Versicherer aus, mit denen die Leistungen für die Kunden verdient werden. Hinzu kommen noch Immobilien, die in den letzten Jahren auch nicht gerade geglänzt haben, Alternative Investments wie Hedgefonds, die alles andere als sicher sind und schließlich auch noch mickrige drei Prozent Aktien, die mit so viel Eigenkapital unterlegt werden müssen, dass sie für Versicherungen fast schon uninteressant sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zählen wir also zusammen, welche Investments bei der BaFin noch als sicher gelten, bleibt eigentlich nichts mehr übrig. Um allen Risiken aus dem Weg zu gehen, wäre also die gute alte Matratze tatsächlich die beste Lösung für die Versicherer. Wenn nur nicht die Inflation das darunter versteckte Geld immer mehr anknabbern würde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7768453354896745290?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7768453354896745290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/verstecken-die-versicherer-das-geld.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7768453354896745290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7768453354896745290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/verstecken-die-versicherer-das-geld.html' title='Verstecken die Versicherer das Geld jetzt unter der Matratze?'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-652393136587972357</id><published>2011-10-21T13:34:00.000+02:00</published><updated>2011-10-21T13:34:07.334+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ausland'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><title type='text'>Freitagsfrage: Fällt nach dem Tod Gaddafis der Ölpreis?</title><content type='html'>Der weitgehende Ausfall der Ölproduktion Libyens seit dem Frühjahr dieses Jahres hat wesentlich zum zeitweiligen starken Ölpreisanstieg beigetragen. Da wäre es doch nur logisch, wenn jetzt, da Friede einkehrt, das schwarze Gold wieder billiger würde. Aber ist das wirklich zu erwarten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Libyen hat vor dem Ausbruch der Revolution zwischen 1,6 und 1.8 Millionen Barrel Öl pro Tag exportiert – immerhin zwei Prozent des Weltangebots. Seit Februar dieses Jahres ging die Produktion aber stetig zurück und versiegte schließlich ganz. Erst als die Gaddafi-Gegner den Großteil des Landes kontrollierten, wurden die Pumpen wieder gestartet. Aber nur langsam, so dass zuletzt gerade einmal 100 000 Barrel täglich in den Export gingen. Ölfachleute sind sich einig, dass nach Gadddafis Tod die Produktion schneller in Gang kommen und Ende des Jahres knapp eine halbe Million Fass erreichen dürfte. Die volle Kapazität wird an den Märkten aber erst im zweiten Halbjahr 2012 erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sofort-Effekt für den Ölpreis wird also nach dem Ende der Kämpfe gering ausfallen. Zumal Saudi Arabien nach dem Ausfall des Libyen-Öls ab dem Frühjahr einen Teil der fehlenden Mengen durch Mehrproduktion ausgeglichen und den Preis dadurch vom Spitzenniveau aus bereits um bis zu 15 Prozent gedrückt hat. Nun wird damit gerechnet, dass Riad die Förderung wieder Stück für Stück zurückfahren und zu seiner offiziellen OPEC-Quote zurückkehren wird. Das Öl aus Libyen wird deshalb das Preisgefüge zunächst wohl nur unwesentlich beeinflussen. Trotzdem hat es einen positiven Effekt: Die Prognosen für 2012 werden, wie einige Experten gestern angedeutet haben, nun leicht nach unten korrigiert. Immerhin etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haupteinflussfaktoren auf den Ölpreis bleiben jedoch auch nach dem Ende der Libyen-Kämpfe die gleichen wie zuletzt: Die Entwicklung der Weltkonjunktur und hier vor allem die Aussichten für die größten Ölverbraucher China und USA, die europäische Schuldenkrise und die zahlreichen anstehenden Reparaturarbeiten an den Förderanlagen und Raffinerien, die insbesondere dann im Frühjahr 2012 zu vorübergehenden Engpässen führen könnten, wenn sich die Konjunktur erholt. Deshalb ist die Wiederaufnahme der libyschen Ölproduktion zwar ein Lichtblick für die Ölverbraucher - aber leider noch nicht viel mehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-652393136587972357?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/652393136587972357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/freitagsfrage-fallt-nach-dem-tod.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/652393136587972357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/652393136587972357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/freitagsfrage-fallt-nach-dem-tod.html' title='Freitagsfrage: Fällt nach dem Tod Gaddafis der Ölpreis?'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-5526136678451151758</id><published>2011-10-20T09:51:00.001+02:00</published><updated>2011-10-20T09:51:37.524+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Bonuszertifikate haben Anleger enttäuscht</title><content type='html'>Knapp 80.000 Anlagezertifikate haben in der jüngsten Börsenkorrektur ihre Sicherheitsbarrieren durchbrochen. Der Großteil davon waren Bonuszertifikate. Bei diesen bedeutet ein Barrierebruch, dass die in Aussicht gestellte Zusatzzahlung verloren ist. Viele Anleger müssen aber noch größere Kurseinbußen hinnehmen und ein Index zeigt, wie groß die Verluste der Anleger in der Praxis sind.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Als einzige Kategorie der Scoach-Indizes für Zertifikate performen Bonuszertifikate schlechter als der Basiswert. Discountzertifikate, Aktienanleihen &amp;amp; Co entwickelten sich hingegen besser. Gut zwei Prozentpunkte hinken Bonuszertifikate der Benchmark Euro Stoxx 50 seit Beginn der Indexberechnung Anfang 2009 hinterher.   Fatal ist die schlechte Wertentwicklung vor allem für die Investoren. Denn die Indizes sind repräsentativ und spiegeln annähernd auch die Wertentwicklung in den Anlegerportefeuilles wider. Im Gegensatz dazu sagt die Zahl der Barrierebrüche vergleichsweise wenig aus, denn in vielen Emissionen ist kein Geld investiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Scoach-Bonuszertifikate-Index hingegen umfasst nur 20 Emissionen, die anhand von Clustern nach dem tatsächlich verkauften Volumen ausgewählt werden. Einmal monatlich wird die Zusammensetzung überprüft und nach festen Kriterien ausgetauscht. Auswahlbasis sind alle herkömmlichen Bonuszertifikate, deren Barriere nicht touchiert wurde. Da viele Anleger ihre Papiere nach einem Barrierebruch abstossen, kommt der Index auch in diesem Punkt der Realität sehr nahe.   Ähnlich wie im Index sollten auch Investoren ihre Bonuszertifikate veräußern, wenn die Barrieren durchbrochen sind. Dann entwickelt sich das Investment lediglich wie der Basiswert, allerdings ohne Dividendenanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lust auf Bonuspapiere dürfte den Anlegern nun weitgehend vergangen sein. Denn in relativ kurzen Zeitabständen brachen die Märkte zweimal ein. Bereits nach dem Ausbruch der Finanzkrise wurden Ende 2008 bis zum Frühjahr 2009 massenhaft Barrieren unterschritten, der zweite Rückschlag folgte im diesen Sommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im vergangenen Jahr wurden Bonuszertifikate mit teilweise hohen Aufgeldern immer populärer. Ein Aufgeld weisen Bonuszertifikate auf, wenn der Kurs höher als der aktuelle Wert des Basispreises ist. Das ist dann der Fall, wenn hohe Bonuslevel gewählt werden, was wiederum höhere Renditechancen zur Folge hat. Wird die Barriere hier touchiert, ist für den Anleger nicht nur die in Aussicht gestellte Bonuszahlung, sondern auch das Aufgeld verloren.   Ganz anders sieht die Performance sehr defensiver Bonuszertifikate aus. Ist der Abstand zur Barriere ausreichend groß und wurde nicht touchiert, bleiben unter dem Strich zwar oft nur einstellige Renditen, aber die mit einer relativ hohen  Wahrscheinlichkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-5526136678451151758?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/5526136678451151758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/bonuszertifikate-haben-anleger.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5526136678451151758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/5526136678451151758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/bonuszertifikate-haben-anleger.html' title='Bonuszertifikate haben Anleger enttäuscht'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-1349593956817356176</id><published>2011-10-19T12:27:00.000+02:00</published><updated>2011-10-19T12:27:37.092+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Einlagensicherung - kein glückliches Händchen beim Timing</title><content type='html'>Mitten in der nächsten großen Vertrauenskrise an den Finanzmärkten, mitten in der europaweiten Diskussion über neue Kapitalspritzen für Banken reformiert der Bundesverband deutscher Banken sein freiwilliges Einlagensicherungssystem. Gutes Timing sieht gewiss anders aus. Trotzdem müssen Privatanleger jetzt nicht in Panik um ihr Erspartes verfallen. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freiwillige Feuerwehrfonds der Privatbanken soll künftig ein geringeres Absicherungsniveau bieten als bisher. Denn das bislang in Aussicht gestellte Absicherungsniveau galt inzwischen als nicht mehr glaubwürdig. Aktuell sichert der Fonds die Kundeneinlagen seiner Mitglieder bis zu einer Grenze von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank ab – pro Kunde und Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Deutschlands größter Direktbank ING-Diba wären auf diese Weise pro Kunde 1,35 Mrd. Euro abgesichert. Mal abgesehen davon, dass nicht jeder eine Milliarde auf dem Tagesgeldkonto liegen hat, käme im unwahrscheinlichen Fall des Falles bei mehr als sieben Millionen Kunden trotzdem eine gewaltige Belastung auf den Einlagensicherungsfonds zu. Bei der  Deutschen Postbank sind übrigens derzeit etwa eine Milliarde Euro pro Kunde, bei der  Commerzbank sogar satte 8,5 Milliarden Euro abgesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In drei Schritten soll die Sicherungsgrenze abgesenkt werden – über einen Zeitraum von 13 Jahren abgesenkt werden. Im ersten Schritt ab 2015 soll das Sicherungsniveau auf 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals, 2020 auf 15 Prozent und ab 2025 auf 8,75 Prozent reduziert werden – mindestens gibt es dann im Pleitefall noch 437.500 Euro pro Kunde. Das ist immer noch mehr als das Vierfache des heutigen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestschutzniveaus von 100.000 Euro. Mit diesem Schutzniveau wären nach Meinung des Bankenverbands weiter selbst höhere Einlagen, etwa bei Auszahlung einer Lebensversicherung, in aller Regel komplett geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbraucherschützer nennen den Schritt realistisch, fordern aber mehr Transparenz beim Feuerwehrfonds. Denn weiterhin wird ein Geheimnis darum gemacht, wie viel Geld im Topf liegt und regelmäßig hineinfließt. Allerdings sollen auch die Beiträge der Banken für den Feuerwehrfonds reformiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende 2010 gilt in der EU einheitlich ein gesetzliches Mindestschutzniveau von 100.000 Euro. In Deutschland existieren darüber hinaus mehrere freiwillige Sicherungseinrichtungen wie die des Bankenverbands. Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben eigene Systeme, die sogar den Schutz der Institute und dadurch indirekt eine Einlagensicherung von 100 Prozent offerieren. Einen Rechtsanspruch auf Leistungen aus diesen Einrichtungen gibt es aber nicht. In letzter Instanz kommt noch immer der „Merkel-Schirm“ in Betracht, den die Bundesregierung kurz nach der Lehman-Pleite für alle Bankeinlagen ausgesprochen hatte. Er wurde aber nie gesetzlich geregelt, sondern ist eine politische Zusage. Klar ist seit der Pleite der Noa Bank aber, dass der Schirm nur greift, wenn Banken infolge einer Finanzmarktkrise in Not geraten – und nicht wegen gescheiterter Geschäftspolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für vorsichtige Zeitgenossen, die den freiwilligen Schutzschirmen nicht vertrauen, empfiehlt es sich daher, bei einer Bank jeweils nicht mehr als 100 000 Euro auf Guthabenkonten liegen zu haben. Denn dann greift der gesetzliche Schutz. Wichtig zu wissen: Bei den geschützten Einlagen handelt es sich im Wesentlichen um Sicht-, Termin- und Spareinlagen und auf den Namen lautende Sparbriefe. Inhaberschuldverschreibungen wie Zertifikate zählen in aller Regel nicht dazu, Ausnahmen gibt es bei genossenschaftlichen Banken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-1349593956817356176?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/1349593956817356176/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/einlagensicherung-kein-gluckliches.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1349593956817356176'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1349593956817356176'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/einlagensicherung-kein-gluckliches.html' title='Einlagensicherung - kein glückliches Händchen beim Timing'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-3964698979330577445</id><published>2011-10-18T10:06:00.002+02:00</published><updated>2011-10-18T10:07:25.339+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><title type='text'>Lustiges Schenkelklopfen bei Europas Politikern</title><content type='html'>Vermutlich haben sich Europas Politiker am Wochenende auf die Schenkel geklopft vor lauter Freude. Die Anti-Bankenproteste haben sie als Schuldige der jetzigen Finanzkrise aus der Schusslinie genommen und den Volkszorn auf die Geldinstitute gelenkt. Vor lauter Bankenschelte sollten wir aber nicht ganz vergessen, dass die entscheidenden Fehler in der Schuldenkrise die Politik begangen hat.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Das fing schon damit an, dass Griechenland gegen den Rat vieler Experten überhaupt in die Eurozone aufgenommen wurde, ging mit dem laxen Umgang mit all den vielen Defizitsündern der letzten Jahre weiter und hörte mit den Reaktionen auf die Aufdeckung der Defizit-Betrügereien Athens leider noch lange nicht auf. Das ist jetzt genau zwei Jahre her - und die Politiker haben in der Zeit keinen Fehler ausgelassen und ihre Positionen fast so oft gewechselt wie ihre Hemden. Dadurch haben sie die Krise erst in diese katastrophale Dimension anwachsen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banken und Versicherungen jetzt vorzuwerfen, griechische Anleihen überhaupt gekauft zu haben, ist deshalb scheinheilig. Wenn das Heer der EU-Beamten die griechischen Tricksereien nicht erkannt hat (oder nicht erkennen wollte), kann man das den Banken auch kaum vorwerfen. Und ist es nicht die Politik, die bis zuletzt geschworen hat, Griechenland vor der Pleite zu retten? Nun, da dies mit politischen Mitteln unmöglich geworden ist, sollen die Anleger zahlen. Die wurden mit der Vorschrift, Staatsanleihen generell müssten nicht mit teurem Eigenkapital unterlegt werden, geradezu in die Anleihen der Eurostaaten getrieben. Den Kauf von Griechen-Bonds nach der Aufnahme Athens in die Eurozone jetzt als Zockerei zu geißeln, ist deshalb schon happig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Banken zocken zu viel, das ist richtig, aber gerade hier sind sie mehr die Getriebenen als die Treiber.   Die Politik sollte die Ablenkung der Aufmerksamkeit von ihren Fehlern auf die Finanzinstitute nicht zum Anlass nehmen, das Problem mit einem aufgezwungenen freiwilligen Forderungsverzicht, kurzfristig enorm erhöhten Eigenkapitalanforderungen an die Banken und verschärften Regulierungen von Banken und Versicherungen zu lösen. Sie sollte vielmehr den Mut aufbringen, Griechenland zahlungsunfähig werden zu lassen - wenn sie schon die Hoffnung auf eine politische Rettung aufgegeben hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-3964698979330577445?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/3964698979330577445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/lustiges-schenkelklopfen-bei-europas.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3964698979330577445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/3964698979330577445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/lustiges-schenkelklopfen-bei-europas.html' title='Lustiges Schenkelklopfen bei Europas Politikern'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7419333271434390879</id><published>2011-10-17T09:54:00.001+02:00</published><updated>2011-10-17T14:15:04.616+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bank'/><title type='text'>Die Finanzmärkte regulieren!</title><content type='html'>Weltweite protestierten diese Wochenende Demonstranten nach dem Muster von Occupy Wall Street. Zehntausende gingen allein in Deutschland auf die Straße, 100 000 waren es in Rom, in New York blockieren Demonstranten den Time Square - keine Frage, die Bürger machen Druck gegen die Macht der Finanzmärkte. Mit Erfolg: immer mehr Politiker schließen sich den Forderungen nach besserer Regulierung an. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Und das ist auch gut so.  Unter denen, die Verständnis für die Anliegen der Demonstranten gezeigt haben, sind unter anderem der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble und der künftige EZB-Chef Mario Draghi. Auch vom Industrieverband BDI kam vor kurzem klare Kritik an der Finanzindustrie. Keine Adressen also, die man als links oder Kapitalismus feindlich bezeichnen könnte. Ist das nun reiner Populismus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin: alle haben sie die Chance verpasst, die Märkte nach der Lehman-Pleite besser zu regeln. Genau wie die Finanzhäuser keinerlei Lehren daraus gezogen haben. Höchste Zeit also, die Hausaufgaben nachzuholen - von allen Seiten. Denn es ist unbestritten, dass die Welt auf funktionsfähige Finanzmärkte angewiesen ist und dass hier auch Geld für gute Leistungen verdient werden darf. Allerdings ist wohl auch unbestritten, dass die Bereiche der Finanzmärkte am lukrativsten sind, die eben das Allgemeinwohl nicht fördern sondern gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau hier müssen Regulierungen ansetzen - eine globale Herkulesaufgabe. Der steht nun endlich eine globale Bewegung entgegen. Daher sind die Chancen jetzt größer denn je, dass sich die Politik in den wichtigen Ländern zu einem gemeinsamen Handeln aufschwingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird komplex und schwierig. Denn nochmals: wir sind auf funktionierende Finanzmärkte angewiesen. Ihre Aufgabe wird es auch weiter sein, Fehlentwicklungen abzustrafen - aber bitte nicht erst wie im Falle Griechenlandes, nach dem sie eben diese Fehlentwicklungen jahrelang finanziert haben und nun deshalb auf staatlicher Hilfe angewiesen sind.  Warren Buffetts Partner Charlie Munger hat das vor einige Zeit mal so ausgedrückt. "Wenn ein Tiger entkommt, sollte die Konsequenz nicht sein, alle Tiger zu erschießen, sondern sicherere  Gehege zu bauen".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau darum geht es jetzt.  An diesen neuen Gehegen müssen alle mitbauen: Die Politik, die Finanzindustrie und wir Anleger. Als Verbraucher haben wir schon lange gelernt zu fragen, ob unsere Kleidung mit Kinderarbeit hergestellt wird. Als Anleger müssen wir uns wohl auch angewöhnen, künftig kritischer zu hinterfragen, wen und was wir mit unserem Geld eigentlich ganz genau finanzieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7419333271434390879?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7419333271434390879/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/die-finanzmarkte-regulieren.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7419333271434390879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7419333271434390879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/die-finanzmarkte-regulieren.html' title='Die Finanzmärkte regulieren!'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-8614153984095564162</id><published>2011-10-14T09:05:00.000+02:00</published><updated>2011-10-14T09:05:10.378+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuern'/><title type='text'>Freitagsfrage: Was verbirgt sich hinter ELStaM?</title><content type='html'>Gut möglich, dass Sie demnächst mal wieder Post vom Finanzamt bekommen. Doch nicht erschrecken: Es geht nicht um eine Steuernachzahlung, sie finden darin auch nicht etwa die papierene Lohnsteuerkarte. Statt dessen werden bis Ende November die rund 40 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland über ihre persönlichen „Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale“, kurz ELStAM, informiert. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, die Angaben genau zu prüfen.   In den Schreiben informiert die Finanzverwaltung über die ab Januar 2012 gültigen Steuerdaten, die Ihr Arbeitgeber braucht, um die Lohnsteuer exakt zu ermitteln. Zu den wichtigen Lohnsteuerabzugsmerkmalen gehören Angaben zur Steuerklasse, die Zahl der Kinder, die Religionszugehörigkeit, aber auch Pauschbeträge für behinderte Menschen und Hinterbliebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben fanden sich bislang auf der Vorderseite der Papier-Lohnsteuerkarte, die beim Arbeitgeber abgegeben werden musste. Künftig erhält er die Daten im neuen Verfahren elektronisch. „Mit der elektronischen Lohnsteuerkarte wird die bisherige Lohnsteuerkarte durch ein elektronisches Verfahren ersetzt“, heißt es dazu auf der &lt;a href="https://www.elster.de/arbeitn_elstam.php"&gt;Website der elektronischen Steuererklärung Elster&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Künftig werden die für die Besteuerung relevanten Daten als so genannte „Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale“ (ELStAM) zentral in einer Datenbank der Finanzverwaltung gespeichert. Damit alles korrekt gespeichert wird, bitten die Finanzämter die Bürger, die Daten zu überpüfen und notwendige Änderungen möglichst per Post beim Finanzamt zu beantragen. Per Telefon oder Fax ist es nicht zulässig. Die &lt;a href="https://www.elster.de/arbeitn_elstam.php#vordrucke"&gt;Antragsformulare für Änderungen&lt;/a&gt; liegen in den Finanzämtern aus oder sind im Internet abrufbar, etwa unter elster.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch aufgepasst: Für bestimmte Aufwendungen wie etwa für Fahrtkosten zur Arbeit müssen die Freibeträge aber gesondert beim Finanzamt beantragt werden, da diese Daten nicht automatisch in die ELStaM übernommen werden. Sind falsche oder unvollständige Daten gespeichert, müssen die Bürger sonst ab 2012 höhere Steuerabzüge in Kauf nehmen.    Die papierene Lohnsteuerkarte hat mit ElsTaM ab 2012 endgültig ausgedient. Es gab sie immerhin seit 1925. 2011 gilt als ein Übergangsjahr, in dem die Steuerdaten aus der 2010er Papierkarte noch gültig waren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-8614153984095564162?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/8614153984095564162/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/freitagsfrage-was-verbirgt-sich-hinter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8614153984095564162'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8614153984095564162'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/freitagsfrage-was-verbirgt-sich-hinter.html' title='Freitagsfrage: Was verbirgt sich hinter ELStaM?'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2376772302294785627</id><published>2011-10-13T17:10:00.000+02:00</published><updated>2011-10-13T17:10:53.103+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ETF'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Die besten ETF-Anbieter gekürt</title><content type='html'>In Stuttgart wurden heute die besten ETF-Anbieter ausgezeichnet. Eine 40köpfige Jury und 5600 Anleger kürten beim EXTRA-Funds-ETF-Award 2011 die Top-Adressen, den besten Fonds sowie die beste ETF-Direktbank.   &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Den Titel bester ETF-Anbieter holte wie in den beiden Jahren zuvor die ETF-Tochter der Deutschen Bank, db x-trackers. Auf dem zweiten Platz landet iShares vor ComStage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewertet wurden die Aspekte Service, Innovationskraft, Webseite, Produktpalette und Kostenstruktur. Dabei erreichte db x-trackers über alle Kategorien hinweg die meisten Punkte und gewann auch in den Einzelkategorien Webseite und Innovationskraft. Beim Service imd der Produktpalette überzeugte die Blackrock-Tochter iShares, die weltweit die Nummer eins im ETF-Markt ist. Die Commerzbank-Tochter ComStage punktete dagegen bei der Kostenstruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals wurde von den Anlegern die beste ETF-Direktbank und die beste ETF-Anlagelösung gekürt. Gewonnen haben hier comdirect und der ARERO-Weltfonds. ETF des Jahres wurde im übrigen der SDAX-ETF von ComStage. Wir gratulieren!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2376772302294785627?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2376772302294785627/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/die-besten-etf-anbieter-gekurt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2376772302294785627'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2376772302294785627'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/die-besten-etf-anbieter-gekurt.html' title='Die besten ETF-Anbieter gekürt'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7700261953012653593</id><published>2011-10-12T09:22:00.001+02:00</published><updated>2011-10-12T09:22:52.793+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Bringen die Quartalszahlen die Jahresendrallye in Fahrt?</title><content type='html'>Der Auftakt der diesmal besonders spannenden Berichtssaison hätte besser ausfallen können: Alcoa verdiente im dritte Quartal statt der erwarteten 22 Cents je Aktie nur 15 Cents und beobachtet erhöhte Unsicherheit bei den Kunden. In den nächsten Wochen wird es sich erweisen, ob die anderen US-Konzerne und später die übrigen Unternehmen den Konjunkturabschwung besser weggesteckt haben. Falls ja, dürfte die Erholung an den Börsen in eine Jahresendrallye münden.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die Voraussetzungen für eine gute Berichtssaison sind trotz des schwachen Starts gar nicht so übel. Denn die Analysten haben mit den fallenden Aktienkursen und der zunehmenden Rezessionsfurcht auch ihre Gewinnschätzungen erheblich nach unten revidiert. Vor einem Vierteljahr hatten sie noch mit einem Durchschnittsplus der Firmen des S &amp;amp;P 500 von 17 Prozent gerechnet, inzwischen sind es nur noch 12 Prozent. Da fällt es natürlich leichter, die Latte mit den tatsächlichen Ergebnissen zu überspringen. Dass Alcoa enttäuscht hat, kam für viele nicht besonders überraschend. Schließlich ist es das Unternehmen, dessen Aktie zuletzt am stärksten von allen Dow-Werten leerverkauft worden war, wo also schon vor den Zahlen besonders viel Pessimismus geherrscht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alcoa zeigt gleichwohl,&amp;nbsp; dass die Quartalsberichterstattung kein Spaziergang für die Wall Street wird. Insbesondere die Banken werden zum Teil drastische Gewinneinbußen melden - vor allem Goldman Sachs und Morgan Stanley, wo die Analysten die Axt besonders stark an die Schätzungen angelegt haben. Mit JP Morgan Chase wird gleich am Donnerstag eine der solideren Großbanken ihre Zahlen veröffentlichen und die Tendenz für die Finanzwerte vorgeben. Interessant wird es am gleichen Tag auch für die Technologiebranche, weil Google ebenfalls seine Quartalsdaten liefern wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich werden wir angesichts so prominenter Zahlenlieferanten schon Ende dieser Woche schlauer sein und wissen, ob sich das wiederholt, was vor genau zwölf Monaten eine fulminante Jahresendrallye gestartet hat: Im Schnitt besser als erwartete Unternehmensdaten und hoffentlich keine zu düsteren Ausblicke der Manager, die das Rezessionsgespenst endgültig verjagen - das ja mit den jüngsten Konjunkturdaten schon etwas weggerückt ist. Dann muss nur noch Euroland mitspielen und die inzwischen recht hoch gesteckten Erwartungen in puncto Bewältigung der Staats- und Bankenkrise erfüllen, um die Jahresendrallye Wirklichkeit werden zu lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7700261953012653593?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7700261953012653593/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/bringen-die-quartalszahlen-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7700261953012653593'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7700261953012653593'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/bringen-die-quartalszahlen-die.html' title='Bringen die Quartalszahlen die Jahresendrallye in Fahrt?'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7534543676219115073</id><published>2011-10-11T18:53:00.000+02:00</published><updated>2011-10-11T18:53:08.285+02:00</updated><title type='text'>(Staats-)Trojaner – Hilfe für Griechenland</title><content type='html'>Die Verschwörungstheoretiker unter uns wissen das: Es hängt mal wieder alles mit allem zusammen, man sieht es nur nicht auf den ersten Blick. Und daher ist es alles andere als verwunderlich, dass ausgerechnet jetzt in der Griechenland-Banken-Staatsschuldenkrise der (Staats-)Trojaner von sich reden macht. Sie glauben das nicht? Na, dann lesen Sie mal genau weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Rund 3000 Jahre ist es her, da erfand der listenreiche Odysseus das Trojanische Pferd. Nach zehn Jahren Krieg brachte es bekanntlich die Wende im trojanischen Krieg – und ließ die Helden aus Griechenland nach zermürbenden Kämpfen als Sieger das Schlachtfeld verlassen.   An diesem historischen Vorbild haben sich offenbar auch die EU-Oberen orientiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage muss man Trojaner natürlich nicht aus Holz schnitzen, sondern aus Bits und Bytes bauen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Und wie gut, dass es in Deutschland schon den so genannten „Staats-Trojaner“ gab, der Spionage-Software auf die Rechner von Verdächtigen schleusen kann.   An den erinnerten sich die EU-Oberen – schließlich ist er DIE Lösung für ihre Problem-Gemengelage aus Griechenland-Fast-Pleite, Euro-, Staatsschulden- und Bankenkrise. Dass der Staatstrojaner ausgerechnet bayerischer Provenienz ist, ist nur logisch. Schließlich stellte das bayerische Königsgeschlecht der Wittelsbacher schon mal den griechischen König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung aller Probleme wäre mit Hilfe des Trojaners so einfach gewesen: Alle EU-Bürger mit E-Mail-Account bekommen den Hoppemax eingeschleust, der spioniert flugs die Daten der Bürger zum Online-Banking aus, bei der nächsten Online-Geldüberweisung  wechselt der Trojaner im Hintergrund die Empfängerdaten aus  - und schnell landet das Geld der Bürger am besten gleich beim europäischen Rettungsschirm EFSF. Und auf einmal schwimmt der im Geld, kann Banken und Staaten alimentieren – und die Helden aus Griechenland können wieder einmal als Sieger vom Schlachtfeld ziehen. Die Schuld an der massiven Häufung von Online-Abzocke wird getrost, wie sonst auch bei Online-Banking-Abzocke, auf kriminelle Kreise in Osteuropa geschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch leider haben die EU-Granden die Rechnung ohne den Chaos Computer Club gemacht, der den Trojaner aufgespürt hat. Daher blieben Nicolas Sarkozy, Angela Merkel &amp;amp; Co. wohl nichts anderes übrig, als den Termin für den nächsten EU-Gipfel zu verschieben. Denn nun müssen sie sich auf die Schnelle doch noch eine  ganz andere innovative Lösung für Griechenland, Euroland und so weiter einfallen lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7534543676219115073?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7534543676219115073/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/staats-trojaner-hilfe-fur-griechenland.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7534543676219115073'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7534543676219115073'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/staats-trojaner-hilfe-fur-griechenland.html' title='(Staats-)Trojaner – Hilfe für Griechenland'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-6428407095746905230</id><published>2011-10-10T09:49:00.001+02:00</published><updated>2011-10-10T09:55:20.290+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Währungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Warren Buffett'/><title type='text'>Warren Buffett hält vom Euro...</title><content type='html'>... bekanntermaßen nicht viel. Die Währungsunion bezeichnete er schon vor Jahren als schwierige Konstruktion. Und Europa stehe nun "ziemlich nahe am Chaos". Ist Europa also verloren? Nicht, wenn Buffett recht behält, denn er glaubt, dass der Kontinent eine gute Zukunft vor sich hat - wenn die Regierungen jetzt mutige Schritte eingeleiten.  &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die Währungsunion, so wiederholte er vor wenigen Tagen in einem Interview mit Carol Loomis, sei einfach eine Fehlkonstruktion. "Wenn man 17 Staaten, die alle in sehr verschiedener Weise wirtschaften, die Möglichkeit nimmt, ihre eigenen Währung herauszugeben, ist das ein großer Fehler".&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Credo ist nicht neu. Als einer der ersten Beobachter sah Buffett schon vor Jahren die Schwierigkeiten kommen.   Dennoch ist er zuversichtlich: "Ich garantiere Ihnen, dass Europa in zehn Jahren besser leben wird als heute", so Buffett. "Sie werden das überstehen. Wie schnell und wie effizient sie das überstehen, hängt davon ab, ob es gelingt, irgendeine Form vom gemeinsamer Führungstruktur zu schaffen die bereit und fähig ist, mit sehr, sehr großen Schritten zu agieren. Und es gibt nicht allzuviel Zeit."&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn eine solche Struktur nicht entsteht? "Es wird auf die eine oder andere Weise passieren. Märkte sind stärker als Regierungen. Die einzige Art sie zu stoppen ist eine neue Politik."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-6428407095746905230?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/6428407095746905230/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/warren-buffett-halt-vom-euro.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6428407095746905230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6428407095746905230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/warren-buffett-halt-vom-euro.html' title='Warren Buffett hält vom Euro...'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-6922281230651511492</id><published>2011-10-07T11:19:00.000+02:00</published><updated>2011-10-07T11:19:21.251+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ETF'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuern'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Freitagsfrage: Warum weichen Index und ETF-Kurs voneinander ab?</title><content type='html'>Weit gefehlt, wer denkt, es läge nur an den Gebühren, wenn Index und ETF-Kurs andere Werte anzeigen. Die Unterschiede liegen oft ganz woanders: In den Steuern. Welchen Einfluss sie haben, ist aber abhängig von der Konstruktion des Exchange Traded Funds (ETF).&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;Bei einem voll replizierenden DAX-ETF, also einem Fonds, der die DAX-Titel ins Sondervermögen kauft, muss der ETF-Anbieter einmal jährlich an den Fiskus auf die Dividendenerträge Kapitalertragssteuer plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer überweisen. 26,375 Prozent der Dividendenerträge werden daher jährlich abgeführt, die restlichen 73,625 Prozent der Ausschüttungen verbleiben im ETF.   Da im DAX aber die Bruttodividende, also die volle Ausschüttung in der Wertentwicklung angerechnet wird, hinkt der ETF in der Wertentwicklung zwangsläufig hinterher. Bei einer Dividendenrendite von etwa drei Prozent pro Jahr macht das etwa 0,75 bis ein Prozent per annum aus. Je länger ein ETF am Markt ist, desto gravierender wird die Abweichung sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Steuern haben aber noch andere Faktoren Einfluss auf die Wertentwicklung.  So werden zum Beispiel die Managementgebühren abgezogen und Erträge aus Leihegeschäften gutgeschrieben. Leiheerträge entstehen, wenn die Fondsgesellschaften die Aktien im Bestand halten und diese gegen Gebühren an andere Marktteilnehmer verleihen. So generieren sie Zusatzerträge, mit denen sie unter dem Strich die Managementgebühren ausgleichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das funktioniert nicht bei allen Indizes, beim DAX ist es jedoch möglich, da die Gesamtkostenbelastung meist zwischen 0,10 und 0,17 Prozent liegt und somit eher gering ist.     Das gilt jedoch nur für voll replizierende ETFs. Swapbasierte ETFs versuchen in der Regel Dividendenerträge zu umgehen oder möglichst gering zu halten. Daher haben sie die Chance,  auf lange Sicht bei Performanceindizes besser abzuschneiden als voll replizierende ETFs.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-6922281230651511492?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/6922281230651511492/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/freitagsfrage-warum-weichen-index-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6922281230651511492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6922281230651511492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/freitagsfrage-warum-weichen-index-und.html' title='Freitagsfrage: Warum weichen Index und ETF-Kurs voneinander ab?'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-7312755871198980111</id><published>2011-10-06T20:24:00.000+02:00</published><updated>2011-10-06T20:24:53.467+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Investoren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Verrückte Trends an den Anleihenmärkten</title><content type='html'>Die Märkte hatten es zum Teil erwartet, aber die Rückstufung ist extrem: Die Ratingagentur Moody‘s senkt die Bonitätsnote für Italien gleich um drei Stufen, von Aa2 auf A2. Investoren vertrauen Italien immer weniger, wie die aktuellen Credit Default Swaps (CDS) zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Das sind die Prämien für Kreditausfallversicherungen, mit denen sich professionelle Marktteilnehmer gegen einen möglichen Zahlungsausfall eines Schuldners absichern können. Sie zeigen ganz klar, welchen Staaten die Investoren Vertrauen schenken und welchen nicht.  Schnell zeigt der Blick auf die CDS der 50 wichtigsten Länder, wie sie vom Researchteam der Deutschen Bank veröffentlich werden, dass die niedrigsten CDS-Prämien auf Nicht-Euro-Staaten gehandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders stabile Horte für Investorengelder werden in Europa Norwegen, Schweden, Finnland und Großbritannien gehandelt. Außerhalb Europas weisen die USA mit einem CDS von 50 Basispunkten gemeinsam mit Norwegen die niedrigsten Risikoprämien auf. Schweden liegt bei 62, Finnland bei 81 und Großbritannien bei 96 Basispunkten. Italien liegt im Übrigen auf Rang 42 mit einem CDS von 474 Basispunkten. Deutschland rangiert mit 108 Basispunkten hinter den Niederlanden (106) auf Platz sieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird das Ausfallrisiko für Bundesanleihen etwa dreimal so hoch bewertet wie noch vor vier Monaten. Begründet wird der starke Anstieg der CDS  damit, dass Spekulanten auf weiter steigende CDS spekulieren. Denen will nun die EU das Handwerk legen und erwägt ein Verbot von CDS-Käufen, wenn der Investor die Anleihe nicht besitzt. Negativ wirkte sich zuletzt auch die Diskussion um die Hebelung der Gelder des europäischen Rettungsfonds aus. Damit will die Politik flexibler reagieren. Allerdings könnte das die Kreditwürdigkeit gefährden. Die Ratingagentur Standard &amp;amp; Poor’s warnte bereits, dass sich die Garantien für den Europäischen Rettungsschirm nicht unbegrenzt ausweiten ließen, ohne dass die Kreditwürdigkeit auch der soliden Euro-Länder darunter leiden würde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-7312755871198980111?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/7312755871198980111/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/verruckte-trends-den-anleihenmarkten.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7312755871198980111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/7312755871198980111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/verruckte-trends-den-anleihenmarkten.html' title='Verrückte Trends an den Anleihenmärkten'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-141848303450973321</id><published>2011-10-05T11:44:00.001+02:00</published><updated>2011-10-05T12:10:57.933+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Steuern'/><title type='text'>Lebensversicherungen – wieder einmal Schlussverkauf</title><content type='html'>Die ersten Schreiben und Mails trudeln bereits bei den Verbrauchern ein. Der Tenor ist stets der gleiche: Jetzt handeln und noch bis Jahresende eine Versicherung oder eine staatlich geförderte Altersvorsorge abschließen. Denn Anfang 2012 wird manches schlechter. Doch Verbraucher sollten jetzt nicht unüberlegt handeln – nur den schnellen Vorteil im Blick. &lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Zunächst einmal die Fakten: Gleich zwei Dinge sind es, die den Schlussverkauf dieses Jahr befeuern. Zum einen die Absenkung des Rechnungszinses bei privaten Lebensversicherungen, zum anderen Steueränderungen, die bei der Auszahlungsphase greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Januar 2012 wird der Garantiezins für neu abgeschlossene Lebensversicherungsverträge auf maximal 1,75 Prozent abgesenkt. Derzeit beträgt er noch 2,25 Prozent. Grund für die Anpassung ist die „andauernde Niedrigzinsphase“, hatte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums im Februar erklärt, als die Absenkung des Rechnungszinses bekannt gemacht wurde. Damit werden Neuverträge ab 2012 der Papierform nach zumindest unattraktiver. Fakt ist aber, dass der Rechnungszins zwar ein wichtiges Werbeargument der Versicherungsbranche ist, er allerdings nur für den Sparanteil einer Versicherung greift. Der Sparanteil ist keineswegs gleichzusetzen mit dem Beitrag des Versicherten, sondern er ergibt sich nach Abzug von Risiko-, Verwaltungs- und Vertriebskosten. Von Versicherung zu Versicherung ist er also unterschiedlich hoch, je nachdem, wie üppig ihr Vertriebs- und Verwaltungsapparat ausgestaltet ist. Einer Faustregel nach werden nur um die 80 Prozent der Beiträge tatsächlich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtiger als der offiziell festgelegte Garantiezins ist daher vielmehr die Höhe der Überschussbeteiligung. Sie zeigt an, wie sich der Sparanteil einer Police tatsächlich verzinst. Man kann daran also den Kapitalanlageerfolg einer Versicherungsgesellschaft ablesen. Doch Kapitalanlageerfolge sind bekanntlich Schwankungen unterworfen. Auch Vergangenheitswerte sind keine Garantie für die Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch für die Assekuranz greift Anfang 2012 noch eine weitere Änderung, die die Schlußverkaufsstimmung anheizen dürfte. Da das allgemeine Renteneintrittsalter schrittweise in den kommenden Jahren auf 67 Jahre erhöht wird, ergeben sich daraus Änderungen für Produkte der geförderten Altersvorsorge und für die Lebens- und Rentenversicherungen.   Staatlich geförderte Riester-Rentenverträge, die ab dem 1. Januar 2012 abgeschlossen werden, dürfen als möglichen Auszahlungsbeginn der Riester-Rente frühestens das 62. Lebensjahr vorsehen. Nur dann erhält der Riester-Kunde die volle staatliche Förderung. Wird der Vertrag noch in diesem Jahr abgeschlossen, ist weiterhin das 60. Lebensjahr als frühester Auszahlungsbeginn der Rente möglich. Der spätere Auszahlungsbeginn 62 greift ab kommendem Jahr auch für dann neu abgeschlossene staatlich geförderte Rürup-Verträge. Sonst ist keine steuerliche Förderung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei privaten Lebenspolicen hat diese Änderung Auswirkungen: Erträge aus Policen, die ab 2012 abgeschlossen werden, werden künftig nur dann zur Hälfte besteuert, wenn die Police nach 12 Jahren Vertragsdauer und nach Ende des 62. Lebensjahres ausgezahlt wird. Für Policen, die noch heuer abgeschlossen werden, gilt wiederum das Endalter 60 Jahre, um sich den Vorteil der hälftigen Besteuerung zu sichern. Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, wird die Auszahlung voll besteuert. Es gilt jeweils der dann geltende persönliche Steuersatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar ist aber, dass die Absenkung des Garantiezinses sowie die Steueränderungen auch zusammengenommen kein Grund sind, jetzt schnell unbedingt eine Versicherung abzuschließen. Denn der Abschluss einer Police zählt zu den finanziell weitreichendsten Entscheidungen, die man treffen kann. Schließlich bindet man sich auf Jahre und sollte sich daher gut überlegen, ob man den Vertrag durchhalten kann, sonst drohen herbe Einbußen. Verbraucher müssen daher rechnen und klar abwägen, ob sie eine Police brauchen – und sich nicht vorschnell von einem Vertreter bequatschen lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-141848303450973321?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/141848303450973321/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/lebensversicherungen-wieder-einmal.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/141848303450973321'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/141848303450973321'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/lebensversicherungen-wieder-einmal.html' title='Lebensversicherungen – wieder einmal Schlussverkauf'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-8401030400344552380</id><published>2011-10-04T12:25:00.000+02:00</published><updated>2011-10-04T12:25:12.682+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Politik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Nur ein Silberstreif am stockdunklen Horizont</title><content type='html'>Wenigstens bei einem der beiden Sorgenkinder an den Börsen gibt es einen Lichtblick: Während die Griechenland-Tragödie mit jedem Tag noch tragischere Züge annimmt, gibt es immerhin von der internationalen Konjunktur relativ gute Nachrichten. Die Frühindikatoren zeigen in einigen gewichtigen Ländern unerwartet nach oben und verringern die Wahrscheinlichkeit einer Rezession.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltweit haben sich die Einkaufsmanagerindizes zu den zuverlässigsten Konjunkturbarometern und damit auch zu Anlegers Lieblingen entwickelt – zum Teil deshalb, weil sie in vielen Ländern nach gleichen Kriterien ermittelt und etwa zur gleichen Zeit veröffentlicht werden. Die Börsen schauen deshalb jeweils zu Monatsbeginn besonders gespannt auf die Datenflut. Die jüngsten Zahlen für September fielen so überraschend gut aus, dass sie vermutlich ohne den Mühlstein Griechenland, den die Börsen seit nunmehr zwei Jahren um den Hals haben, die Aktienkurse vermutlich zumindest stabilisiert hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positiv ist vor allem, dass der Einkaufsmanagerindex in den beiden mächtigsten Volkswirtschaften der Erde gestiegen ist: In China zum zweiten Mal in Folge und in den USA erstaunlich stark von 50,6 auf 51,6 Punkte. Erwartet worden war in den Vereinigten Staaten dagegen ein leichter Rückgang. Auch Großbritannien hat die Prognosen übertroffen. Und sogar in Deutschland und Euroland wurden die Erwartungen minimal überboten - allerdings sind die Werte im wirtschaftlichen Krisengebiet Nummer 1 die schlechtesten unter allen großen Wirtschaftsregionen. Die Schuldenkrise lässt grüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die guten Einkaufsmanager-Daten signalisieren zusammen mit einigen anderen günstigen Zahlen aber immerhin, dass die Lage der Weltkonjunktur besser ist als die Stimmung an den Börsen und dass die Rezessionsfurcht (noch) übertrieben ist. Aber zurzeit spielt die Wirtschaftslage nur die zweite Geige im Börsenkonzert. Erst wenn die schrillen Töne aus Griechenland wenigstens ein bisschen leiser klingen, werden die Anleger wohl der Konjunkturentwicklung wieder mehr Aufmerksamkeit widmen. Wie lange werden wir wohl aber darauf noch warten müssen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-8401030400344552380?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/8401030400344552380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/nur-ein-silberstreif-am-stockdunklen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8401030400344552380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8401030400344552380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/10/nur-ein-silberstreif-am-stockdunklen.html' title='Nur ein Silberstreif am stockdunklen Horizont'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-684239407151080739</id><published>2011-09-30T09:08:00.000+02:00</published><updated>2011-09-30T09:08:28.534+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freitagsfrage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Emittenten'/><title type='text'>Was ist der Unterschied zwischen Festpreis- und Kommissionsgeschäft?</title><content type='html'>In Verbindung mit dem aktuellen &lt;a href="http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/09/dampfer-fur-lehman-geschadigte.html"&gt;Lehman-Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH)&amp;nbsp;&lt;/a&gt; tauchen immer wieder die Begriffe Festpreisgeschäft und Kommisionsgeschäft auf. Weder das eine noch das andere ist für Anleger umsonst, es wird nur unterschiedlich abgerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Typisch für Festpreisgeschäfte sind Anleihenkäufe, die Anleger am Bankschalter tätigen. Verkaufen die Banken Inhaberschuldverschreibungen des eigenen Instituts oder eines Verbundpartners, setzen die Berater gern als unterstützendes Verkaufsargument ein, dass keine zusätzlichen Kosten anfallen. Der Kunde erhält eine Abrechnung zum zugesagten Preis. Auf der Abrechnung tauchen dann nur noch eventuell anfallende Stückzinsen auf. Kosten versteckt die Bank vorab im Kurs. Will sie beispielsweise ein Prozent verdienen, erhöht sie den Preis des Papiers entsprechend. Im Falle der Lehman-Papiere, die Thema des Verfahrens vor dem BGH waren, hatte die Hamburger Sparkasse ein Kontingent von Lehman für einen Kurs zwischen 96 und 97 erworben. Verkauft wurden die Papiere dann an die Anleger zu einem Kurs von 101.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist genaues Rechnen angesagt. Vergleichen Sie Rendite und Rating der angebotenen Papiere mit den Konditionen börsengehandelter Anleihen. Hier sprechen die Profis von Kommissionsgeschäften. Als Kommissionär leitet die Bank die Kundenorders an die Börse weiter, und der Kunde erhält seine Papiere zum Börsenkurs abgerechnet, zuzüglich Gebühren. Vergleichen oder generell Anleihen auswählen können Sie beispielsweise auf folgenden Webseiten: &lt;a href="http://baadermarkets.de/"&gt;baadermarkets.de&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.baadermarkets.de/DE/index.aspx?pageID=346"&gt;&lt;/a&gt; oder &lt;a href="https://www.boerse-stuttgart.de/de/marktundkurse/anleihen/anleihen.html"&gt;Börse Stuttgart. &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-684239407151080739?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/684239407151080739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/09/was-ist-der-unterschied-zwischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/684239407151080739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/684239407151080739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/09/was-ist-der-unterschied-zwischen.html' title='Was ist der Unterschied zwischen Festpreis- und Kommissionsgeschäft?'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-2477351960065193994</id><published>2011-09-29T21:02:00.005+02:00</published><updated>2011-09-30T09:04:13.050+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Investoren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zertifikate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Derivate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktien'/><title type='text'>Profis handeln anders als Privatanleger</title><content type='html'>Der DAX ist unangefochten der Liebling der deutschen Investoren. Zumindest für die privaten Investoren. Bei den Profis sieht das ein wenig anders aus.   Die Lieblingstitel der Deutschen zeigen sich schnell beim Blick in die Statistiken der meistgehandelten Basiswerte an den Derivatebörsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Terminbörse Eurex tummeln sich vornehmlich professionelle Investoren, darunter auch viele internationale Akteure, was das Bild leicht verzerrt. Doch auch die deutschen professionellen Anleger agieren ähnlich wie andere internationale Großanleger. Unangefochten die Nummer eins ist an der Terminbörse Eurex der Euro Stoxx 50. In dem Future werden die meisten Kontrakte gehandelt. Dahinter rangiert aber nicht etwa der DAX-Future, sonderen verschiedene Terminkontrakte auf Anleihen. Der Index auf die deutschen Blue Chips DAX belegt erst Rang fünf der meistgehandelten Future-Kontrakte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz anders an den Haupthandelsplätzen für struturierte Produkte – Frankfurt und Stuttgart. Dort wählen die Anleger für ihre Anlage- und Hebelpapiere meist den DAX als Basiswert. Auch der Euro Stoxx 50 ist beliebt, doch noch häufiger als er wurden seit Jahresbeginn Silber und Gold als Basiswerte gewählt, wie eine Auswertung der Börse Stuttgart für das Anlegermagazin Börse Online ergab.   Bei den Einzelaktien sind hingegen Deutsche Bank, Daimler, VW und Siemens die gefragtesten Titel. Positiv: Die Blue Chips zählen auch den der Terminbörse Eurex zu den besonders rege gehandelten Einzelaktien. Daher ist die Liquidität in diesen Werten hoch und die Spannen zwischen An- und Verkaufskurs sind in der Regel sehr gering.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-2477351960065193994?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/2477351960065193994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/09/profis-handeln-anders-als-privatanleger.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2477351960065193994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/2477351960065193994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/09/profis-handeln-anders-als-privatanleger.html' title='Profis handeln anders als Privatanleger'/><author><name>Antonie Klotz</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09648016464588541888</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='31' height='21' src='http://4.bp.blogspot.com/_d1khngpFhC4/S1tqejIERKI/AAAAAAAAAAc/l0SuI1tlPu0/S220/Klotz0437.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-8292071050462735818</id><published>2011-09-28T22:15:00.001+02:00</published><updated>2011-09-29T09:27:44.433+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Anlegerwissen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Private Finanzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Dämpfer für Lehman-Geschädigte</title><content type='html'>Schlappe vor dem Bundesgerichtshof: Das Gericht hat die Klagen zweier Lehman-Anleger gegen die Hamburger Sparkasse (Haspa) rundweg abgewiesen. Der XI. BGH-Senat kam zu dem Ergebnis, die beklagte Bank habe ihre Beratungspflichten nicht verletzt. Es ist das erste Mal, dass sich der BGH konkret inhaltlich mit den juristischen Folgen der Lehman-Pleite befasst hat. Aber es ist noch nicht aller Tage Abend, noch etwa 40 weitere Lehman-Prozesse sind beim BGH anhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bedeutung sind die Urteile insofern, als das Gericht seine Rechtsprechung in puncto &lt;a href="http://www.ftd.de/finanzen/derivate/:bgh-urteil-lehman-opfer-gehen-leer-aus/60109513.html"&gt;Bankberatungshaftung&lt;/a&gt; weiter ausführte. Denn es ging in den beiden Fällen insbesondere um die bis dato strittige Frage, ob Banken verpflichtet sind, ihre Kunden auch über ihre Gewinnmargen bei Festpreisgeschäften aufzuklären. Bei diesen Geschäften kauft ein Institut einer Investmentbank zuvor eine Tranche von Zertifikaten ab, um sie dann aus ihrem Bestand an ihre Kunden mit einer Gewinnspanne weiterzuverkaufen. Strittig war, ob die Bank auf ihr Eigeninteresse beim Verkauf der Papiere hätte hinweisen und über ihre Marge aufklären müssen. Der Bundesgerichtshof verneinte dies klar – beim Vertrieb von eigenen Produkten oder fremden Produkten im Wege eines Festpreisgeschäfts  sei es für den Kunden „offensichtlich, dass die Bank eigene Gewinninteressen verfolge“, meinte das Gericht in seiner &lt;a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=pm&amp;amp;Datum=2011&amp;amp;Sort=3&amp;amp;nr=57705&amp;amp;pos=5&amp;amp;anz=150"&gt;Pressemitteilung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den beiden aktuellen BGH-Urteilen stellen sich die Anforderungen an Banken, über ihre Provisionen und Verdienste bei Wertpapiergeschäften mit Privatkunden aufzuklären nun unterschiedlich dar. Denn bei Kommissionsgeschäften, bei denen die Banken lediglich als Vermittler agieren und für den Kunden tätig werden, wurden die Banken bereits 2006 zur Transparenz bei ihren Provisionen verdonnert (Az: XI ZR 56/05 19 vom Dezember 2006). Wiederum anders sieht es derzeit aber bei freien Anlageberatern aus: So geht der in solchen Fällen zuständige III. BGH-Senat davon aus, dass freie Berater anders als Banken grundsätzlich nicht in der Pflicht stehen, Provisionen ungefragt offenzulegen (Az.: III ZR 196/09).Verbraucherschützer kritisieren die unterschiedlichen Sichtweisen: "Für Verbraucher ist die Unterscheidung zwischen Kommissions- und Festpreisgeschäft und zwischen den verschiedenen Vertriebskanälen wie Bank und freier Berater nicht relevant und nur schwer nachzuvollziehen“, sagt etwa Niels Nauhauser, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-8292071050462735818?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/8292071050462735818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/09/dampfer-fur-lehman-geschadigte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8292071050462735818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/8292071050462735818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/09/dampfer-fur-lehman-geschadigte.html' title='Dämpfer für Lehman-Geschädigte'/><author><name>Brigitte Watermann</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457907994493848395</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://2.bp.blogspot.com/_sVJum2dcyho/S1nVSSsZatI/AAAAAAAAAAM/6XvJRkeYT4o/S220/watermann_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-6110473273393507895</id><published>2011-09-27T11:45:00.000+02:00</published><updated>2011-09-27T11:45:49.049+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinsen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Währungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Rohstoff-Preissturz macht der Inflation den Garaus</title><content type='html'>Bis vor kurzem ging weltweit die Angst vor der Inflation um und die Preise kletterten immer schneller. Damit dürfte es bald vorbei sein. Der Preissturz bei den Rohstoffen dämpft die Teuerung voraussichtlich deutlich und ist zudem eine Art Welt-Konjunkturprogramm. Soweit die gute Nachricht. Die schlechte: Das Risiko einer Deflation ist dadurch wieder gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der CRB-Rohstoffindex binnen weniger Wochen um fast 20 Prozent einknickt, der Ölpreis ähnlich stark fällt und das wichtigste Industriemetall Kupfer sogar um 25 Prozent abstürzt - dann kann das nicht ohne Folgen auf die Verbraucherpreise bleiben. Bisher waren es ja die Commodities, die den Inflationsauftrieb anführten, jetzt dürften sie den Zug in die andere Richtung lenken. Weil die Konjunktur weltweit abdriftet, erfahren die Preise von dort einen zusätzlichen Dämpfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die absehbare Entspannung an der Preisfront ist in mehrfacher Hinsicht positiv: Zum einen können Schwellenländer wie China ihre Zinssteigerungspolitik vermutlich bald beenden, zumal auch die Rohstoffe, die dort mehr als anderswo die Inflation bestimmen, also Nahrungsmittel wie Reis, ebenfalls deutlich billiger geworden sind. Das könnte eine entscheidende Bremse für die Weltwirtschaft lösen und die Emerging Markets wieder zu den Konjunkturantreibern werden lassen, die sie in den vergangenen Jahren waren. Zum anderen erhöht natürlich der Rückgang von Rohstoffpreisen und Inflation die Kaufkraft aller Verbraucher. Das ist vor allem in den Schuldnerländern wichtig, die zurzeit ihren Bürgern mit Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen viel Kaufkraft wegnehmen. Das macht den Sparkurs erträglicher. Mit anderen Worten: Die Rohstoffbaisse könnte sich zu einem gigantischen weltweiten Konjunkturprogramm entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es gibt natürlich auch Risiken. Nicht nur, dass die Einnahmen der rohstoffreichen Länder leiden - vermutlich wird die Angst vor der Deflation, also vor fallenden Preisen,&amp;nbsp;wieder einmal aufleben. Davor haben Notenbanker, Regierungen und Anleger noch viel mehr Angst als vor der Inflation. Ein schwächeres Konjunkturumfeld und eine beschleunigte&amp;nbsp; "Entschuldung" der Weltwirtschaft begünstigen zweifellos deflationäre Ansätze ebenso wie der rapide Preisrückgang an den Rohstoffmärkten. Die Angst vor Deflation hat in diesem Jahrtausend schon des öfteren für Schocks an den Börsen gesorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gehe ich davon aus, dass die segensreichen Wirkungen des Inflationsabbaus schneller eintreten und stärker ausfallen werden als die bremsenden der Deflation. Der Rohstoffpreisverfall hat damit die Konjunktur- und Börsenaussichten merklich verbessert. Jetzt müssen wir nur hoffen, dass die Commodities nicht gleich wieder nach oben starten, so wie sie das in den vergangenen Jahren fast immer nach starken Rückschlägen getan haben. Damals allerdings war die Konjunktur wesentlich robuster, und damit der Rohstoffhunger größer als jetzt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-6110473273393507895?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/6110473273393507895/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/09/rohstoff-preissturz-macht-der-inflation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6110473273393507895'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/6110473273393507895'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/09/rohstoff-preissturz-macht-der-inflation.html' title='Rohstoff-Preissturz macht der Inflation den Garaus'/><author><name>Hans G. Linder</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07692928892278274121</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://1.bp.blogspot.com/_bYqzYH5OO2s/S16z0pM-MKI/AAAAAAAAAAM/JNJdfrK08LA/S220/linder.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5764583281158774222.post-1684466973346991846</id><published>2011-09-26T11:15:00.000+02:00</published><updated>2011-09-26T11:15:37.421+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Börse'/><title type='text'>Bösenhändler sind laut Studie extrem rücksichtslos</title><content type='html'>Wir Menschen sind soziale Wesen. Und suchen uns in der Regel ein Arbeitsfeld, das zu uns passt oder übernehmen die Regeln darin. Deshalb haben verschiedene &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_0"&gt;Wirtschaftsbereiche&lt;/span&gt; auch verschiedene Wertesysteme, manche sind notorisch von &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_1"&gt;Korruption verseucht&lt;/span&gt;, in manchen wird Solidarität dagegen groß geschrieben. Im Bösenhandel sind nach einer Studie der Universität St. Gallen dagegen ganz andere Eigenschaften wichtig: Rücksichtslosigkeit und Zerstörungswut.&lt;br /&gt;
&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_2"&gt;Universität&lt;/span&gt; St. Gallen ließ 28 &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_3"&gt;Börsentrader&lt;/span&gt; Spiele spielen, die die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_4"&gt;Kooperationsfähigkeit&lt;/span&gt; und das Verhalten der &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_5"&gt;Probanden&lt;/span&gt; untersuchten. &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_6"&gt;Ergebnis&lt;/span&gt;: Die &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_7"&gt;Trader&lt;/span&gt; verhielten sich wesentlich egoistischer als die Vergleichgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut abschneiden wollen sie überdurchschnittlich oft weniger mit Hilfe ihrer eigenen Leistung. Sie konzentrieren sich oft vor allem darauf, die Ergebnisse ihrer Gegenspieler zu zerstören. Das Schlimmste aber: Die Vergleichsgruppe waren keine Durchschnittsmenschen, sondern &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_8"&gt;Psychopathen&lt;/span&gt; vergleichbarer Intelligenz aus dem Schweizer Gefängnis &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_9"&gt;Pöschwies&lt;/span&gt;. Das hieße aber nicht, dass Händler geisteskrank seien, zitiert der &lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,788232,00.html"&gt;Spiegel&lt;/a&gt; den &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_10"&gt;Untersuchungsleiter&lt;/span&gt; Thomas &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_11"&gt;Noll&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es zeigt aber, dass die Börse ein Terrain ist, an dem die falschen Gruppenwerte gelten. Und das finde ich wirklich bedrohlich. Denn eines sollte jedem Teilnehmer an den &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_12"&gt;Finanzmärkten&lt;/span&gt; klar sein: Sie sind so bedeutend geworden, dass hier tatsächlich das Schicksal von Vielen entschieden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt für mich nicht, das ein Abschied vom Wirtschaftssystem oder eine &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_13"&gt;Zerschlagung&lt;/span&gt; der Finanzwelt nötig wären – ohne ihre Leistungen hätten wir alle weniger Lebensqualität. Aber alle sollten die Verantwortung erkennen, die hinter jeder Aktion steht. Auch Privatanleger – nicht nur bei der &lt;span class="blsp-spelling-corrected" id="SPELLING_ERROR_14"&gt;Entscheidung&lt;/span&gt;, ob sie die Spekulationen auf &lt;span class="blsp-spelling-error" id="SPELLING_ERROR_15"&gt;Grundnahrungsmittel&lt;/span&gt; mitmachen. Denn ein weiteres interessantes Ergebnis brachte die Studie noch hervor: Das Verhalten der Händler ist nicht einmal rational – ihre Gewinne fielen nicht höher aus als die der anderen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5764583281158774222-1684466973346991846?l=finanzjournalisten.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/feeds/1684466973346991846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/09/bosenhandler-sind-laut-studie-extrem.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1684466973346991846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5764583281158774222/posts/default/1684466973346991846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://finanzjournalisten.blogspot.com/2011/09/bosenhandler-sind-laut-studie-extrem.html' title='Bösenhändler sind laut Studie extrem rücksichtslos'/><author><name>Gisela Baur</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10162529034684297963</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='23' src='http://4.bp.blogspot.com/_2Ul7pMGMfiE/S1Ce_8EO9rI/AAAAAAAAAAM/CAQ6CGOwsTw/S220/baur_klein.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
